IWIM - Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management 
Institute for World Economics and International Management  

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Gastwissenschaftler am Institut

Berichte von Studienfahrten

 

 

 

 

 

 

Bremen

  • Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e.V., Bremen

  • Informationszentrum Afrika (IZA), Bremen

  • Landesamt für Entwicklungszusammenarbeit

  • Afrika-Kreis, Bremen

  • Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie, Bremen

  • Bremer Initiative Ostasien e. V.

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 Bundesrepublik Deutschland

  • HWWA-Institut für Wirtschaftsforschung
  • Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ), Eschborn
  • Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW), Berlin

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 Afrika

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Sonstiges Ausland

  • EU-China Higher Education Programme
  • EU Phare ACE Programme
  • Development and Project Planning Centre, University of Bradford, England
  • Research Institute for Developing Countries, Warsaw School of Economics, Warsaw, Polen
  • University of Szczezin, Centre for Research of Southern Countries, Szczezin, Polen
  • Growth Dynamics University Institute, Erasmus University,
    Rotterdam, The Netherlands
  • International Trade Research Institute, Ministry of Foreign Trade and Economic Relations, Beijing, Volksrepublik China
  • Institut für Wirtschaftsrecht und Wirtschaftswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Universität Novi Sad, Vojvodina,
    BR Jugoslawien
  • Inter University Centre (IUC), Dubrovnik, Kroatien
  • Belorussische Staatliche Polytechnische Akademie Minsk,
    Weißrußland
  • Aichi Universität, Toyohashi, Japan
  • Hangzhou Universität, Hangzhou, VR China
  • Ji Lin University, Chang Chung, VR China

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 Internationale Organisationen

  • World Bank, Washington D.C., U.S.A.
  • International Labour Office (ILO), Genf, Schweiz und Kairo,
    Ägypten
  • United Nations Industrial Development Organisation (UNIDO), Wien, Österreich
  • United Nations International Children’s Emergency und (UNICEF), New York
  • United Nations Development Programme (UNDP), Khartoum und New York

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Belarussische Polytechnische Staatsakademie, Minsk, Weißrußland

Seit 1992 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Belorussischen Polytechnischen Staatsakademie (BSPA) Minsk der Republik Weißrußlands und dem Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management der Universität Bremen, die 1993 in einer Universitätspartnerschaft mündete.
Die BSPA ist eine Technische Hochschule, die Wirtschaftsingenieure ausbildet und in der Weiterbildung von Führungskräften engagiert ist. Sie ist die größte dieser Art in Weißrußland und wurde 1920 gegründet. Hauptträger der Kooperation auf weißrussischer Seite sind die Ökonomische Fakultät, die Fakultät für Weiterbildung und das Internationale Lehrzentrum für Business.
Gegenstand der Kooperation sind u. a.:

  • der Austausch von Studenten und Dozenten

  • die Vermittlung von Praktikantenstellen für deutsche und weißrussische Studenten sowie für Praktiker, die als Weiterbildungsstudenten mit der Technischen Universität in Verbindung stehen,

  • die Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen und Seminaren für Wissenschaftler und Praktiker,

  • eine Zusammenarbeit bei der Beschaffung von Fachliteratur und

  • die gemeinsame Publikation von wissenschaftlichen Arbeiten.

Das russischsprachige Lehrbuch „Investitionen und Finanzierung" (Prof. Dr. Sell) wurde aufgrund der großen Resonanz nachgedruckt.
Herr Schauf hielt sich während der Berichtsperiode im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes zum Thema F&E-Infrastruktur in Weißrußland und allgemeine Wirtschaftspolitik dort auf. Prof. Kane von der BSPA und Prof. Dr. Sell tauschten Information über das DIN- und Normen-System in Weißrußland und Kooperationsmöglichkeiten mit Deutschland aus.
Im Jahre 1999 kam es zu mehreren Kontaktbesuchen aus Minsk. Prof. Dr. Sapjolkin hielt sich im Frühjahr mit einer Delegation zu Gesprächen über das Thema Weiterbildung/Doppeldiplomierung und Ausweitung der Kooperationsbasis in Bremen auf. Dr. Jarmak war in Bremen zu Gesprächen über Bildung und Weiterbildung, über die Anerkennung von Studienleistungen und über die Doppeldiplomierung. Ein Entwurf über einen Vertrag zu einer möglichen Doppeldiplomierung wurde vom IWIM und dem Republikanischen Bildungszentrum abgestimmt und wird in Kürze in die Gremien der beteiligten Universitäten eingebracht.
Im Juli der Jahre 1997 - 2000 war jeweils eine Studentengruppe aus Minsk für eine Woche auf Studienfahrt in Bremen. Das IWIM organisierte für sie diverse Seminare, Betriebsbesichtigungen und kulturelle Events. Andrej Pawluschko, Student der BSPA studierte in 1999 als Stipendiat am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft in Bremen. Elena Reutskaja (Stipendiatin des Jahres 1998) veröffentlichte einen in Bremen entstandenen Beitrag über „Kooperationen" in einer BSPA-Veröffentlichungsreihe. Partnern aus Weißrußland wurden Kontaktmöglichkeiten zur Bremer Wirtschaft eröffnet, auch im Hinblick auf eine Antragstellung bei der EU und anderen Institutionen.
Die Zielsetzung und die Perspektiven für die Zukunft der Kooperation sind auf die Intensivierung des Dozenten- und Studentenaustausches, auf die Klärung von Fragen der Anerkennung von Studienleistungen, auf die Erkundung der Möglichkeit der Teilnahme an den Masterprogrammen in Bremen und auf die Schaffung der Möglichkeit der Doppeldiplomierung ausgerichtet.

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 Aichi-Universität, Toyohashi, Japan

Das Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management kooperiert auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung mit der Aichi Universität, Toyohashi, Japan, insbesondere mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.
Die Aichi Universität (in Toyohashi und in Nagoya) gehört zu den bedeutenden Universitäten Zentraljapans und ist insbesondere im Bereich der modernen Chinaforschung führend. Eine Kooperation des Instituts mit dieser Universität erweist sich daher als besonders vorteilhaft, um Forschungskooperationen in bezug auf die Entwicklungen in Asien zu vereinbaren. 
Die Kooperation hat 1995 mit der Beteiligung von Ökonomen der Aichi Universität an der Konferenz des Instituts zum Thema „China in der Weltwirtschaft" begonnen und fand seither die Fortsetzung im regelmäßigen Austausch von Hochschullehrern. Prof. Wohlmuth, Prof. Sell (IWIM) und Prof. Heide (SEARI) waren jeweils im Austausch mit japanischen Kollegen in den Jahren 1997, 1998 und 1999 zu einem Forschungsaufenthalt an der Aichi Universität in Japan. Im Jahre 2001 ist ein Aufenthalt von Prof. Knorr (IWIM) geplant.
1998 fand eine gemeinsame Konferenz über „Schumpeter und die Dynamik der Entwicklung in Asien" am Institut in Bremen statt. Im September 2000 ist eine weitere Konferenz zum Thema „The New Trends after the Asian Economic Crisis and the Evolutionary Economics", diesmal an der Aichi Universität in Japan, geplant.
Im Jahre 1999 wurde nun über den Austausch von Hochschullehrern hinaus auch eine Vereinbarung über den Austausch von Studierenden und Graduierten zwischen der Aichi Universität (Postgraduiertenkurs) und dem IWIM geschlossen. Ein erstes Austauschprogramm von Studierenden hat im April 1999 stattgefunden.
Außerdem hat das Auslandsamt der Universität Bremen 1999 ein Stipendium für ein Kontaktstudium eines Studierenden aus der Aichi Universität finanziert.
Anfang 1998 hat sich eine Initiative „Städtefreundschaft Toyohashi-Bremen" unter Mitwirkung des IWIM gegründet. Ziel ist es, auf verschiedenen Ebenen (Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft ...) eine Freundschaft zwischen beiden Städten zu initiieren und durch regelmäßige gemeinsame Projekte aufrecht zu erhalten. Nach gegenseitigen Besuchen der Bürgermeister beider Städte – zuletzt war der Bürgermeister von Toyohashi in Bremen (Mitte 2000) – wurde eine offizielle Besiegelung dieser Städtefreundschaft für das Jahr 2003 angestrebt.

Der Bericht der letzten Forschungsreise von Prof. Dr. Karl Wohlmuth zur Aichi University Toyohashi/Japan findet sich hier.

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Gastwissenschaftler am Institut (ab 1997)

Das IWIM pflegt seit Anbeginn mit diversen ausländischen Universitäten aus unterschiedlichen Ländern Kooperationen und führt den wechselseitigen Austausch von Gastwissenschaftlern durch. Insbesondere haben Gastwissenschaftler aus Russland, Weißrussland, der VR China, Japan, Nigeria und aus zahlreichen anderen Ländern am Institut gelehrt und geforscht.

Prof. Dr. Chunji Yun von der Yamaguchi Universität, Japan ist seit September 2004 zu Gast im IWIM. Prof. Yun forschte zum Produktionsnetzwerken und Investitionen multinationaler japanischer Konzerne in Osteuropa und China und hat seine Erkenntnisse in zwei Berichten aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium veröffentlicht. Herr Prof. Yun bleibt noch bis Ende März 2005 am IWIM. Danach wird Prof. Dr. Toshihiko Hozumi von der Aichi Universität, Japan  für ein Semester am IWIM forschen.

Dr. Philippe Burger von der University of the Free State, Bloemfontein/Südafrika
Herr Dr. Burger hat sich im November 2004 für eine Woche am IWIM aufgehalten und eine Sonder-Vortragsreihe zum Thema "Fiscal Sustainability and South African Development Issues" gehalten. Darüber hinaus war Dr. Burger Referent bei der vom IWIM veranstalteten internationalen Konferenz "Africa - Escaping the Primary Commodities Dilemma".

Prof. Dr. Yifeng Zhu von der Renmin University of China /Beijing 
Im August 2004 hielt sich Prof. Dr. Yifeng Zhu am IWIM auf und referierte über Probleme der Reform des Bank- und Börsenwesens in China. Prof. Zhu lehrt an der School of Finance der Renmin University of China in Beijing, einer der renommiertesten Forschungseinrichtungen in China.

Dr. Isaac Bior Deng (Sudan)
Aufenthaltsdauer: 14.10.1999 - 24.12.1999
Dr. Deng, Mitarbeiter beim Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, Khartoum, Sudan, hielt sich im Rahmen eines Forschungs- und Trainingsprogramms zum Thema „Assessment of Economic Liberalisation Policy in Sudan by Means of Central Government Budgets" am IWIM auf. Er besuchte zu diesem Zweck auch diverse Institutionen in Bremen, u. a. die senatorische Behörde für Finanzen in Bremen. Das Ergebnis seiner Forschungen erscheint als Nr. 32 in den Sudan Economy Research Group Discussion Papers.

Prof. Dr. Takehito Onishi (Japan)
Aufenthaltsdauer: 01.4.1999 - 30.9.1999
Prof. Dr. Takehito Onishi, Mitarbeiter an der Kinki University in Higasi-Osaka (Japan), war für ein halbes Jahr als Gastdozent am IWIM tätig. Im Rahmen seiner Tätigkeit am IWIM forschte Prof. Dr. Onishi über die „Ökonomischen Effekte der Migration auf den Weltmärkten (insbesondere in Ostasien)" und über die Themenkomplexe „Einflüsse von inter- und intraeuropäischen Migrationsprozessen auf die ökonomische Lage der EU sowie von Deutschland" sowie „Chancen und Risiken eines einheitlichen europäischen Arbeitsmarktes vs. regional segmentierter Arbeitsmärkte sowie Rückwirkungen und Modellfunktionen für Ostasien". Darüber hinaus hat Prof. Dr. Onishi zu verschiedenen Themenbereichen Vorträge gehalten.

Prof. Dr. Bankole Oni (Nigeria)
Aufenthaltsdauer: 01.10.1998 - 31.05.1999
Prof. Dr. Bankole Oni war für acht Monate als Gastdozent am IWIM tätig. Eine private Studienförderstiftung aus Hamburg finanzierte den Aufenthalt. Prof. Dr. Oni ist Forschungsleiter am Nigerian Institute of Social and Economic Research (NISER) in Ibadan (Nigeria). Herr Prof. Dr. Oni arbeitet seit mehreren Jahren mit der Research Group on African Development Perspectives zusammen. Er befaßt sich u. a. mit Beschäftigung, Arbeitsmarktpolitik und dem informellen Sektor in Nigeria. Darüber hinaus ist er als Berater für das United Nations Development Programme (UNDP) und die International Labour Organisation (ILO) tätig. In der zuletzt genannten Funktion ist Prof. Dr. Oni auch für Arbeiten im Zusammenhang mit der Arbeitskräfte- und Beschäftigungsplanung in Nigeria zuständig gewesen. Als Gastdozent des IWIM forschte Prof. Dr. Oni ferner über den Know-how-Transfer von Wissenschaft und Wirtschaft und beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die Bildung von Humankapital sowie die Verbesserung und Diffusion moderner Techniken geeignet sein können, die ökonomische Lage von Regionen – wie zum Beispiel Westafrika – zu verbessern. Hierbei ging es zum einen um eine Bestandsaufnahme der existierenden ökonomischen, politischen und institutionellen Möglichkeiten und Grenzen als auch darum, einen Beitrag für den Aufbau eines Handlungsrahmens für die Verbesserung der regionalen Entwicklung zu leisten. Mehrere Publikationen wurden im IWIM verfasst. Darüber hinaus hat Prof. Dr. Oni im Weltwirtschaftlichen Colloquium u. a. einen Vortrag über „Ethnicity Politics and Development in Nigeria" gehalten.

Prof. Dr. Junjiang Li (VR China)
Aufenthaltsdauer: 10.01.1999 - 10.07.1999
Prof. Dr. Junjiang Li war für ein halbes Jahr als Gastdozent am IWIM tätig. Die Europäische Union hat die Finanzierung des Aufenthalts in Bremen übernommen.
Prof. Dr. Junjiang Li ist Professor of International Economics an der JiLin Universität in ChangChun. Prof. Dr. Junjiang Li ist zugleich – neben anderen Mitgliedschaften in bedeutenden wissenschaftlichen Vereinigungen in China – Vorsitzender der American Economy Society in der JiLin Provinz. Darüber hinaus wurde er ausgezeichnet mit „The Excellent Papers Prize, Jilin University, 1996", mit „The Excellent Papers Prize, JiLin Provinz, 1995", mit „Distinguished Teaching Award for the Course of International Trade, JiLin University, 1996" sowie mit der Aufnahme in das „Who’s who in China’s Major Institutions of Higher Learning (1996 Edition)". Seine Hauptforschungsgebiete sind der Internationale Handel, das Internationale Handelsrecht sowie Weltwirtschaft. Seinen Aufenthalt am IWIM hat Prof. Dr. Junjiang Li dazu genutzt, um über die ökonomischen Beziehungen und Interdependenzen zwischen der EU und China nach Einführung des Euro sowie über den Zustand und die Entwicklung der deutschen Ökonomie nach der Vereinigung im europäischen Kontext zu forschen. Prof. Li lehrte – gemeinsam mit Prof. Dr. Bass zum Thema „China’ s Economy and its Role in the World Economy" (Sommersemester 1999), referierte am 09.06.1999 im Weltwirtschaftlichen Colloquium zum Thema „Reform of Chinese State-owned Enterprises: Its Experience and Prospects", und legte zum Abschluß seines Forschungsaufenthaltes in Bremen seinen Forschungsbericht zum Thema „Chinese Economic Development and China-EU Relations" vor. In diesem Forschungsbericht wird auf die Perspektiven der Handels- und Finanzbeziehungen zwischen China und der EU nach der Einführung des Euro eingegangen.

Darüber hinaus waren folgende Gastwissenschaftler am IWIM zu Besuch:

Prof. Dr. Takao Oshima, Aichi Universität, Toyohashi, Japan, Besuch zur Vertiefung der Kooperation Bremen-Toyohashi (25.08.2000)

Prof. Toshihiko Hozumi, Aichi Universität, Toyohashi, Japan, Besuch zur Vorbereitung des September-Workshops und Abschluß 2. Kooperationsvertrag mit Austauschmöglichkeit für Studenten (02. - 04.07.2000).

Prof. Dr. Praveen Jha, Centre for Economic Studies and Planning, Jawaharlat Nehru University, India, während seines Aufenthaltes an der Universität Bremen (ENRO-Studiengang) als Gastdozent mit Unterstützung des DAAD hielt Herr Jha im Januar 2000 einen Vortrag im Weltwirtschaftlichen Colloquium zum Thema der Änderung von entwicklungspolitischen Konzeptionen in Indien (19.01.2000).

Prof. Changcheng Zhou, Wuhan University, Prof. Jing Fengjie, Wuhan University, Prof. Guangsheng Chen, Wuhan University, Ass. Prof. Yulin Huang, Vice director, Division of Social Develompent, Planning and Development Commission of Hubei, China, Ass. Prof. Quan Rao, Vice director, Division of Social Quality, Planning and Development Commission of Hubei, China, waren zu Gesprächen über mögliche Kooperation in Bremen. Herr Prof. Zhou plant einen längeren Forschungsaufenthalt im Jahr 2000/2001 (12. - 15.11.1999)

Prof. Akemi Wada, Aichi Universität, Toyohashi, Japan, Forschungsaufenthalt über die Aufnahme des japanischen klassischen Romans „Genjimonogatari" und die diesbezügliche Forschungssituation in dem Gebiet der deutschsprachigen Länder (30.07. - 4.09.1999).

Prof. Zenichi Ebisawa, Aichi Universität, Toyohashi, Japan, Forschungsaufenthalt (01. - 16.09.1998)

Dr. Tatsuo Harada, Prof. Dr. Toshihiko Hozumi, Dr. Chun Lee, Prof. Dr. Hiroaki Okuno, Prof. Dr. Takehito Onishi, Prof. Dr. Motohiko Sato, Prof. Dr. Tamio Shimakura, Teilnahme am 1. Schumpeter-Workshop in Bremen (31.08. - 06.09.98).

Johnny N. Ortiz, Ph.D., Office of Outreach & Extension Manager, International Outreach, University of Missouri-Rolla, USA: Gespräch über die Zusammenarbeit der Institute im Bereich der Forschung über Energiepolitik, insb. in Entwicklungsländern (15.08.1998).

Masashi Koide (stellvertretender Bürgermeister von Toyohashi, Japan), Takanobu Tanaka (AL für Sozialpolitik), Masayuki Tateiwa (stellv. AL für Personalwesen und überr. Angelegenheiten), Gespräche über die Initiative Städtefreundschaft Toyohashi-Bremen (19.05.98).

Dr. Julian Jarmak, BSPA, Minsk, Weißrußland, besuchte die Universität Bremen und führte u. a. Gespräche am Zentrum für Weiterbildung (Dr. Raters) und am IWIM (Prof. Dr. Sell). In den Gesprächen ging es vor allem um die Möglichkeiten einer Kooperation beider Hochschulen auf dem Gebiet der Weiterbildung und des Fernstudiums sowie um Absprachen im Hinblick auf einen Studentenaustausch im Jahr 1998 (06.10. - 18.10.1997).

Dr. Jelena Stanislawtschik, Minsk, Weißrußland, forschte über das Bank- und Finanzwesen und unterstützte die geplante Herausgabe der russischsprachigen Broschüre über die „Internationalisierung wirtschaftlicher Aktivitäten" durch Übersetzungstätigkeiten (15.09. - 28.09.1997).

Prof. Dr. Takao Oshima, Aichi Universität, Toyohashi, Japan, besuchte die Außenwirtschaftstage, besichtigte des DaimlerChrysler-Werks in Bremen (mit Vortragsveranstaltung und Diskussion zum Thema „Die japanische Automobilindustrie nach dem 2. Weltkrieg") und hielt einen Vortrag im Rahmen des Weltwirtschaftlichen Colloquiums (18.08. - 15.09.1997).

Dr. Sapjolkin und andere Wissenschaftler der BSPA, Minsk, Weißrußland führten Gespräche über einen möglichen Studentenaustausch, Weiterbildung und Potentiale der Universität Bremen im Hinblick auf Kooperationen auf dem Gebiet der Umwelttechnik (05. - 12.07.1997).

 

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Studienfahrten

(1) Report: Studienpraktikum in Japan

„Die Wirtschaft Ostasiens – Struktur, Entwicklung, Perspektiven" hieß ein zweisemestriges Lehrprojekt des Fachbereichs, das von Professor H. Heide (SEARI-Institut) geleitet wurde und an dem vom Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management der Universität Bremen Prof. K. Wohlmuth und Prof. Dr. H.-H. Bass mitwirkten. Ein Trockenkurs – Tausende von Kilometern vom Studienobjekt entfernt? Mitnichten! Durch die Kooperation mit unseren japanischen Partnern, der Aichi Universität Toyohashi und der Hitotsubashi-Universität in Tokyo, sowie durch die großzügige Unterstützung der Wolfgang-Ritter-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Auslandsamtes bzw. des Kanzlers der Universität sowie unseres Fachbereiches war es möglich, ein Studienpraktikum in Japan zu organisieren und den Studierenden einen Eindruck des Landes, seiner Lebensverhältnisse und vor allem: seiner Arbeits- und Produktionsstätten zu vermitteln. Im folgenden ein Bericht über dieses Studienpraktikum (Aufenthaltsdauer: vom 13.- 27.04.1999), die zusammen ein Bild unserer Erfahrungen vermitteln sollen.
Unser Studienpraktikum erfolgte in Toyohashi in Zusammenarbeit mit der Aichi Universität sowie in Kooperation mit einer Reihe von staatlichen Institutionen und privaten Unternehmen. Ein dreitägiger Aufenthalt in Tokyo konnte in Zusammenarbeit mit der Hitotsubashi-Universität organisiert werden.
Bei dem Studienpraktikum wurden von Professoren der Aichi Universität thematische Workshops, Betriebsbesichtigungen und Besuche bei kommunalen Wirtschaftsförderungs- und Verwaltungsinstitutionen arrangiert. Der Aufenthalt der Bremer Gruppe wurde durch eine überwältigende Gastfreundschaft (u. a. auch einen nicht unerheblichen finanziellen Beitrag der Aichi Universität), durch eine ausgezeichnete Vorbereitung und durch gehaltvolle wissenschaftliche Beiträge und eine offene Diskussion der vorgetragenen Thesen ermöglicht. Federführend waren insbesondere die Professoren T. Hozumi und T. Oshima.
Im einzelnen wurden folgende Themen behandelt:

  • Aktuelle regionalwirtschaftliche Fragen der Stadt Toyohashi und der Aichi-Präfektur; einschließlich eines Empfangs beim Bürgermeister der Stadt Toyohashi;
  • Charakteristika des Gesellschafts-, Wirtschafts- und Erziehungssystems Japans;
  • Die Entwicklung der Japanischen Automobilindustrie seit dem Zweiten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung gegenwärtiger Trends, einschließlich eines Betriebsbesuchs der Toyota Automobile AG, Tahara Werk, und des Toyota-Technikmuseums in Nagoya (Führung durch den Museumsdirektor), sowie der zentralen Importanlage von Volkswagen Japan;
  • Die Lage der Klein- und Mittelindustrie Japans, einschließlich Betriebsbesuch bei der Nishijima AG (Werkzeugmaschinenherstellung) und der Aicello-Chemie (Empfang jeweils durch Betriebsleiter bzw. Inhaber);
  • Neue Trends im Fiskalsystem Japans;
  • Japans Finanzsystem, seine gegenwärtige Krise und seine Perspektiven;
  • Mentalität und interkulturelle Kommunikation in Japan und mit Japanern.

Zu den einzelnen Workshops wurden von den Teilnehmern des Studienpraktikums Protokolle angefertigt, die eine systematische Nachbereitung des Studienpraktikums garantierten.
Außerdem hat die Studentenschaft der Aichi Universität mehrere Freizeitbegegnungen mit den deutschen Studenten organisiert. Das Wochenende verbrachte die Bremer Gruppe in der touristisch interessanten Kleinstadt Takayama.
Die Zusammenarbeit mit der Hitotsubashi-Universität in Tokyo erfolgte aufgrund eines persönlichen Kontaktes des Berichterstatters zu einem der dortigen Wirtschaftswissenschaftler, Prof. K. Fujita. In der Vergangenheit hatte sich Prof. Fujita bereits zu einem mehrmonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Bremen aufgehalten; der Berichterstatter hatte bei einem Kurzaufenthalt in Japan im vorigen Jahr Gelegenheit, das Schumpeterarchiv der Hitotsubashi-Universität zu nutzen. Der bisherige freundschaftliche Kontakt konnte bei dem jetzigen Besuch in Tokyo intensiviert werden.
Durch Herrn Prof. Fujita wurde ein Besuch in der „Schaltzentrale" der japanischen Wirtschaftspolitik, dem Finanzministerium, arrangiert, dessen Institut für Fiskal- und Geldpolitik zu den einflußreichsten Forschungsinstitutionen Japans gehört und das für die Teilnehmer des Studienpraktikums eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung durchführte. Außerdem hatte die Hitotsubashi-Universität die Unterbringung der Studierenden in einem Regierungsgästehaus ermöglicht.
Zusätzlich konnte in Tokyo die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan für eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung über die Aufgaben einer Auslandskammer und die deutsch-japanischen Handelsbeziehungen gewonnen werden.
Zur Fortsetzung der bisherigen Kooperation mit der Hitotsubashi-Universität sind Einladungen zu einem Forschungsaufenthalt von Prof. Fujita an der Universität Bremen und des Berichterstatters zu einem Forschungspraktikum im japanischen Finanzministerium ausgesprochen worden. Um die Kooperation auch mit dieser Universität auf eine breitere Grundlage zu stellen, hat das Auslandsamt der Universität Bremen für die Teilnahme an einem Sommerkurs für Deutsche Sprache/Landeskunde an der Universität Bremen ein Stipendium für eine(n) Studierende(n) dieser Universität zusagen können.

Berichterstattung:
Prof. Dr. H.-H. Bass, Wissenschaftlicher Leiter der Exkursion

 

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Staatliche Universität Belgorod, Rußland

Die Staatsuniversität war ehemals eine Pädagogische Hochschule. Am 11.06.1997 wurde der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften gegründet.
Bereits seit 1993 besteht zwischen der Staatsuniversität Belgorod und verschiedenen Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen eine Zusammenarbeit im Bereich der Lehrerbildung.
Der Wunsch nach einer Zusammenarbeit mit anderen Universitäten auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaft wurde in Belgorod Anfang 1999 formuliert (Dekan Prof. Dr. V. Boltinkov) und führte zu einem Schriftwechsel bezüglich der Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen der Staatsuniversität Belgorod und der Universität Bremen. Auf Bremer Seite waren PD Dr. Boenkost vom FB 12 (Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften) und Prof. Dr. Sell vom FB Wirtschaftswissenschaft involviert. An den entsprechenden Instituten (IAAB, IWIM) wurden Absichtserklärungen zur Zusammenarbeit vereinbart (30.03.1999), die in den beiden Fachbereichsräten zustimmend zur Kenntnis genommen wurden.
Prof. Dr. Timm unterschrieb den Kooperationsvertrag bereits vor der Reise. Der Rektor der Staatsuniversität Belgorod (Prof. Dr. Kamyschantschenko) unterschrieb diesen Kooperationsvertrag am 28.10.1999.
Vom 24. - 31.10.1999 reisten Prof. Dr. Axel Sell, PD Dr. Klaus Jürgen Bönkost, FB 12, IAAB, Universität Bremen und Dipl.-Volkswirt Tobias Schauf nach Belgorod. Es ging darum, die Staatsuniversität Belgorod und insbesondere den dortigen Fachbereich Wirtschaftswissenschaft kennenzulernen, Informationen über Studienverlauf, Forschungsgebiete und Personalia zu sammeln und eine formelle Universitäts-Kooperation einzugehen. Gleichzeitig wurde die Universität Bremen (insbesondere FB Wirtschaftswissenschaft und FB 12) vorgestellt und bereits ein intensiver Austausch über die verschiedenen Curricula begonnen.
Weitere wichtige Punkte des Programms in der Besuchswoche:

  • Gespräche mit dem Rektor (Prof. Dr. Kamyschantschenko) und den Konrektoren über Möglichkeiten der Kooperation;
  • Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen den beiden Universitäten;
  • Kennenlernen des Fachbereichs Fremdsprachen, der sehr intensiv arbeitet und an einer Zusammenarbeit mit entsprechenden Personen an der Universität Bremen sehr interessiert ist;
  • Kennenlernen der Infrastruktur der Staatsuniversität Belgorod (Bibliotheken, Computerausstattung etc.);
  • Vorträge der drei Bremer Teilnehmer für Lehrende und Studierende des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften vor einem Auditorium von jeweils etwa 100 Teilnehmern;
  • Gespräche mit Studierenden;
  • Informationen über das Studium in Bremen (allgemeines, Masterstudiengänge des FB 7);
  • Besuch und Kennenlernen verschiedener Institutionen (Gebietsverwaltung, Steuerbehörde, Industrie- und Handelskammer, Registratur/Wirtschaft, Milizschule);
  • Besuch eines großen Betriebes der Rohstoffindustrie (Lebedinsky GOK, Erzabbau und Veredelung); dort Gespräch u. a. mit Mitarbeitern des deutschen Anlagenbauers Ferrostaal AG, die dort zu der Zeit eine Anlage übergeben haben;
  • Besuch eines großen landwirtschaftlichen Betriebes.

Die Besuche in den verschiedenen Bereichen der Universität, in Institutionen und Betrieben waren außerordentlich informativ und wichtig für alle Beteiligten.
Das Programm war hervorragend vorbereitet worden vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Staatsuniversität Belgorod (Prof. Dr. Vladimir Boltinkov). Dabei sind alle von uns im Vorfeld gewünschten Punkte berücksichtigt worden.
Somit war der Besuch in Belgorod nicht nur ein gutes Kennenlernen der Kooperationspartner, sondern auch fachlich ein Zugewinn.
Die Betreuung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatsuniversität Belgorod war sehr gut. Sehr gute Dolmetscher standen bei allen Gesprächen zur Verfügung.
Ein Gegenbesuch des Rektors der Universität Belgorod, der Dekanin des Fachbereichs Fremdsprachen, des Dekans der Wirtschaftswissenschaften und eines Dolmetschers fand vom 28.05. - 05.06.2000 in Bremen statt. Dabei ging es um das bessere Kennenlernen des deutschen Hochschulsystems sowie um die Suche nach konkreten Kooperationsprojekten in den verschiedensten Fachbereichen.

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Update: 04 Februar 2012  
 ©  IWIM - Wilhelm-Herbst-Str. 5 (Bremer Forum) - 28359 Bremen - Germany

 Telefon: +49 (0)421 218-3429 - Fax: +49 (0)421 218-4550   Mail:iwimsek@uni-bremen.de 

Fachbereich Wirtschaftswissenschaft