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IWIM - Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management 
Institute for World Economics and International Management  

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ab 1997


Abgeschlossene Forschungsprojekte Prof. Dr. Axel Sell

Abgeschlossene Forschungsprojekte Prof. Dr. Karl Wohlmuth

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte Prof. Dr. Alfons Lemper 

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte Prof. Dr. Andreas Knorr

 

 

Legende: 

(1) Kurztitel
(2) Bearbeiter
(3) Inhalt und Methodik des Forschungsvorhabens
(4) Förderung
(5) Eingliederung in einen Forschungsverbund
(6) Veröffentlichungen


(1) Integrationstheorie/Europäische Integration

(2) Prof. Dr. Alfons Lemper

(3) Ziel und Aufgabe dieser Arbeiten ist die Formulierung eines umfassenden Ansatzes zur Analyse von ökonomischen Integrationsprojekten mit Hilfe gruppendynamischer Hypothesen. Der politökonomische gruppen-dynamische Ansatz könnte u. U. die verbreiteten orthodoxen, statischen, rein ökonomischen Ansätze ersetzen, die sich zur Erfassung der Wirklichkeit mehr und mehr als ungeeignet erweisen.

(4) Universität Bremen

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Lemper, A., Europäische Integration als gruppendynamischer Prozeß; in: LIST FORUM Bd. 16, H.1, 1990.
Lemper, A., Integrationen als gruppendynamische Prozesse. Ein Beitrag zur Neuorientierung der Integrationstheorie. Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium der Universität Bremen, Nr. 20, 1990.
Lemper, A., Politische und wirtschaftliche Perspektiven eines neuen Europas als Partner im internationalen Handel, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium der Universität Bremen, Nr. 25, 1992.
Lemper, A./Stuchtey, R.W. (Hrsg.), Gerhard M. Feldmeier: Ordnungspolitische Perspektiven der Europäischen Integration. Analyse und Synthese der Europäischen Wirtschaftsordnung, Studien der Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V., Bd. 3, Peter Lang Verlag, Frankfurt/Main u. a. 1993 (zugl.: Diss., Bremen 1992).
Lemper, A., Die Zukunft des multilateralen Handelssystems, in: Berichte des Forschungsinstituts der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW) e. V., 4. Jg. (1994), Nr. 29, S. 1 - 14.
Lemper, A./Stuchtey, R.W. (Hrsg.), Manfred M Gößl: Der westeuropäische Wirtschaftsraum: Regionale Integration und Standortwettbewerbsfähigkeit, Studien der Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V., Bd. 7, Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main u. a. 1997 (zugl.: Diss., Bremen 1996).

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(1) Die Handlungsfähigkeit von Unternehmen als Möglichkeit zur Gestaltung von evolutionären Wettbewerbsprozessen

(2) Dr. rer. pol. Jürgen Reim

(3) Vor dem Hintergrund handlungs-, system- sowie evolutions- und wettbewerbstheoretischer Überlegungen strukturiert das Forschungsvorhaben „die Handlungsfähigkeit als Systemeigenschaft" von Unternehmen in drei Theorieelemente und erarbeitet daraus drei praktische Handlungsmaximen:
1. Handlungsperformance, als Gestaltung einer Value Constellation zur Multiplizierung von wertsteigernden Handlungsoptionen in einem Wettbewerbs-Netzwerk: „Handle stets so, daß die Handlungsmöglichkeiten größer werden."
2. Handlungskompetenz, als Organisation von Komplexität im Unternehmen zur Produktion von Wissen: „Respektiere Polyzentrismus, Heterarchie und Föderalismus im Unternehmen."
3. Aktorkonstitution, als Entwicklung der Aktoreigenschaften Sinn, Rationalität und Führungssystem im Unternehmen: „Steuere das Unternehmen so, dass wiederholt Einmaliges erzeugt werden."

(4) Extern

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Reim, J., Die Handlungsfähigkeit von Unternehmen als Möglichkeit zur Gestaltung von evolutionären Wettbewerbsprozessen – Rahmenüberlegungen zu einer Theorie des evolutionären Handelns von Unternehmen, Cuvillier Verlag, Göttingen 1999.

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(1) Massenarbeitslosigkeit durch Politikversagen

(2) Prof. Dr. Alfons Lemper

(3) In diesem Projekt analysieren verschiedene Forscher das Problem der Massenarbeitslosigkeit vor allem in Deutschland, ihre Ursachen und ihre Bekämpfung. Da es sich insofern um ein internationales Problem handelt, als verschiedene Länder in sehr unterschiedlichem Maße betroffen sind, steht der internationale Aspekt hier im Vordergrund. Durchgängiges Fazit: Sachgerechte politische Weichenstellungen sind das Gebot der Stunde. Sie berühren sowohl die Ordnung des Arbeitsmarktes allgemein als auch den Bereich der Dienstleistungen, der Direktinvestitionen, der Handelspolitik und der Sozialpolitik. Die verschiedenen Aspekte werden in acht Beiträgen diskutiert. Die im Thema „Erfolgreiche Beschäftigungspolitik – Können Länder voneinander lernen?" gestellte Frage versucht der Autor mittels des Vergleichs erfolgreicher und weniger erfolgreicher Länderbeispiele zu beantworten (Spanien, USA, Neuseeland) sowie durch Heranziehen einer Querschnittsanalyse der OECD. Die Ergebnisse zeigen mit Nachdruck den entscheidenden Einfluß einer guten und zielgerichteten Politik und daraus folgend, daß die Politiker der verschiedenen Länder durchaus voneinander lernen könnten, wenn sie es denn wollten.

(4) Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e.V.

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management/Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V.

(6) (Konzeption und wissenschaftliche Leitung; Einleitung und der Beitrag „Erfolgreiche Beschäftigungspolitik – Können Länder voneinander lernen?"): Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V. (Hrsg.), Massenarbeitslosigkeit durch Politikversagen? Diskussionsbeiträge, Frankfurt, Berlin u. a. 1997: Peter Lang.

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(1) Der Euro und die Folgen. Probleme und Perspektiven

(2) Prof. Dr. Alfons Lemper

(3) Die zum 01.01.1999 vollzogene Einführung des Euro bringt nicht nur eine Fülle schwieriger und kostspieliger Probleme mit sich, sondern auch eine Reihe von Konsequenzen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht in Erscheinung treten, die gleichwohl für das Gelingen des Gesamtprojektes „Europäische Währungsunion" entscheidend wichtig sind. In acht Beiträgen versuchen kompetente Autoren die verschiedenen Aspekte des Problems zu beleuchten und für einen breiten Leserkreis verständlich zu machen.

(4) Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V.

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management/Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V.

(6) (Konzeption und wissenschaftliche Leitung; Einleitung): Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V. (Hrsg.), Der Euro und die Folgen. Probleme und Perspektiven, Peter Lang Verlag, Frankfurt, Berlin u. a. 1998.

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(1) Engpaß Verkehr. Der Verkehr in Deutschland – eine Wachstumsbremse?

(2) Prof. Dr. Alfons Lemper

(3) Wirtschaft und Wirtschaftswachstum basieren auf Arbeitsteilung, Austausch und Kommunikation. Eine entscheidende Voraussetzung dafür ist ein funktionierendes Verkehrssystem. Das gilt insbesondere für Deutschland im Zentrum des europäischen Wirtschaftsraumes. Die Funktion als Transitland par excellance wird durch die anstehende EU-Erweiterung noch verstärkt werden. Die Beiträge der kompetenten Autoren machen deutlich, daß über die Parteigrenzen hinweg dringend weitsichtige Entscheidungen notwendig sind, wenn nicht von dieser Seite mittelfristig ernsthafte Beeinträchtigungen des Wirtschaftswachstums provoziert werden sollen.

(4) Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V.

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management/Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V.

(6) (Konzeption und wissenschaftliche Leitung; Einleitung): Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V. (Hrsg.), Engpaß Verkehr. Der Verkehr in Deutschland – eine Wachstumsbremse?, Peter Lang Verlag, Frankfurt, Berlin u. a. 2000.

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(1) Außenhandelsstrategien ostasiatischer Entwicklungs- bzw. Schwellenländer und die Auswirkungen auf die bundesdeutsche Beschäftigungssituation

(2) Dipl.-Ökonom Leif Rullhusen

(3) Gegenstand dieses Forschungsprojektes ist zum einen die Analyse der außenhandelspolitischen Strategien in sechs aufstrebenden südostasiatischen Ländern. Darauf basierend wird die Entwicklung deutsch-ostasiatischer Handelsbeziehungen dargestellt, um dann schließlich die Relevanz des deutsch-ostasiatischen Handels für die Beschäftigungssituation und -perspektiven in der Bundesrepublik Deutschland zu überprüfen.

(4) Wolfgang-Ritter-Stiftung

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management/Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V.

(6) Rullhusen, L., Bedrohung aus Asien? Beeinträchtigt der deutsch-ostasiatische Handel die heimische Beschäftigungssituation?, in: Bremer Gesellschaft für Wirtschaftsforschung e. V. (Hrsg.), Massenarbeitslosigkeit durch Politikversagen? Diskussionsbeiträge, Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main u. a. 1996, S. 131 - 156.

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(1) Global Sourcing: Einführungsmöglichkeiten einer produktionssynchronen Beschaffung

(2) Dr. rer. pol. Alexander Faber

(3) Die produktionssynchrone Beschaffung als Bestandteil des Just-In-Time-Konzeptes hat das Ziel, die Versorgung der Produktion mit den benötigten Vorprodukten nach Just-In-Time-Prinzipien zu gewährleisten und dadurch die Gesamtkosten des Gütertransfers innerhalb der Abnehmer-Zulieferer-Beziehungen zu reduzieren. Ziel der Arbeit ist eine theoretische und empirische Analyse der Einführungsmöglichkeiten und Problemfelder einer produktionssynchronen Beschaffung im Rahmen des Global Sourcing unter besonderer Berücksichtigung der sich aus der Nutzung neuer Kommunikationstechnologien ergebenden Chancen.

(4) Universität Bremen, FNK

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Faber, A., Global Sourcing. Möglichkeiten einer produktionssynchronen Beschaffung vor dem Hintergrund neuer Kommunikationstechnologien, Peter Lang Verlag, Frankfurt a. M., Berlin u. a. 1998 (Diss. Bremen).

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(1) Umsetzung von Modellen der Projektevaluierung

(2) Dr. rer. pol. Xiaming Ji

(3) Untersucht wird die Anwendbarkeit der von internationalen Organisationen entwickelten Leitfäden zur Projektevaluierung auf Infrastrukturprojekte und auf die besondere Situation in ausgewählten Ländern und Regionen, insbesondere China

(4) Universität Bremen

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Xiaming, J., Planung und Bewertung von Investitionsprojekten. Umsetzbarkeit marktwirtschaftlicher Methoden für Projekte in der Volksrepublik China, Verlag Dr. Kovač, Hamburg 1999.

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(1) Geld- und regionalpolitische Implikationen der Europäischen Währungsunion

(2) Dr. rer. pol. Marco Scharmer

(3) Ziel der Arbeit ist die Analyse potentieller geldpolitischer Strategien der Europäischen Zentralbank und eine Abschätzung der Auswirkungen einer gemeinsamen Währung auf die Regionen. Thematisiert wird u. a. die sich abzeichnende Notwendigkeit von umfangreichen Transfers und eines europäischen Finanzausgleichs.

(4) Universität Bremen und extern

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, ISL

(6) Scharmer, M., Europäische Währungsunion und die Implikationen ökonomischer Disparitäten, Bremen 1997 (Diss.).
Scharmer, M., Theorie optimaler Währungsgebiete und räumliche Konzentrations- und Lokalisationsprozesse, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium der Universität Bremen, Nr. 48, 1997.
Scharmer, M., Führt der Euro zu einem steigenden Transfervolumen in Europa? in: Der Euro und die Folgen. Probleme und Perspektiven, Alfons Lemper (Hrsg.), Peter Lang, Frankfurt a. M. u. a. 1998, S. 161 - 191.

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(1) Auswirkungen der Inflation bei finanzwirtschaftlichen Entscheidungen

(2) Prof. Dr. Axel Sell

(3) Untersucht werden die Auswirkungen der Inflation im betrieblichen Rechnungswesen und bei der Bewertung von Projekten durch zukunftsbezogene Finanzplanungen. Die Fragestellung ist von besonderer Relevanz in vielen Entwicklungs-, aber auch in vielen Transformationsländern mit relativ hohen Inflationsraten. Es wird insbesondere gezeigt, daß die in internationalen Leitfäden empfohlenen Methoden zur Investitionsrechnung bei Inflation systematische Fehler enthalten, so daß die Wirtschaftlichkeit systematisch falsch eingeschätzt wird.

(4) Universität Bremen, Grundausstattung.

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Sell, A., Inflation: does it matter in project appraisal, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium der Universität Bremen, Nr. 55, 1998.
Sell, A., Inflation: does it matter in project appraisal, in: Project Appraisal, Vol. 12, No. 2, June 1997, S. 107 - 118; Finanzwirtschaftliche Aspekte der Inflation, Physica-Verlag, Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge 132, Heidelberg 1997.

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(1) Internationale Unternehmenskooperationen am Beispiel des Mercosur

(2) Dr. rer. pol. Uerolinda Straatmann

(3) Die Arbeit behandelt ein Thema, das in den letzten Jahrzehnten im Zuge der Globalisierung eine besondere Bedeutung gewonnen hat. Die Gründung des Mercosur hat für in- und ausländische Unternehmen, die bereits in diesem Markt tätig sind oder potentiell tätig sein könnten, die Rahmenbedingungen entscheidend verändert. Von Veränderungen der Rahmenbedingungen ist zu erwarten, daß sie Einfluß auf die Intensität der wirtschaftlichen Aktivitäten und auf die Formen der Koordination von Aktivitäten haben. Diese Frage steht im Mittelpunkt des empirischen Teils. Hier ist zu klären, ob und wie Unternehmen auf die Veränderungen der Rahmenbedingungen reagiert haben und welche Rolle dabei Kooperationen zwischen Unternehmen spielen.

(4) Extern

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Straatmann, U., Internationale Unternehmenskooperationen - Eine theoretische und empirische Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Mercosur, Hamburg 2001, Verlag Dr. Kovac, Schriften zur Konzernsteuerung, Bd. 9, 512 Seiten, ISBN 3-8300-0426-5.

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(1) Nachhaltiges Wirtschaften mit nicht-erneuerbaren technisch-nutzbaren Ressourcen – Chancen und Grenzen für ein nachhaltiges Stoffstrom-Management für technische Werkstoffe am Beispiel von Kupfer und seinen Substituten

(2) Dr. rer. pol. Frank Messner

(3) In dieser Arbeit wurde aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Theorieperspektive langfristiges Wirtschaften mit nicht-erneuerbaren Ressourcen im theoretischen Spannungsfeld zwischen begrenzter Ressourcenverfügbarkeit und Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen analysiert. Die theoretischen Ergebnisse wurden in einer sich anschließenden empirischen Stoffstromanalyse der globalen Kupferindustrie verdeutlicht. Es wurde aufgezeigt, welche Optionen für eine Optimierung von Schadstoffemissionen, Energieeinsatz und Naturverbrauch bestehen und welche ökonomischen und ökologischen Effekte von Ressourcensubstitution und technischem Fortschritt ausgehen. Der Autor dieser Arbeit ist seit Mitte 1999 am UFZ – Umweltforschungszentrum Leipzig – Halle GmbH in der Abteilung Ökologische Ökonomie und Umweltsoziologie an der Sektion Ökosystemanalyse tätig. Der Aufgabenbereich von Dr. Messner umfaßt ökonomische bzw. ökologische Bewertungen von Projekten und die wissenschaftliche Fundierung von Maßnahmen in der Wasserpolitik.

(4) Universität Bremen

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Messner, F., Nachhaltiges Wirtschaften mit nicht-erneuerbaren Ressourcen. Die vier Ebenen einer nachhaltigen Materialnutzung am Beispiel von Kupfer und seinen Substituten, Peter Lang Verlag Frankfurt am Main et al. 1999. Der Autor präsentiert in dieser Arbeit ein Theoriekonzept, in dem vier Ebenen einer nachhaltigen Materialnutzung unterschieden werden. In einer Kupferfallstudie werden die wesentlichen Hypothesen mittels Zeitreihen-, Regressions- und Ökobilanzanalysen empirisch getestet. Weiterhin werden die Umwelteffekte der Kupfersubstitution analysiert und die globalen Umweltentlastungseffekte durch Einsatz von Umwelttechnologien dargelegt. Anschließend werden Politikmaßnahmen mit Bezug auf die vier Theorieebenen erörtert.

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(1) Die Finanzplanung nach der Insolvenzordnung von 1999
(2) Dipl.-Kaufmann Dr. Björn Tietje
(3) Die neue Insolvenzordnung (InsO), die zum 1. Januar 1999 in Kraft getreten ist, führte als neuen Insolvenzgrund neben Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit die „drohende Zahlungsunfähigkeit" ein. Drohende Zahlungsunfähigkeit liegt dann vor, wenn der Schuldner voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, bestehende Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen. Daraus folgt indirekt eine Verpflichtung von Unternehmen zu einer vorausschauenden Finanzplanung. Unternehmensführer werden sich im Falle einer eingetretenen Zahlungsunfähigkeit fragen lassen müssen, ob und wie sie dieser Verpflichtung nachgekommen sind und ob der Insolvenzfall nicht voraussehbar gewesen ist. Zu untersuchen waren in diesem Zusammenhang, welche Grundsätze bei einer Finanzplanung zu beachten sind, die den Anforderungen des Gesetzes genügen. Präferiert wird eine direkte zahlungsorientierte Finanzplanung in Anlehnung an die Methodik internationaler Feasibility Studien.
(4) Extern
(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management  
(6) Tietje, Björn, Die Finanzplanung nach der Insolvenzordnung von 1999, Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2003

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(1) Bewertung von Investitionen im regenerativen Energiebereich

(2) Prof. Dr. Karl Wohlmuth, Dr. Peter Oesterdiekhoff

(3) Die bisherigen Leitfäden zu Wirtschaftlichkeitsrechnungen von Investitionen im Energiebereich von Entwicklungsländern berücksichtigen lediglich die direkt anfallenden Kosten und Nutzen. Für eine ökologisch und sozial verträgliche Energieverwendung sind die sogenannten externen Effekte von großer Bedeutung. Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden die verschiedenen Methoden zur Planung und Bewertung von Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energietechnologien kritisch analysiert und die Alternativen zusammengestellt. Die Anwendungsbedingungen dieser alternativen Ansätze und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen der Förderung von erneuerbaren Energietechnologien in afrikanischen Ländern wurden untersucht.

(4) Land Bremen, GTZ, DAAD und diverse andere Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Wohlmuth, K., Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen der Förderung von kleinen und dezentralen Energieprojekten in Afrika, in: Brauch, H.G. (Hrsg.), Energiepolitik. Technische Entwicklung, politische Strategien, Handlungskonzepte zu erneuerbaren Energien und zur rationalen Energienutzung, Springer-Verlag, Berlin und Heidelberg 1997.

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(1) Gewerkschaften in Afrika unter den Bedingungen der Strukturanpassung

(2) Prof. Dr. Karl. Wohlmuth

(3) Unter den Bedingungen der Strukturanpassungspolitik in Afrika haben sich die Aufgaben und die institutionellen Möglichkeiten der afrikanischen Gewerkschaftsbewegung seit den 80er Jahren drastisch verändert. Die Veränderungen und innovative Anpassungsstrategien an die neue Situation sind länder- und funktionsspezifisch untersucht werden.

(4) Universität Bremen, FNK-KUA, ILO/ARLAC (Harare, Simbabwe), ILO (Kairo, Ägypten)

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Auf der Grundlage von diversen Vorstudien wurden in den Bänden 4 und 5 des African Development Perspectives Yearbook in zahlreichen Beiträgen Aspekte der Arbeitsweise und der Strategien von Gewerkschaften in Afrika aufgegriffen (vgl. die Bände 4 und 5 des African Development Perspectives Yearbook, siehe oben). Auch in den Bänden 6 und 7 des African Development Perspectives Yearbook finden sich Studien, die den Zusammenhang von Regierungspolitik und Gewerkschaftspolitik in Afrika zum Inhalt haben (vgl. die Bände 6 und 7 des African Development Perspectives Yearbook, siehe oben).
Auch im Rahmen der Ausbildungsaktivitäten des Projektleiters im African Regional Labour Administration Centre (ARLAC), Harare, Simbabwe, sind diverse Seminarberichte veröffentlicht worden, die Bezug zu den neuen Aufgaben der Gewerkschaften im Kontext der Strukturanpassungspolitik nehmen. Diese Erfahrungen konnten im Rahmen der Ausgaben 4 und 5 bzw. 6 und 7 des African Development Perspectives Yearbook in Studien zur „Arbeitspolitik" und zur „guten Regierungsführung" in Afrika berücksichtigt werden.

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(1) Wanderarbeit im Sudan unter besonderer Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf die Rolle der Frauen im Westsudan

(2) Prof. Dr. Karl Wohlmuth, Dipl. Pol. Dr. Elke Grawert

(3) Untersuchungsgegenstand sind die Ursachen und Auswirkungen der Abwanderung von Männern aus ländlichen Gebieten auf die Frauen. Es erfolgt eine Analyse der Dynamik peripherer Arbeitsmärkte und der Löhne als Bestimmungsfaktoren der sozio-ökonomischen Beziehungen zwischen männlichen Arbeitsmigranten und zurückbleibenden Frauen.

(4) Universität Bremen (Fachbereich 7, FNK)

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Grawert, E., Livelihood Security in Rural Sudan: Women´s Food Production, Labour Migration of Men, and Policies for Peasants’ Needs, Bremen Univ., Diss., 1995, veröffentlicht in modifizierter Form unter dem Titel „Making a Living in Rural Sudan. Production of Women, Labour Migration of Men, and Policies for Peasants’ Needs", Houndmills, Basingstoke, Hampshire and London: Macmillan Press Limited, 1998 . Die Arbeit ist in mehreren internationalen Fachzeitschriften sehr positiv besprochen worden.

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(1) Labour Administration and Structural Adjustment

(2) Prof. Dr. Karl Wohlmuth/M. El Murtada Mustafa (Director, ILO/ARLAC, Harare, Simbabwe)

(3) In diesem Projekt wurden die neuen Bedingungen für die Arbeitsverwaltung in englischsprachigen afrikanischen Ländern untersucht, beeinflußt durch die Strukturanpassungspolitik, die Privatisierung von Staatsunternehmen, die Expansion des informellen Sektors und die Notwendigkeit einer neuen Form der Kooperation zwischen Staat, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen. In diesem Kontext ging es auch um die Rolle der Nicht-Regierungsorganisationen bei der Durchsetzung von Arbeitschancen und -rechten. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit lag in der Berichtsperiode auf den Bedingungen der Arbeitsverwaltung, der Arbeitspolitik und der Beschäftigungspolitik im Sudan. In diesem Zusammenhang steht auch die Arbeit des Projektleiters am ersten National Human Development Report des Sudan.

(4) ILO/ARLAC (Genf/Harare), ILO (Kairo/Ägypten und Genf/Schweiz); Bearbeitungsdauer: abgeschlossen

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Die Bände 4 und 5 des African Development Perspectives Yearbook mit diversen Beiträgen zu diesem Thema; und bezogen auf den Sudan Wohlmuth, K., 1998, Mitarbeit am Bericht des Ministry of Social Planning (MOSP) und des United Nations Development Programme (UNDP), Sudan 1st National Human Development Report (NHDR), October 1998, Khartoum, 250 Seiten.

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(1) Financial Market Liberalisation, Economic Development, and Systems Transformation in China

(2) Dr. rer. pol. Feng Wei

(3) In dem Promotionsvorhaben von Herrn Feng Wei wurden die Möglichkeiten und Grenzen der Zinssatzliberalisierung in China als Erfordernis einer Finanzsektorreform untersucht.

(4) Extern; Wolfgang-Ritter-Stiftung

(5) Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management

(6) Wei, F., A Preliminary Survey of China´s Interest Rate Management: The Necessity of Interest Rate Liberalisation, Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung im Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, Nr. 8, 1997.

Wei; F., China’s Financial Sector Reform in the Transition to a Market Economy. Key issues and policy options, LIT Verlag, Hamburg, Münster u. a. 2000.

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Fachbereich Wirtschaftswissenschaft