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mit Institutionen in
mit Universitäten
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Bremen
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Informationszentrum Afrika (IZA), Bremen
-
Landesamt für Entwicklungszusammenarbeit
-
Afrika-Kreis, Bremen
-
Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie, Bremen
-
Bremer Initiative Ostasien e. V.
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Bundesrepublik Deutschland
- HWWA-Institut für Wirtschaftsforschung
- Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ), Eschborn
- Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung
Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW), Berlin
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Afrika
- Council for the Development of Economic and Social Research in Africa (CODESRIA),
Dakar, Senegal
- United Nations Economic Commission on Africa (UNECA), Addis Abeba,
Äthiopien
- African Development Bank (AfDB), Abidjan,
Elfenbeinküste
- Development Studies & Research Centre, Khartoum University, Khartoum,
Sudan
- Ministry of Finance and Economic Planning, Khartoum, Sudan
- African Regional Labour Administration Centre (ARLAC), Harare, Simbabwe
- University of Gezira, Wad Medani, Sudan
- University of Khartoum, Khartoum, Sudan
- Nigerian Institute of Social and Economic Research (NISER) in
Ibadan, Nigeria
- Namibia Economic and Policy
Research Unit (NEPRU), Windhoek, Namibia (Siehe auch Publikationen
Knedlik und Publikationen
Meyn sowie Kooperationen Meyn)
- Botswana Institute for Development Policy
Analysis (BIDPA), Gaborone, Botswana
- National Institute for Economicy
Policy (NIEP), Johannesburg, Südafrika
- Trade Law Centre (TRALAC),
Stellenbosch, Südafrika
- Africa Institute of South Africa (AI),
Pretoria, Südafrika
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Sonstiges Ausland
- EU-China Higher Education Programme
- EU Phare ACE Programme
- Development and Project Planning Centre, University of Bradford, England
- Research Institute for Developing Countries, Warsaw School of Economics,
Warsaw, Polen
- University of Szczezin, Centre for Research of Southern Countries,
Szczezin, Polen
- Growth Dynamics University Institute, Erasmus University,
Rotterdam, The Netherlands
- International Trade Research Institute, Ministry of Foreign Trade and
Economic Relations, Beijing, Volksrepublik China
- Institut für Wirtschaftsrecht und Wirtschaftswissenschaften an der
Juristischen Fakultät der Universität Novi Sad, Vojvodina,
BR Jugoslawien
- Inter University Centre (IUC), Dubrovnik, Kroatien
- Belorussische Staatliche Polytechnische Akademie Minsk,
Weißrußland
- Aichi Universität, Toyohashi, Japan
- Hangzhou Universität, Hangzhou, VR China
- Ji Lin University, Chang Chung, VR China
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Internationale
Organisationen
- World Bank, Washington D.C., U.S.A.
- International Labour Office (ILO), Genf, Schweiz und Kairo,
Ägypten
- United Nations Industrial Development Organisation (UNIDO), Wien,
Österreich
- United Nations International Children’s Emergency und (UNICEF), New
York
- United Nations Development Programme (UNDP), Khartoum und New York
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Belarussische Polytechnische
Staatsakademie, Minsk, Weißrußland
Seit 1992 besteht eine Kooperationsvereinbarung
zwischen der Belorussischen Polytechnischen Staatsakademie (BSPA) Minsk der
Republik Weißrußlands und dem Institut für Weltwirtschaft und Internationales
Management der Universität Bremen, die 1993 in einer Universitätspartnerschaft
mündete.
Die BSPA ist eine Technische Hochschule, die Wirtschaftsingenieure ausbildet und
in der Weiterbildung von Führungskräften engagiert ist. Sie ist die größte
dieser Art in Weißrußland und wurde 1920 gegründet. Hauptträger der
Kooperation auf weißrussischer Seite sind die Ökonomische Fakultät, die
Fakultät für Weiterbildung und das Internationale Lehrzentrum für Business.
Gegenstand der Kooperation sind u. a.:
-
der
Austausch von Studenten und Dozenten
-
die
Vermittlung von Praktikantenstellen für deutsche und weißrussische
Studenten sowie für Praktiker, die als Weiterbildungsstudenten mit der
Technischen Universität in Verbindung stehen,
-
die
Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen und Seminaren für
Wissenschaftler und Praktiker,
-
eine
Zusammenarbeit bei der Beschaffung von Fachliteratur und
-
die
gemeinsame Publikation von wissenschaftlichen Arbeiten.
Das
russischsprachige Lehrbuch „Investitionen und Finanzierung" (Prof. Dr.
Sell) wurde aufgrund der großen Resonanz nachgedruckt.
Herr Schauf hielt sich während der Berichtsperiode im Rahmen eines
Forschungsaufenthaltes zum Thema F&E-Infrastruktur in Weißrußland und
allgemeine Wirtschaftspolitik dort auf. Prof. Kane von der BSPA und Prof. Dr.
Sell tauschten Information über das DIN- und Normen-System in Weißrußland und
Kooperationsmöglichkeiten mit Deutschland aus.
Im Jahre 1999 kam es zu mehreren Kontaktbesuchen aus Minsk. Prof. Dr. Sapjolkin
hielt sich im Frühjahr mit einer Delegation zu Gesprächen über das Thema
Weiterbildung/Doppeldiplomierung und Ausweitung der Kooperationsbasis in Bremen
auf. Dr. Jarmak war in Bremen zu Gesprächen über Bildung und Weiterbildung,
über die Anerkennung von Studienleistungen und über die Doppeldiplomierung.
Ein Entwurf über einen Vertrag zu einer möglichen Doppeldiplomierung wurde vom
IWIM und dem Republikanischen Bildungszentrum abgestimmt und wird in Kürze in
die Gremien der beteiligten Universitäten eingebracht.
Im Juli der Jahre 1997 - 2000 war jeweils eine Studentengruppe aus Minsk für
eine Woche auf Studienfahrt in Bremen. Das IWIM organisierte für sie diverse
Seminare, Betriebsbesichtigungen und kulturelle Events. Andrej Pawluschko,
Student der BSPA studierte in 1999 als Stipendiat am Fachbereich
Wirtschaftswissenschaft in Bremen. Elena Reutskaja (Stipendiatin des Jahres
1998) veröffentlichte einen in Bremen entstandenen Beitrag über „Kooperationen"
in einer BSPA-Veröffentlichungsreihe. Partnern aus Weißrußland wurden
Kontaktmöglichkeiten zur Bremer Wirtschaft eröffnet, auch im Hinblick auf eine
Antragstellung bei der EU und anderen Institutionen.
Die Zielsetzung und die Perspektiven für die Zukunft der Kooperation sind auf
die Intensivierung des Dozenten- und Studentenaustausches, auf die Klärung von
Fragen der Anerkennung von Studienleistungen, auf die Erkundung der Möglichkeit
der Teilnahme an den Masterprogrammen in Bremen und auf die Schaffung der
Möglichkeit der Doppeldiplomierung ausgerichtet.
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Aichi-Universität, Toyohashi, Japan
Das Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management kooperiert
auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung mit der Aichi Universität,
Toyohashi, Japan, insbesondere mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.
Die Aichi Universität (in Toyohashi und in Nagoya) gehört zu den bedeutenden
Universitäten Zentraljapans und ist insbesondere im Bereich der modernen
Chinaforschung führend. Eine Kooperation des Instituts mit dieser Universität
erweist sich daher als besonders vorteilhaft, um Forschungskooperationen in
bezug auf die Entwicklungen in Asien zu vereinbaren.
Die Kooperation hat 1995 mit der Beteiligung von Ökonomen der Aichi
Universität an der Konferenz des Instituts zum Thema „China in der
Weltwirtschaft" begonnen und fand seither die Fortsetzung im regelmäßigen
Austausch von Hochschullehrern. Prof. Wohlmuth, Prof. Sell (IWIM) und Prof.
Heide (SEARI) waren jeweils im Austausch mit japanischen Kollegen in den Jahren
1997, 1998 und 1999 zu einem Forschungsaufenthalt an der Aichi Universität in
Japan. Im Jahre 2001 ist ein Aufenthalt von Prof. Knorr (IWIM) geplant.
1998 fand eine gemeinsame Konferenz über „Schumpeter und die Dynamik der
Entwicklung in Asien" am Institut in Bremen statt. Im September 2000 ist
eine weitere Konferenz zum Thema „The New Trends after the Asian Economic
Crisis and the Evolutionary Economics", diesmal an der Aichi Universität
in Japan, geplant.
Im Jahre 1999 wurde nun über den Austausch von Hochschullehrern hinaus auch
eine Vereinbarung über den Austausch von Studierenden und Graduierten zwischen
der Aichi Universität (Postgraduiertenkurs) und dem IWIM geschlossen. Ein
erstes Austauschprogramm von Studierenden hat im April 1999 stattgefunden.
Außerdem hat das Auslandsamt der Universität Bremen 1999 ein Stipendium für
ein Kontaktstudium eines Studierenden aus der Aichi Universität finanziert.
Anfang 1998 hat sich eine Initiative „Städtefreundschaft Toyohashi-Bremen"
unter Mitwirkung des IWIM gegründet. Ziel ist es, auf verschiedenen Ebenen
(Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft ...) eine Freundschaft zwischen beiden
Städten zu initiieren und durch regelmäßige gemeinsame Projekte aufrecht zu
erhalten. Nach gegenseitigen Besuchen der Bürgermeister beider Städte –
zuletzt war der Bürgermeister von Toyohashi in Bremen (Mitte 2000) – wurde
eine offizielle Besiegelung dieser Städtefreundschaft für das Jahr 2003
angestrebt.
Der Bericht der letzten Forschungsreise von Prof. Dr. Karl Wohlmuth zur Aichi
University Toyohashi/Japan findet sich hier.
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Gastwissenschaftler am Institut
(ab 1997)
Das IWIM pflegt seit Anbeginn mit diversen ausländischen Universitäten aus
unterschiedlichen Ländern Kooperationen und führt den wechselseitigen
Austausch von Gastwissenschaftlern durch. Insbesondere haben Gastwissenschaftler
aus Russland, Weißrussland, der VR China, Japan, Nigeria und aus zahlreichen
anderen Ländern am Institut gelehrt und geforscht.
Prof. Dr. Chunji Yun von der Yamaguchi Universität, Japan ist seit
September 2004 zu Gast im IWIM. Prof. Yun forschte zum Produktionsnetzwerken
und Investitionen multinationaler japanischer Konzerne in Osteuropa und China und hat
seine Erkenntnisse in zwei Berichten
aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium veröffentlicht. Herr Prof. Yun
bleibt noch bis Ende März 2005 am IWIM. Danach wird Prof. Dr. Toshihiko
Hozumi von der Aichi Universität, Japan für ein Semester am IWIM
forschen.
Dr. Philippe Burger von der University of the Free State, Bloemfontein/Südafrika
Herr Dr. Burger hat sich im November 2004 für eine Woche am IWIM
aufgehalten und eine Sonder-Vortragsreihe zum Thema "Fiscal Sustainability and South African Development Issues"
gehalten. Darüber hinaus war Dr. Burger Referent bei der vom IWIM
veranstalteten internationalen Konferenz "Africa
- Escaping the Primary Commodities Dilemma".
Prof. Dr. Yifeng Zhu von der Renmin University of China /Beijing
Im August 2004 hielt sich Prof. Dr. Yifeng Zhu am IWIM auf und referierte über Probleme der Reform des Bank-
und Börsenwesens in China. Prof. Zhu lehrt an der School of Finance der Renmin
University of China in Beijing, einer der renommiertesten
Forschungseinrichtungen in China.
Dr. Isaac Bior Deng (Sudan)
Aufenthaltsdauer: 14.10.1999 - 24.12.1999
Dr. Deng, Mitarbeiter beim Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, Khartoum,
Sudan, hielt sich im Rahmen eines Forschungs- und Trainingsprogramms zum Thema
„Assessment of Economic Liberalisation Policy in Sudan by Means of Central
Government Budgets" am IWIM auf. Er besuchte zu diesem Zweck auch diverse
Institutionen in Bremen, u. a. die senatorische Behörde für Finanzen in
Bremen. Das Ergebnis seiner Forschungen erscheint als Nr. 32 in den Sudan
Economy Research Group Discussion Papers.
Prof. Dr. Takehito Onishi (Japan)
Aufenthaltsdauer: 01.4.1999 - 30.9.1999
Prof. Dr. Takehito Onishi, Mitarbeiter an der Kinki University in Higasi-Osaka
(Japan), war für ein halbes Jahr als Gastdozent am IWIM tätig. Im Rahmen
seiner Tätigkeit am IWIM forschte Prof. Dr. Onishi über die „Ökonomischen
Effekte der Migration auf den Weltmärkten (insbesondere in Ostasien)" und
über die Themenkomplexe „Einflüsse von inter- und intraeuropäischen
Migrationsprozessen auf die ökonomische Lage der EU sowie von Deutschland"
sowie „Chancen und Risiken eines einheitlichen europäischen Arbeitsmarktes
vs. regional segmentierter Arbeitsmärkte sowie Rückwirkungen und
Modellfunktionen für Ostasien". Darüber hinaus hat Prof. Dr. Onishi zu
verschiedenen Themenbereichen Vorträge gehalten.
Prof. Dr. Bankole Oni (Nigeria)
Aufenthaltsdauer: 01.10.1998 - 31.05.1999
Prof. Dr. Bankole Oni war für acht Monate als Gastdozent am IWIM tätig. Eine
private Studienförderstiftung aus Hamburg finanzierte den Aufenthalt. Prof. Dr.
Oni ist Forschungsleiter am Nigerian Institute of Social and Economic Research (NISER)
in Ibadan (Nigeria). Herr Prof. Dr. Oni arbeitet seit mehreren Jahren mit der
Research Group on African Development Perspectives zusammen. Er befaßt sich u.
a. mit Beschäftigung, Arbeitsmarktpolitik und dem informellen Sektor in
Nigeria. Darüber hinaus ist er als Berater für das United Nations Development
Programme (UNDP) und die International Labour Organisation (ILO) tätig. In der
zuletzt genannten Funktion ist Prof. Dr. Oni auch für Arbeiten im Zusammenhang
mit der Arbeitskräfte- und Beschäftigungsplanung in Nigeria zuständig
gewesen. Als Gastdozent des IWIM forschte Prof. Dr. Oni ferner über den
Know-how-Transfer von Wissenschaft und Wirtschaft und beschäftigt sich mit der
Frage, inwieweit die Bildung von Humankapital sowie die Verbesserung und
Diffusion moderner Techniken geeignet sein können, die ökonomische Lage von
Regionen – wie zum Beispiel Westafrika – zu verbessern. Hierbei ging es zum
einen um eine Bestandsaufnahme der existierenden ökonomischen, politischen und
institutionellen Möglichkeiten und Grenzen als auch darum, einen Beitrag für
den Aufbau eines Handlungsrahmens für die Verbesserung der regionalen
Entwicklung zu leisten. Mehrere Publikationen wurden im IWIM verfasst. Darüber
hinaus hat Prof. Dr. Oni im Weltwirtschaftlichen Colloquium u. a. einen Vortrag
über „Ethnicity Politics and Development in Nigeria" gehalten.
Prof. Dr. Junjiang Li (VR China)
Aufenthaltsdauer: 10.01.1999 - 10.07.1999
Prof. Dr. Junjiang Li war für ein halbes Jahr als Gastdozent am IWIM tätig.
Die Europäische Union hat die Finanzierung des Aufenthalts in Bremen
übernommen.
Prof. Dr. Junjiang Li ist Professor of International Economics an der JiLin
Universität in ChangChun. Prof. Dr. Junjiang Li ist zugleich – neben anderen
Mitgliedschaften in bedeutenden wissenschaftlichen Vereinigungen in China –
Vorsitzender der American Economy Society in der JiLin Provinz. Darüber hinaus
wurde er ausgezeichnet mit „The Excellent Papers Prize, Jilin University,
1996", mit „The Excellent Papers Prize, JiLin Provinz, 1995", mit
„Distinguished Teaching Award for the Course of International Trade, JiLin
University, 1996" sowie mit der Aufnahme in das „Who’s who in China’s
Major Institutions of Higher Learning (1996 Edition)". Seine
Hauptforschungsgebiete sind der Internationale Handel, das Internationale
Handelsrecht sowie Weltwirtschaft. Seinen Aufenthalt am IWIM hat Prof. Dr.
Junjiang Li dazu genutzt, um über die ökonomischen Beziehungen und
Interdependenzen zwischen der EU und China nach Einführung des Euro sowie über
den Zustand und die Entwicklung der deutschen Ökonomie nach der Vereinigung im
europäischen Kontext zu forschen. Prof. Li lehrte – gemeinsam mit Prof. Dr.
Bass zum Thema „China’ s Economy and its Role in the World Economy"
(Sommersemester 1999), referierte am 09.06.1999 im Weltwirtschaftlichen
Colloquium zum Thema „Reform of Chinese State-owned Enterprises: Its
Experience and Prospects", und legte zum Abschluß seines
Forschungsaufenthaltes in Bremen seinen Forschungsbericht zum Thema „Chinese
Economic Development and China-EU Relations" vor. In diesem
Forschungsbericht wird auf die Perspektiven der Handels- und Finanzbeziehungen
zwischen China und der EU nach der Einführung des Euro eingegangen.
Darüber hinaus waren folgende Gastwissenschaftler am IWIM zu Besuch:
Prof. Dr. Takao Oshima, Aichi Universität, Toyohashi, Japan, Besuch
zur Vertiefung der Kooperation Bremen-Toyohashi (25.08.2000)
Prof. Toshihiko Hozumi, Aichi Universität, Toyohashi, Japan, Besuch
zur Vorbereitung des September-Workshops und Abschluß 2. Kooperationsvertrag
mit Austauschmöglichkeit für Studenten (02. - 04.07.2000).
Prof. Dr. Praveen Jha, Centre for Economic Studies and Planning,
Jawaharlat Nehru University, India, während seines Aufenthaltes an der
Universität Bremen (ENRO-Studiengang) als Gastdozent mit Unterstützung des
DAAD hielt Herr Jha im Januar 2000 einen Vortrag im Weltwirtschaftlichen
Colloquium zum Thema der Änderung von entwicklungspolitischen Konzeptionen in
Indien (19.01.2000).
Prof. Changcheng Zhou, Wuhan University, Prof. Jing Fengjie,
Wuhan University, Prof. Guangsheng Chen, Wuhan University, Ass. Prof.
Yulin Huang, Vice director, Division of Social Develompent, Planning and
Development Commission of Hubei, China, Ass. Prof. Quan Rao, Vice
director, Division of Social Quality, Planning and Development Commission of
Hubei, China, waren zu Gesprächen über mögliche Kooperation in Bremen. Herr
Prof. Zhou plant einen längeren Forschungsaufenthalt im Jahr 2000/2001 (12. -
15.11.1999)
Prof. Akemi Wada, Aichi Universität, Toyohashi, Japan,
Forschungsaufenthalt über die Aufnahme des japanischen klassischen Romans „Genjimonogatari"
und die diesbezügliche Forschungssituation in dem Gebiet der deutschsprachigen
Länder (30.07. - 4.09.1999).
Prof. Zenichi Ebisawa, Aichi Universität, Toyohashi, Japan,
Forschungsaufenthalt (01. - 16.09.1998)
Dr. Tatsuo Harada, Prof. Dr. Toshihiko Hozumi, Dr. Chun Lee,
Prof. Dr. Hiroaki Okuno, Prof. Dr. Takehito Onishi, Prof. Dr.
Motohiko Sato, Prof. Dr. Tamio Shimakura, Teilnahme am 1.
Schumpeter-Workshop in Bremen (31.08. - 06.09.98).
Johnny N. Ortiz, Ph.D., Office of Outreach & Extension Manager,
International Outreach, University of Missouri-Rolla, USA: Gespräch über die
Zusammenarbeit der Institute im Bereich der Forschung über Energiepolitik,
insb. in Entwicklungsländern (15.08.1998).
Masashi Koide (stellvertretender Bürgermeister von Toyohashi, Japan),
Takanobu Tanaka (AL für Sozialpolitik), Masayuki Tateiwa (stellv. AL für
Personalwesen und überr. Angelegenheiten), Gespräche über die Initiative
Städtefreundschaft Toyohashi-Bremen (19.05.98).
Dr. Julian Jarmak, BSPA, Minsk, Weißrußland, besuchte die
Universität Bremen und führte u. a. Gespräche am Zentrum für Weiterbildung
(Dr. Raters) und am IWIM (Prof. Dr. Sell). In den Gesprächen ging es vor allem
um die Möglichkeiten einer Kooperation beider Hochschulen auf dem Gebiet der
Weiterbildung und des Fernstudiums sowie um Absprachen im Hinblick auf einen
Studentenaustausch im Jahr 1998 (06.10. - 18.10.1997).
Dr. Jelena Stanislawtschik, Minsk, Weißrußland, forschte über das
Bank- und Finanzwesen und unterstützte die geplante Herausgabe der
russischsprachigen Broschüre über die „Internationalisierung
wirtschaftlicher Aktivitäten" durch Übersetzungstätigkeiten (15.09. -
28.09.1997).
Prof. Dr. Takao Oshima, Aichi Universität, Toyohashi, Japan, besuchte
die Außenwirtschaftstage, besichtigte des DaimlerChrysler-Werks in Bremen (mit
Vortragsveranstaltung und Diskussion zum Thema „Die japanische
Automobilindustrie nach dem 2. Weltkrieg") und hielt einen Vortrag im
Rahmen des Weltwirtschaftlichen Colloquiums (18.08. - 15.09.1997).
Dr. Sapjolkin und andere Wissenschaftler der BSPA, Minsk,
Weißrußland führten Gespräche über einen möglichen Studentenaustausch,
Weiterbildung und Potentiale der Universität Bremen im Hinblick auf
Kooperationen auf dem Gebiet der Umwelttechnik (05. - 12.07.1997).
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Studienfahrten
(1) Report: Studienpraktikum in Japan
„Die Wirtschaft Ostasiens – Struktur, Entwicklung, Perspektiven"
hieß ein zweisemestriges Lehrprojekt des Fachbereichs, das von Professor H.
Heide (SEARI-Institut) geleitet wurde und an dem vom Institut für
Weltwirtschaft und Internationales Management der Universität Bremen Prof. K.
Wohlmuth und Prof. Dr. H.-H. Bass mitwirkten. Ein Trockenkurs – Tausende von
Kilometern vom Studienobjekt entfernt? Mitnichten! Durch die Kooperation mit
unseren japanischen Partnern, der Aichi Universität Toyohashi und der
Hitotsubashi-Universität in Tokyo, sowie durch die großzügige Unterstützung
der Wolfgang-Ritter-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und
des Auslandsamtes bzw. des Kanzlers der Universität sowie unseres Fachbereiches
war es möglich, ein Studienpraktikum in Japan zu organisieren und den
Studierenden einen Eindruck des Landes, seiner Lebensverhältnisse und vor
allem: seiner Arbeits- und Produktionsstätten zu vermitteln. Im folgenden ein
Bericht über dieses Studienpraktikum (Aufenthaltsdauer: vom 13.- 27.04.1999),
die zusammen ein Bild unserer Erfahrungen vermitteln sollen.
Unser Studienpraktikum erfolgte in Toyohashi in Zusammenarbeit mit der Aichi
Universität sowie in Kooperation mit einer Reihe von staatlichen Institutionen
und privaten Unternehmen. Ein dreitägiger Aufenthalt in Tokyo konnte in
Zusammenarbeit mit der Hitotsubashi-Universität organisiert werden.
Bei dem Studienpraktikum wurden von Professoren der Aichi Universität
thematische Workshops, Betriebsbesichtigungen und Besuche bei kommunalen
Wirtschaftsförderungs- und Verwaltungsinstitutionen arrangiert. Der Aufenthalt
der Bremer Gruppe wurde durch eine überwältigende Gastfreundschaft (u. a. auch
einen nicht unerheblichen finanziellen Beitrag der Aichi Universität), durch
eine ausgezeichnete Vorbereitung und durch gehaltvolle wissenschaftliche
Beiträge und eine offene Diskussion der vorgetragenen Thesen ermöglicht.
Federführend waren insbesondere die Professoren T. Hozumi und T. Oshima.
Im einzelnen wurden folgende Themen behandelt:
- Aktuelle regionalwirtschaftliche Fragen der Stadt Toyohashi und der
Aichi-Präfektur; einschließlich eines Empfangs beim Bürgermeister der
Stadt Toyohashi;
- Charakteristika des Gesellschafts-, Wirtschafts- und Erziehungssystems
Japans;
- Die Entwicklung der Japanischen Automobilindustrie seit dem Zweiten
Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung gegenwärtiger Trends,
einschließlich eines Betriebsbesuchs der Toyota Automobile AG, Tahara
Werk, und des Toyota-Technikmuseums in Nagoya (Führung durch den
Museumsdirektor), sowie der zentralen Importanlage von Volkswagen Japan;
- Die Lage der Klein- und Mittelindustrie Japans, einschließlich
Betriebsbesuch bei der Nishijima AG (Werkzeugmaschinenherstellung) und der
Aicello-Chemie (Empfang jeweils durch Betriebsleiter bzw. Inhaber);
- Neue Trends im Fiskalsystem Japans;
- Japans Finanzsystem, seine gegenwärtige Krise und seine Perspektiven;
- Mentalität und interkulturelle Kommunikation in Japan und mit Japanern.
Zu den einzelnen Workshops wurden von den Teilnehmern des Studienpraktikums
Protokolle angefertigt, die eine systematische Nachbereitung des
Studienpraktikums garantierten.
Außerdem hat die Studentenschaft der Aichi Universität mehrere
Freizeitbegegnungen mit den deutschen Studenten organisiert. Das Wochenende
verbrachte die Bremer Gruppe in der touristisch interessanten Kleinstadt
Takayama.
Die Zusammenarbeit mit der Hitotsubashi-Universität in Tokyo erfolgte aufgrund
eines persönlichen Kontaktes des Berichterstatters zu einem der dortigen
Wirtschaftswissenschaftler, Prof. K. Fujita. In der Vergangenheit hatte sich
Prof. Fujita bereits zu einem mehrmonatigen Forschungsaufenthalt an der
Universität Bremen aufgehalten; der Berichterstatter hatte bei einem
Kurzaufenthalt in Japan im vorigen Jahr Gelegenheit, das Schumpeterarchiv der
Hitotsubashi-Universität zu nutzen. Der bisherige freundschaftliche Kontakt
konnte bei dem jetzigen Besuch in Tokyo intensiviert werden.
Durch Herrn Prof. Fujita wurde ein Besuch in der „Schaltzentrale" der
japanischen Wirtschaftspolitik, dem Finanzministerium, arrangiert, dessen
Institut für Fiskal- und Geldpolitik zu den einflußreichsten
Forschungsinstitutionen Japans gehört und das für die Teilnehmer des
Studienpraktikums eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung durchführte.
Außerdem hatte die Hitotsubashi-Universität die Unterbringung der Studierenden
in einem Regierungsgästehaus ermöglicht.
Zusätzlich konnte in Tokyo die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan
für eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung über die Aufgaben einer
Auslandskammer und die deutsch-japanischen Handelsbeziehungen gewonnen werden.
Zur Fortsetzung der bisherigen Kooperation mit der Hitotsubashi-Universität
sind Einladungen zu einem Forschungsaufenthalt von Prof. Fujita an der
Universität Bremen und des Berichterstatters zu einem Forschungspraktikum im
japanischen Finanzministerium ausgesprochen worden. Um die Kooperation auch mit
dieser Universität auf eine breitere Grundlage zu stellen, hat das Auslandsamt
der Universität Bremen für die Teilnahme an einem Sommerkurs für Deutsche
Sprache/Landeskunde an der Universität Bremen ein Stipendium für eine(n)
Studierende(n) dieser Universität zusagen können.
Berichterstattung:
Prof. Dr. H.-H. Bass, Wissenschaftlicher Leiter der Exkursion
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Staatliche Universität Belgorod,
Rußland
Die Staatsuniversität war ehemals eine Pädagogische Hochschule. Am
11.06.1997 wurde der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften gegründet.
Bereits seit 1993 besteht zwischen der Staatsuniversität Belgorod und
verschiedenen Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen eine Zusammenarbeit im
Bereich der Lehrerbildung.
Der Wunsch nach einer Zusammenarbeit mit anderen Universitäten auf dem Gebiet
der Wirtschaftswissenschaft wurde in Belgorod Anfang 1999 formuliert (Dekan
Prof. Dr. V. Boltinkov) und führte zu einem Schriftwechsel bezüglich der
Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen der Staatsuniversität Belgorod und
der Universität Bremen. Auf Bremer Seite waren PD Dr. Boenkost vom FB 12
(Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften) und Prof. Dr. Sell vom FB
Wirtschaftswissenschaft involviert. An den entsprechenden Instituten (IAAB, IWIM)
wurden Absichtserklärungen zur Zusammenarbeit vereinbart (30.03.1999), die in
den beiden Fachbereichsräten zustimmend zur Kenntnis genommen wurden.
Prof. Dr. Timm unterschrieb den Kooperationsvertrag bereits vor der Reise. Der
Rektor der Staatsuniversität Belgorod (Prof. Dr. Kamyschantschenko)
unterschrieb diesen Kooperationsvertrag am 28.10.1999.
Vom 24. - 31.10.1999 reisten Prof. Dr. Axel Sell, PD Dr. Klaus Jürgen Bönkost,
FB 12, IAAB, Universität Bremen und Dipl.-Volkswirt Tobias Schauf nach Belgorod.
Es ging darum, die Staatsuniversität Belgorod und insbesondere den dortigen
Fachbereich Wirtschaftswissenschaft kennenzulernen, Informationen über
Studienverlauf, Forschungsgebiete und Personalia zu sammeln und eine formelle
Universitäts-Kooperation einzugehen. Gleichzeitig wurde die Universität Bremen
(insbesondere FB Wirtschaftswissenschaft und FB 12) vorgestellt und bereits ein
intensiver Austausch über die verschiedenen Curricula begonnen.
Weitere wichtige Punkte des Programms in der Besuchswoche:
- Gespräche mit dem Rektor (Prof. Dr. Kamyschantschenko) und den
Konrektoren über Möglichkeiten der Kooperation;
- Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen den beiden
Universitäten;
- Kennenlernen des Fachbereichs Fremdsprachen, der sehr intensiv arbeitet
und an einer Zusammenarbeit mit entsprechenden Personen an der
Universität Bremen sehr interessiert ist;
- Kennenlernen der Infrastruktur der Staatsuniversität Belgorod
(Bibliotheken, Computerausstattung etc.);
- Vorträge der drei Bremer Teilnehmer für Lehrende und Studierende des
Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften vor einem Auditorium von jeweils
etwa 100 Teilnehmern;
- Gespräche mit Studierenden;
- Informationen über das Studium in Bremen (allgemeines,
Masterstudiengänge des FB 7);
- Besuch und Kennenlernen verschiedener Institutionen (Gebietsverwaltung,
Steuerbehörde, Industrie- und Handelskammer, Registratur/Wirtschaft,
Milizschule);
- Besuch eines großen Betriebes der Rohstoffindustrie (Lebedinsky GOK,
Erzabbau und Veredelung); dort Gespräch u. a. mit Mitarbeitern des
deutschen Anlagenbauers Ferrostaal AG, die dort zu der Zeit eine Anlage
übergeben haben;
- Besuch eines großen landwirtschaftlichen Betriebes.
Die Besuche in den verschiedenen Bereichen der Universität, in Institutionen
und Betrieben waren außerordentlich informativ und wichtig für alle
Beteiligten.
Das Programm war hervorragend vorbereitet worden vom Fachbereich
Wirtschaftswissenschaften der Staatsuniversität Belgorod (Prof. Dr. Vladimir
Boltinkov). Dabei sind alle von uns im Vorfeld gewünschten Punkte
berücksichtigt worden.
Somit war der Besuch in Belgorod nicht nur ein gutes Kennenlernen der
Kooperationspartner, sondern auch fachlich ein Zugewinn.
Die Betreuung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatsuniversität
Belgorod war sehr gut. Sehr gute Dolmetscher standen bei allen Gesprächen zur
Verfügung.
Ein Gegenbesuch des Rektors der Universität Belgorod, der Dekanin des
Fachbereichs Fremdsprachen, des Dekans der Wirtschaftswissenschaften und eines
Dolmetschers fand vom 28.05. - 05.06.2000 in Bremen statt. Dabei ging es um das
bessere Kennenlernen des deutschen Hochschulsystems sowie um die Suche nach
konkreten Kooperationsprojekten in den verschiedensten Fachbereichen.
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