Arbeitsbereich Chinaforschung

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Innovation Policies in China:

Dr. Dieter Ernst is a senior East-West Center fellow in Honolulu (at the full professional level). Dr. Ernst holds a Ph.D. in economics from the University of Bremen. He has developed a very important research programme on China and Innovation Policies. The very dynamic innovation policy of China is analyzed in books and articles in great detail. It is assumed that the global geography of knowledge and innovation is shifting rapidly and that China has a leading role in this process.

His recent books include (see: http://www.eastwestcenter.org/about-ewc/directory/dieter.ernst): 

Toward Greater Pragmatism? China's Approach to Innovation and Standardization (2011), 

Indigenous Innovation and Globalization: The Challenge for China's Standardization Strategy (2011),

China's Innovation Policy Is a Wake-Up Call for America (2011)

 

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Schutz des geistigen Eigentums in China

Professor Karl Wohlmuth und Tianxiao Yin, Kiel, Research Associate des IWIM seit 2011, arbeiten an einem Bericht über Aktuelle Entwicklungen zum Schutz des geistigen Eigentums in der VR China. Der Schutz des geistigen Eigentums (Patente, Marken, Urheberrechte, etc.) von ausländischen Unternehmen in Chinaund von chinesischen Unternehmen auf dem Heimatmarkt und auf dem Weltmarkt steht im Mittelpunkt der gegenwärtigen Diskussion über die Herausforderungen in der neuen innovationsorientierten Phase der chinesischen Wirtschaftsentwicklung. 

In der internationalen wissenschaftlichen Literatur finden Fragen des Schutzes des geistigen Eigentums von ausländischen Investoren in China eine große Aufmerksamkeit. Demgegenüber wird in der internationalen wissenschaftlichen Literatur sehr viel weniger über den Schutz des geistigen Eigentums von chinesischen Unternehmen auf dem Heimatmarkt und auf dem Weltmarkt berichtet. Wichtig ist es daher auch, mehr über die Strategien von chinesischen Unternehmen zu wissen, die im Ausland investieren und ihre Produkte und Dienstleistungen  auf dem Weltmarkt anbieten, gleichzeitig aber ihr geistiges Eigentum schützen und weiterentwickeln müssen. Zudem müssen diese Unternehmen aber ihr geistiges Eigentum auf dem Heimatmarkt gegenüber Importkonkurrenten und ausländischen Investoren schützen. 

Alle Typen von geistigen Eigentumsrechten (Marken, Patente, Urheberrechte, etc.) gilt es in die Betrachtung einzubeziehen, doch wird in der Forschungsarbeit eine Konzentration auf Patente erfolgen. In Bezug auf drei für die chinesische Wirtschaft bedeutsamen Wirtschaftssektoren  (Pharmaindustrie, Elektro- und Telekommunikationsindustrie, Computer- und Bürogeräteindustrie) wird in der Forschungsarbeit ein Vergleich der unternehmerischen und staatlichen Schutzmechanismen und Förderungsstrategien für geistiges Eigentum durchgeführt, um dann auch die wesentlichen Determinanten des Schutzes von geistigem Eigentum bestimmen zu können.

Das Projekt wird bis Mitte 2012 abgeschlossen sein und soll zunächst zu einer Veröffentlichung in der IWIM China in the World Economy Discussion Paper Series/ IWIM Diskussionspapiere des Arbeitsbereichs Chinaforschung führen.

 

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Forschungen und Veröffentlichungen über die VR China

 (1) Titel: China in der Weltwirtschaft 
(2) Bearbeiter: Prof. Dr. Karl Wohlmuth, Prof. Dr. Hans Bass (Hochschule Bremen), Prof. Dr. Daiwei Huang (Sun Yat-Sen Universität, China), wechselnde externe MitarbeiterInnen 
(3a) Inhalt und Methodik des Forschungsvorhabens: In diesem Forschungsvorhaben werden die Trends und Perspektiven der Weltmarktintegration Chinas analysiert. Besonders intensiv untersucht werden die Perspektiven der Weltmarktintegration in den Bereichen Handel, Finanzmärkte, Direktinvestitionen, Unternehmenskooperationen und Technologietransfers sowie Chancen und Probleme im Bereich von Projektkooperationen. Die Auswirkungen der Weltmarktintegration der VR China auf "Greater China" (einschließlich SAR Hongkong, Taiwan und der Rolle auslandschinesischer Kapitalgebern) auf die regionale Entwicklung in China und auf Ostasien werden systematisch untersucht. Mitglieder der Arbeitsgruppe haben sich an diversen Konferenzen, Tagungen und Workshops zu China beteiligt und Forschungsreisen bzw. Consultingreisen nach China und Hongkong durchgeführt. Insbesondere ist die Arbeit von Prof. Dr. Bass für den WWF zur Analyse der Umweltwirkungen von Direktinvestitionen in China zu erwähnen. Von besonderer Bedeutung sind auch die Arbeiten und Initiativen von Prof. Dr. Bass zum Thema "Menschenrechte in China" und "Die Rolle von Verhaltenskodizes für ausländische Unternehmen in China". Diese Arbeiten schließen an vielbeachtete Studien früherer Jahre an. Das Dissertationsprojekt von Markus Wauschkuhn zum Thema "Telekommunikation als Führungssektor in der chinesischen Entwicklung" ist weit fortgeschritten. Gastprofessor Yun forscht am IWIM über Produktionsnetzwerke und Investitionen multinationaler japanischer Konzerne in Osteuropa und China.
(3b) Abgeschlossene Teilprojekte
(4) Förderung:
Universität Bremen, Wolfgang Ritter-Stiftung, EU-China Foundation Uppsala/London, Heinrich-Böll-Stiftung, Sparkasse Bremen, Ostasiatischer Verein Bremen e. V. 
(5) Eingliederung in einen Forschungsverband: Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management in Kooperation mit Prof. Dr. Hans Bass, Hochschule Bremen 
(6a) Publikationen seit 2000: 
Lai, Qi(2006): Corporate Social Responsibility of SMEs in China: Challenges and Outlooks., IWIM Schriftenreihe, Band 18.

Yun, C. (2005): Japan and East Asian Integration. Myth of Flying Geese, Production Networks, and Regionalism, IWIM Schriftenreihe Band 13, Lit-Verlag: Hamburg und Münster.
Yun, C. (2004): "Rise of the Chinese Economy and East Asian FTA - Japan's Strategic Change and Continuity", Materialien des Wissenschaftsschwerpunktes Globalisierung der Weltwirtschaft, Band 30. Huang, D. (2003): "Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts. Reformrückstände und Herausforderungen (I)", in: Berichte des Forschungsinstitutes der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW) e. V., Berlin, 13. Jg., Nr. 133, August, S. 73 - 77.
Huang, D. (2003): "Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts. Reformrückstände und Herausforderungen (II)", in: Berichte des WVWW e. V., Berlin, 13. Jg., Nr. 134, September, S. 70 - 74.
Huang, D. (2003): "Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts. Reformrückstände und Herausforderungen (III)", in: Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 13. Jg., Nr. 135, Oktober 2003, S. 66-80. 
Huang, D. (2003): "Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts. Reformrückstände und Herausforderungen (IV)", in: Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 13. Jg., Nr. 137, Dezember, S. 39 - 60.
Huang, D. (2002): "Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts - Reformrückstände und Herausforderungen", Berichte des Arbeitsbereiches Chinaforschung Nr. 17. 
Wauschkuhn, M. (2001): "Telecommunications and Economic Development in China", Berichte des Arbeitsbereiches Chinaforschung Nr. 16. 
Lee, C. (2001): "Chinas Automobilindustrie in der Globalisierung", Berichte des Arbeitsbereiches Chinaforschung Nr. 15. 
Gutowski, A. (2000): "Der Drei-Schluchten-Staudamm in der VR China - Hintergründe, Kosten-Nutzen-Analyse und Durchführbarkeitsstudie eines großen Projektes unter Berücksichtigung der Entwicklungszusammenarbeit", Materialien des Wissenschaftsschwerpunktes Globalisierung der Weltwirtschaft, Band 19.
Wei, F. (2000): "China's Financial Sector Reform in the Transition to a Market Economy, Key Issues and Policy Options", Schriftenreihe des Instituts für Weltwirtschaft und Internationales Management, Band 6, LIT Verlag, Münster und Hamburg.
(6b) Veröffentlichungen 1997-1999

(3b) Abgeschlossene Teilprojekte
In einem Teilprojekt von Herrn Dr. Feng Wei wurden die Finanzsektorreformen in China analysiert und es wurden konkrete Reformvorschläge unterbreitet, die auch von den chinesischen Behörden diskutiert wurden. Die Promotionsarbeit von Herrn Wei zum Thema "Financial Market Liberalisation, Economic Development, and Systems Transformation in China" wurde in der Schriftenreihe des Instituts für Weltwirtschaft und Internationales Management als Band 6 veröffentlicht. 
Der Gastprofessor Prof. J. Li von der Jin Lin University in Chang Chun, VR China hat während seines Aufenthaltes in Bremen im SoSe 1999 über die Reform der Staatsunternehmen in China und über die Folgen der Einführung des Euro für die VR China Forschungen durchgeführt. Prof. Li lehrte - gemeinsam mit Prof. Dr. Bass - zum Thema "China' s Economy and its Role in the World Economy" und referierte im Weltwirtschaftlichen Colloquium zum Thema "Reform of Chinese State-owned Enterprises: Its Experience and Prospects". Zum Abschluss seines Forschungsaufenthaltes in Bremen legte Prof. Li seinen Forschungsbericht zum Thema "Chinese Economic Development and China-EU Relations" vor, in dem auf die Perspektiven der Handels- und Finanzbeziehungen zwischen China und der EU nach der Einführung des Euro eingegangen wird. 
Dr. Achim Gutowski hat seine Dissertation zum Thema "Standortbedingungen für Direktinvestitionen in China und in Indien im Vergleich" im Jahr 2002 erfolgreich abgeschlossen.

 

(6b) Veröffentlichungen 1997-1999
Bass, H.-H. (1999): "Export Dynamics in Taiwan and Mainland China, 1950s-2000: A Schumpeterian Approach", Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung im Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, Nr. 13.
Gutowski, A. (1999): "Interessengruppen und wirtschaftspolitische Reformen in der VR China", Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung, Nr. 14 (vgl. auch Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 10. Jg.,  Nr. 94, S. 51 - 60 und Nr. 95, S. 68 - 76).
Bass, H.-H. (1998): "Wirtschaftskooperation zwischen Festlandchina und Taiwan – Potentiale und Grenzen", Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung im Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, Nr. 11.
Gutowski, A./Tang, X. (1998): "Kooperationsmöglichkeiten für ausländische Unternehmen in der VR China", Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung im Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, Nr. 12 (vgl. auch Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 9. Jg. (1999), Nr. 82, S. 45 - 59).
Linnemann, M. (1998): " Women Business Owners in China. Results of a Survey", Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung, Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung im Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, Nr. 10.
Yu, Z. K. (1997): "Auswirkungen der Finanzsektorreformen auf die Markt- und Risikopolitik chinesischer Geschäftsbanken, Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung im Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, Nr. 9.
Wei, F. (1997): "A Preliminary Survey of China's Interest Rate Management – The Necessity of Interest Rate Liberalisation", Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung im Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, Nr. 8.

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20.12.2019
Mitglieder des Arbeitsbereichs Chinaforschung

Prof. Dr. Karl Wohlmuth, Prof. Dr. Hans-Heinrich Bass (Hochschule Bremen), Dipl.-Ökonom Markus Wauschkuhn, Dipl.-Kaufmann Achim Gutowski (extern), Dr. Feng Wei (extern), Prof. Junjiang Li, Ji Lin University, Chang Chung, China (extern)

Im Arbeitsbereich Chinaforschung des Instituts für Weltwirtschaft und Internationales Management und des Internationalen Studiengangs Volkswirtschaft der Hochschule Bremen werden zum Thema "China in der Weltwirtschaft"

Zu den neuen Publikationen des Arbeitsbereichs China-Forschung vgl. auch die Liste der Veröffentlichungen der Professoren und Mitarbeiter des IWIM.

Der Arbeitsbereich Chinaforschung ist bestrebt, durch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen in China (Ji Lin Universität, Chang Chun) und in Japan (insbesondere mit der Aichi Universität in Toyohashi mit dem Schwerpunkt Moderne Chinaforschung) Forschungsprogramme auf längere Sicht zu vereinbaren. Zu diesem Zweck werden vom Arbeitsbereich Chinaforschung auch Gastaufenthalte von chinesischen Ökonomen aus Partnerstädten und von japanischen Ökonomen aus Toyohashi am IWIM organisiert. An der Aichi Universität wurde eigens eine Forschungsgruppe zum Zwecke der längerfristigen Forschungskooperation mit dem IWIM eingerichtet.

Mit der Hochschule Bremen, School of International Studies, Studiengang Internationale Volkswirtschaft (Leitung Prof. Dr. Bass), wurde eine Kooperation bei der Herausgabe der „Berichte des Arbeitsbereichs Chinaforschung im Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management" vereinbart.

Mitarbeiter des Forschungsbereichs sind zudem in Verbindung mit internationalen Organisationen an der Durchführung von Beratungsaufträgen in China beteiligt. Zu erwähnen ist insbesondere eine Studie über die Umwelteffekte von Direktinvestitionen in China, die vom WWF (World Wide Fund for Nature) in Auftrag gegeben wurde. Prof. Dr. Bass vom IWIM (seit Februar 2000 an der Hochschule Bremen als Professor tätig) leitete die Feldforschung zu dieser Studie in China.

Mehrere Dissertationsprojekte (Telekommunikation und Entwicklung in China, Direktinvestitionen und Standortpolitik – ein Vergleich für China und Indien) werden im Rahmen des Arbeitsbereichs derzeit durchgeführt. Das Dissertationsprojekt von Herrn Feng Wei zur Reform des Finanzsektors in China durch Maßnahmen der Zinssatzliberalisierung konnte 1999 erfolgreich abgeschlossen werden. Diese Studie ist inzwischen in englischer Sprache in der Schriftenreihe des IWIM erschienen und wird von den Behörden, die in China mit der Finanzsektorreform befaßt sind, intensiv diskutiert.

In den Ostasien-Foren („Teerhof-Podien") des IWIM wurden bei vielbeachteten Podiumsdiskussionen mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Stellungnahmen und Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen in Ostasien mit Schwerpunkt China einer breiten Öffentlichkeit in der Region präsentiert.

Zu den bisherigen Publikationen des Arbeitsbereichs China-Forschung siehe auch die Liste der Veröffentlichungen der Professoren und Mitarbeiter des IWIM

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