Publikationsprojekt Afrika-Jahrbuch

Seite 1 von 111234567>>>
Seite von 11
Afrikanische Entwicklungsperspektiven (Research Group)

WIKIPEDIA, The Free Encyclopedia, Entry about the African Development Perspectives Yearbook (see the link below):

 http://en.wikipedia.org/wiki/African_Development_Perspectives_Yearbook

 

 Redaktion des African Development Perspectives Yearbook/Editorial Management of the African Development Perspectives Yearbook:

Scientific Coordinator:  Prof. Dr. Karl Wohlmuth

University of Bremen

Phone: +49 421 218-66517

Department of Economics

Fax:      +49 421 218-4550

P.O. Box 330 440

E-mail: wohlmuth@uni-bremen.de

28334 Bremen, Germany

E-mail: iwimsek@uni-bremen.de

 

Managing Editor: Dr. Tobias Knedlik (since 2010, Volume 15, 2010/2011)


New Address of the Managing Editor of the African Development Perspectives Yearbook:

Professor Tobias Knedlik, Managing Editor
Fulda University of Applied Sciences
Marquardstr. 35
D-36039 Fulda
Germany
E-mail: Tobias.Knedlik@w.hs-fulda.de


Economist
Halle Institute for Economic Research
Kleine Märkerstraße 8
D-06108 Halle (Saale)
Germany
Phone: +49-(0)345-7753-740  
Fax: +49-(0)345-7753-69740
Mobile: +49-(0)173-3957203  
E-mail: Tobias.Knedlik@iwh-halle.de
www.iwh-halle.de  
     
Nach oben

25.05.2020
30 Jahre „African Development Perspectives Yearbook” – Ein Projekt der Afrikaforschung an der Universität Bremen

Von Fragen der Industrialisierung, der Agrarentwicklung und der Armutsbekämpfung bis hin zu Wissenschaft, Technologie und Innovation als Voraussetzungen für inklusives Wachstum in Afrika reichen die Themen, die im Jahrbuch abgehandelt werden. Drei Jahrzehnte afrikanischer Entwicklungen und Politikreformen sind im Fokus dieses Publikationsprojektes der Bremer Universität gewesen, und das Projekt wird weitergeführt. Die Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Wohlmuth und das Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management (IWIM) am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen haben dieses Bremer Entwicklungsprojekt für Afrika begründet. Vor wenigen Wochen ist nun der Band für 2019 des „African Development Perspectives Yearbook“ erschienen (siehe das Cover unten). Der Titel des englischsprachigen Bandes lautet „Science, Technology And Innovation Policies For Inclusive Growth In Africa – Human Skills Development And Country Cases” („Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitiken für inklusives Wachstum in Afrika – Entwicklung der menschlichen Fähigkeiten und Länderstudien“).


Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Professor Dr. Karl Wohlmuth startete mit ihrer Arbeit bereits 1988 und gab seinerzeit den Band 1 des Afrika-Jahrbuchs mit dem Titel „Human Dimensions of Adjustment“ („Menschliche Dimensionen der Anpassung“) im Jahr 1989 heraus (siehe das Cover unten). Dieser Band fand sehr großes Interesse, weil eine neue und kritische Sicht auf die Vorschläge von internationalen Finanzorganisationen für Wirtschaftsreformen in Afrika präsentiert wurde. In den 30 Jahren von 1989 bis 2019 wurden immer wieder zentrale Fragen der afrikanischen Entwicklung unter dem Gesichtspunkt der notwendigen Politikreformen aufgegriffen und tiefschürfend abgehandelt. Wichtige Themen waren etwa: Industrialisierung auf der Basis landwirtschaftlicher Entwicklung; Energie für Afrikas Entwicklung; Aktive Arbeitsmarktpolitiken für Afrika; Regionale Chancen und Perspektiven der Beschäftigung; Governance und ökonomische Entwicklung; Economic Empowerment von kleinen Produzenten in Afrika; Afrikas Reintegration in die Weltwirtschaft; Privatsektorenentwicklung und Entrepreneurship Development in Afrika; Öffentliche und private Wirtschaftssektoren in Afrika im Gleichgewicht; Auswege aus dem Dilemma der Primärgüterexporte; Rohstoffabhängigkeit und Exportdiversifizierung in Afrika; Neue Wachstums- und Armutsbekämpfungsstrategien für Afrika; Internationale, regionale, institutionelle und lokale Strategien der Armutsbekämpfung in Afrika; die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die Wirtschaftsreformen in Afrika; die Formierung und Implementierung makroökonomischer Politiken in Afrika; Regionale Integration und makroökonomische Politik in Afrika; Afrikas Fortschritte bei der regionalen und globalen Wirtschaftsintegration, und nun in zwei Bänden für 2018 und 2019 die Thematik der Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitik als Hebel für eine inklusive Wachstumspolitik in Afrika. Alles Themen, die jeweils im Mittelpunkt der Entwicklungspolitik für Afrika standen bzw. noch immer stehen.

Über dieses Jubiläum wurde eine Presseerklärung verfasst (vgl. die PDF Info 30 Jahre Jahrbuch). Vgl. dazu auch die Mitteilungen auf der Homepage des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen: https://www.uni-bremen.de/wiwi/news/detailansicht/ein-projekt-der-afrikaforschung-an-der-universitaet-bremen. Es ist auch geplant, eine Online-Festschrift „30 Jahre African Development Perspectives Yearbook – Reformimpulse für Afrika“ zu veröffentlichen. Wichtige Unterstützer, Herausgeber, Autoren wollen sich zu dem Projekt äußern.

Bibliographische Information über die neue Publikation:

African Development Perspectives Yearbook 2019

Science, Technology And Innovation Policies For Inclusive Growth In Africa - Human Skills Development And Country Cases,

Edited by Achim Gutowski, Nazar Mohamed Hassan, Tobias Knedlik, Chantal Marie Ngo Tong, Karl Wohlmuth,
LIT Verlag Wien, Zürich 2020
ISBN 978-3-643-91173-5 (pb)
ISBN 978-3-643-96173-0 (PDF)
i-xxxvi und 527 Seiten und i-x

Infos über die Publikationsreihe: 1989-2019

http://www.iwim.uni-bremen.de/index.php?content=345&lng=de
http://www.lit-verlag.de/reihe/adpy


Der nächste Band des Jahrbuchs für 2020/21 ist in Vorbereitung und wird dem Thema “Sustainable Development Goal 9 (Infrastructure, Industrialization, Innovation) and African Development – Challenges and Opportunities” gewidmet sein. Vgl. den International Call for Papers zur Übersicht der Inhalte (PDF International Call for Papers Volume 22). Für das Jahr 2022 ist das Thema „Business Opportunities, Growth of Start-Ups, and Digital Transformation in Africa” in Planung.

Durch Forschungsprojekte wird die Herausgabe dieser Bände unterstützt. Ein aktuelles Forschungsprojekt der Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven Bremen thematisiert die Frage, ob die Tendenzen der De-Industrialisierung in Afrika durch die globalen technologischen Entwicklungen und durch die globale digitale Transformation eher verstärkt oder aber abgeschwächt werden. Das neue Thema ist von hoher Politikrelevanz, weil vielfach nicht nur der Industriesektor in Afrika vor großen Problemen steht, sondern auch der Landwirtschaftssektor unter strukturellen Problemen leidet. Ziel der Forschungsarbeit ist es daher, die Grundlagen einer neuen Industrie- und Landwirtschaftspolitik für Afrika zu erarbeiten, die auf kohärenten Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitiken beruhen. Vgl. dazu die neue Veröffentlichung über technologische Kompetenzen, Strukturwandel und digitale Transformation in Afrika (Veröffentlichung als Discussion Paper in der Blauen Reihe des IWIM mit dem Titel: „Technological Development, Structural Change and Digital Transformation in Africa“, Nummer 128, 2019); Access: http://www.iwim.uni-bremen.de/blaue_reihe/).

Nach oben

25.05.2020
Die „Sudanesische Revolution“, die Demokratisierung und die Perspektiven der Bürgerbewegung - Vortrag von Professor Karl Wohlmuth an der Universität Mainz

Im Rahmen einer Ringvorlesung „Afrika - Der zurückgelassene Kontinent“ referierte Professor Karl Wohlmuth über die Chancen der Demokratiebewegung im Sudan und über die Perspektiven der Bürgerbewegung (vgl. die PDF mit der Präsentation von Professor Karl Wohlmuth zur Bürgerbewegung und zur Demokratisierung im Sudan). Professor Wohlmuth ging zunächst auf die aktuelle Lage im Sudan nach dem Sturz des Bashir-Regimes ein und skizzierte dann die Entwicklung und die Struktur der Bürgerbewegung, die den Regimewechsel maßgeblich herbeiführte. Um aber auch einen nachhaltigen Systemwechsel zu ermöglichen, ist es nach Meinung des Bremer Professors notwendig, die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Bürgerbewegung zügig zu schaffen. Dies setzt voraus, dass die Machtpfeiler des Systems (Militär und Sicherheitsapparat; Parteien und parteiabhängige Organisationen; Regierungen und Bürokratien auf zentraler und lokaler Ebene; islamische Bruderschaften und abhängige islamische Gruppierungen; große Unternehmen und Kapitalgruppen; professionelle Vereinigungen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände) auf Grund ihrer ökonomischen Vernetzung als „Elemente eines tiefen Staates“ begriffen werden.

Um den „tiefen Staat“, der innerhalb von 30 Jahren (1989 - 2019) im Sudan geschaffen wurde, durch Bürgerbewegungen und demokratische Prozesse zu kontrollieren, müssen die sozialen, organisatorischen und ökonomischen Verflechtungen zwischen diesen Machtpfeilern erkannt und beeinflusst werden. Die vorliegenden Untersuchungen zum „tiefen Staat“ im Sudan kommen von zivilgesellschaftlichen sudanesischen Nichtregierungsorganisationen und von internationalen Organisationen. Die Studien zeigen, dass es nur teilweise gelungen ist, diese Verflechtungen im vergangenen Jahr seit dem Sturz des Bashir-Regimes aufzubrechen. Im Vortrag wurden die Verflechtungen im „tiefen Staat“ an Beispielen dargestellt und die Perspektiven einer „Demokratisierung von unten“ wurden erläutert. Strategische Sektoren, wie die Telekommunikation, die Goldgewinnung und andere Bergbauaktivitäten, die Pharma- und Chemieindustrie, die Bauwirtschaft, und die Rüstungsindustrie, werden nach wie vor von Militärs, Milizen, Geheimdienstoffizieren, Politikern der National Congress Party, und von der Familie von al-Bashir kontrolliert. Kapitalgruppen, die im Rahmen der Privatisierungspolitik des Bashir-Regimes entstanden sind, geben den Mantel für diese Verflechtungen.

Gezeigt wurde im Vortrag auch, dass die Reformen im Sudan nach wie vor durch internationale Sanktionen, durch mangelnde finanzielle und logistische Unterstützung von Seiten westlicher Länder, und durch regionale Krisenfaktoren behindert werden. Interne Faktoren dominieren aber unter all den Hemmnissen für einen Systemwechsel. Ansatzpunkte für Reformen ergeben sich auf vielen Ebenen, doch zeigen die Erfahrungen seit der Unabhängigkeit im Jahre 1956, dass die Demokratiebewegungen im Sudan schwach blieben und demokratisch gewählte Regierungen immer nur von kurzer Dauer waren. Professor Karl Wohlmuth arbeitet derzeit an einer Studie, die externe und interne Krisenfaktoren in ihrem Zusammenwirken bei der Blockierung von Reformen seit der Unabhängigkeit des Sudan analysiert. Grundlage sind die Studien, die seit 1978 in Bremen über den Sudan angefertigt wurden. Besondere Aufmerksamkeit wird dem „tiefen Staat“ im Sudan in der Periode seit 1989 gewidmet werden.


Quelle: Salzburger Nachrichten, 9. April 2020 (Vor allem die Frauen trugen die Revolution im Sudan).
Bild: SN/APA/AFP/AHMED MUSTAFA

Professor Karl Wohlmuth hat in mehreren Arbeiten die Wirtschaftsdoktrinen des Bashir-Regimes untersucht und aufgezeigt, dass praktisch alle Maßnahmen der Bashir-Regierung seit 1989 dem Ziel untergeordnet wurden, die Ressourcen des Landes (Öl, Gold, Wasser, Land) und die öffentlichen, privatisierten und privaten Unternehmen der National Congress Party (NCP) nutzbar zu machen. Diesem Ziel wurden die Privatisierungspolitik, die Handels- und Technologiepolitik, die Industrie- und Wettbewerbspolitik, aber auch die Infrastruktur- und Landwirtschaftspolitik untergeordnet. Auch der vom Regime initiierte gelenkte Föderalismus wurde in den Dienst dieser Politik gestellt. Die Verflechtungen von Militär, Milizen, Sicherheitsapparat und Wirtschaft wurden auf allen Ebenen vertieft, bis hin zur Stärkung der Military Industry Corporation (MIC); die Instrumentalisierung von Konflikten im Sudan und mit Nachbarländern wurde wichtiger Teil dieser Politik. In der Diskussion nach dem Vortrag wurde immer wieder die Frage artikuliert, ob denn im Sudan Potentiale für erfolgreiche Bürger- und Demokratiebewegungen gesehen werden können (vgl. zur Thematik des Vortrages die Studien, die im Rahmen der Sudanforschungsgruppe/Sudan Economy Research Group/SERG angefertigt wurden; die Nummer 38 der SERG Discussion Papers gibt einen Überblick über diese Veröffentlichungen in: „Sudan Studies 1979 - 2011 in Bremen“, January 2011; Zugang mit dem Download: http://www.iwim.uni-bremen.de/sudan_economy_research_group/).

Nach oben

06.06.2019
New Studies on Implementing Economic Reforms in Tunisia – New Approaches towards Employment Generation, Industrial Development and Science, Technology and Innovation (STI) Promotion

Two new studies came out from the Bremen Tunisia Project – first, a study on De-Industrialization, Reindustrialization and Employment. Elements of a National Employment Strategy for Tunisia and second, a whole Unit of the African Development Perspectives Yearbook 2019 containing a set of studies on Innovation Policies, Industrial Cluster Policies and Health Sector Reform Policies in Tunisia. A Synopsis on the proposed strategies for the policymakers was written by Professor Karl Wohlmuth (see the PDF Tunisia-Employment, Industry and STI Policies 2019).

The first study is on implementing economic reforms through a) labour market transformations and laying the institutional foundations for a National Employment Strategy, b) managing de-industrialization through pro-active industrial development policies, c) exploiting multiple paths of reindustrialization via promotion of all productive sectors, regional industry development, supporting viable regional and global value chains and mobilizing green growth potentials in the country, and d) involving new partners and actors in the implementation process of economic reforms, also at regional and global levels. These issues were discussed at a conference on reindustrialization in Tunisia (see about the Reindustrialization Conference in Tunisia and the Bremen Tunisia Project: http://www.karl-wohlmuth.de/sti_policies_tunisia/).

In the second study three key areas of STI policies were discussed, first, the role of obstacles to innovation in and among Tunisian firms; second, the role of industrial clusters smart specialization policies for innovations; and third, the role of innovation policies in the health sector comprising all relevant sub-sectors and value chains. These essays are part of a strategy to promote STI policies in North Africa with a focus on Egypt and Tunisia. Two volumes of the African Development  Perspectives Yearbook (Volume 20 for 2018 and Volume 21 for 2019) were devoted to the issue of Science, Technology and Innovation Policies for Inclusive Growth in Africa. These essays are in Volume 21.

The Bremen Tunisia Project is running since 5 years. A short report was presented by Professor Hans-Heinrich Bass from the  University of Applied Sciences Bremen at a jubilee meeting in 2018 for an international study programme on Applied Economic Languages (AWS/Angewandte Wirtschaftssprachen) Arabic, Japanese and Chinese running for 30 years (see Bass Presentation AWS). Volume 21 for 2019 of the African Development Perspectives Yearbook is also part of a jubilee event in 2019 as this Yearbook Project is now running for 30 (thirty) years, as the number one issue on Human Dimensions of Adjustment in Africa was published in 1989 (see the link to the various issues of the Yearbook Project: http://www.karl-wohlmuth.de/african_development_perspectives_yearbook/ and: http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/africanyearbook.htm).

Bibliographic Information on the New Publications:

Wohlmuth, Karl, 2018, De-Industrialisierung, Reindustrialisierung und Beschäftigung. Elemente einer nationalen Beschäftigungsstrategie für Tunesien (Deindustrialization, Reindustrialization and Employment. Elements of a National Employment Strategy for Tunisia), Seiten 33-90, in: Zeitschrift "Berichte", 2018/II, 28. Jg., Nr. 213, ISSN 1022-3258, Thema des Heftes (Theme of the Issue of the Journal): Gegensätze - Westbalkan, Tunesien und Karl Marx, Berlin, Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW) e. V.

African Development Perspectives Yearbook 2019, Volume 21, Theme: Science, Technology and Innovation Policies for Inclusive Growth in Africa – Human Skills Development and Country Cases, Edited by Achim Gutowski, Nazar Mohamed Hassan, Tobias Knedlik, Chantal Marie Ngo Tong and Karl Wohlmuth, LIT Publishers Wien-Zürich, 2019, with contributions on Tunisia in Unit 2: Science, Technology and Innovation (STI) Policies for Economic Transformation in North Africa by: Nazar Mohamed Hassan and Karl Wohlmuth; Zouhour Karray and Wiem Ben Ghorbel Abed; Maximilian Benner; and by Mondher Khanfir and Sana Ayari-Riabi.

Nach oben

06.06.2019
A New Study on Sustainable Waste Management in Nigeria and in Germany was released and is published in IWIM’s Globalization in the World Economy Series

This study was written by Guest Researcher Professor Reuben A. Alabi from the Ambrose Alli University in Ekpoma, Nigeria and by Professor Emeritus Karl Wohlmuth, University of Bremen, Germany. It investigates in a comparative form the progress of waste management policies in Nigeria and in Germany, with special emphasis on the conditions in the Lagos State of Nigeria and in the Country State of Bremen in Germany. Also, the move from conventional waste management in the linear economic model to integrated resource and waste management in the circular economic model is discussed. While waste management in the linear economic model focusses in Nigeria and in Germany on a distinct hierarchy of objectives, the resource and waste management in the circular model incorporates the whole life cycle of the products and the societal relevance of the products in view of its objectives. Focus is in the study on the country state of Lagos in Nigeria and on the country state of Bremen in Germany. Both country states have a great role as harbour and logistic towns, as industrial towns and as towns with scientific and technological infrastructure. There are also differences as Lagos is an important financial services hub while Bremen is famous for its aircraft and space industry. The study compares the progress of waste management and resource conservation policies but reflects also on the different institutional and logistical structures of waste management in the two country states, being the result of specific economic sectors and factors. Factors such as the importance of formal and informal private enterprises, the role of public institutions and of private actors in the waste management business, and the relevance of public waste management policies, laws, plans and balance sheets play a role in the study. Also, the role of new equipment and new communication technologies for the further development of the waste industry in the two countries/country states is considered.

The Necessity of A Move Towards Sustainable Waste Management in Nigeria
Source: Towards a sustainable waste management (The Guardian, 16 May 2016; Link: https://guardian.ng/opinion/towards-a-sustainable-waste-management/)

The study is based on relevant literature which is available for the two countries/states and on meetings/interviews with experts on waste management in the two countries/states. Based on questionnaires the authors have investigated the specific frameworks of waste management policies. A major result is that Germany (and Bremen) and Nigeria (and Lagos) can cooperate in a mutually beneficial way on waste management – in policymaking and planning, on developing and selecting equipment and new technologies, on services provision and training, but also on guiding the transformation process towards a circular economy. Nigeria can learn from the German and European way of implementing coherent policies, while Germany and Europe can learn from Nigeria’s way to solve problems which arise at the local level. The study brought to attention that the waste industry in Germany and in Bremen is embedded into a complex web of directives, laws and regulations; this is a strict policy framework from the EU level downwards and to the EU level upwards. In Nigeria, there is no coherent waste governance system down from the federation, but at local and state levels there are some binding rules (of formal and/or informal origin). This quite different way of organizing waste management has consequences for the development of the waste industry in the two countries. It impacts also on the selection of options used in waste management in regard of the six (6) objectives discussed in the hierarchy of actions chosen (see below).

Most Favoured and Least Favoured Options in Waste Management

Source:
https://en.wikipedia.org/wiki/Waste_hierarchy

For Nigeria, this situation means that local informal producers, local informal organizations, and local informal waste management actors play a great role. Important is it that informal actors in the waste management business are rediscovered as partners of public agencies, public firms and formal sector private firms. Informal sector firms can also be partners in the transformation from waste management in the linear economy model towards resource management within the circular economy model. Informal enterprises can ably prepare end-of-life products for re-use or they can make them the basis for large-scale recycling and recovery. Privatization versus re-communalization is another issue of relevance for the waste industry as experiences in Lagos and in Bremen show. For Germany, the decision criterion should be the ability to innovate for a circular economy; this should be the basic criterion for privatization versus re-communalization. In Nigeria, a larger role of informal enterprises in the waste industry can contribute to the circular economy. Such firms can redesign the products and can remanufacture them for low-income social groups; waste can then be reduced or even prevented. Waste prevention is an issue for both countries/country states/municipalities. Bremen as a country state and Bremen as a municipality can support initiatives for a deep cooperation in a waste management partnership with Lagos and Nigeria. Lagos can be the first address for such a cooperation, although the population and the industry size of Lagos State are so much bigger compared to Bremen.

Waste Management Facilities as used in Germany are exported globally to developed and emerging economies

Source: https://www.umweltbundesamt.de/en/topics/waste-resources/waste-management

Policy Focus and Dissemination of the Study

There is great interest from the side of waste management authorities in Nigeria in the policy recommendations presented in the study. Professor Alabi is discussing the possibility of workshops in Nigeria to inform the public about the major results. Also, waste management and resource conservation companies show interest in the investigation of the two authors. Because of the rate of population growth, the speed of urbanization and the need to scale up industrial, agricultural and agro-industrial development in Nigeria, there is urgency in regard of implementing such policy recommendations.

Bibliographic Details on the New Study on Waste Management in Nigeria and Germany:

Wohlmuth, Karl/Reuben A. Alabi, 2019, The Case of Sustainable Management of Waste in Germany (and Bremen) and Practical Lessons for Nigeria (and Lagos), pages i-xxx and 147 pages and i-vii pages, Materialien des Wissenschaftsschwerpunktes „Globalisierung der Weltwirtschaft“ (ehemals: Materialien des Universitätsschwerpunktes „Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Internationales Management“), Bd. 44, April 2019, ISSN 0948-3837, Access Link: http://www.iwim.uni-bremen.de/publikationen/pub-white.htm and: http://www.karl-wohlmuth.de/weisse_reihe/.

Nach oben

06.06.2019
Armutsbeseitigung durch mehr Wachstum? Professor Karl Wohlmuth referiert in der Villa Ichon, Bremen

In einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung berichtete der Bremer Entwicklungsökonom Professor Karl Wohlmuth über seine Forschungen zum Thema des Zusammenhangs von Wirtschaftswachstum und Armutsbeseitigung im Entwicklungsprozess – dies mit besonderem Bezug zu Afrika. Im Rahmen seines Impulsreferates ging der Professor zunächst auf die aktuelle Diskussion über „Africa Rising“ ein, kontrastierte diesen populären wie hoffnungsvollen Befund aber mit dem sehr hohen Anteil der „extremen Armut“ an der Bevölkerung in Afrika. Nach dieser Einführung wurde auf den statistischen Zusammenhang von Wachstums- und Armutsraten eingegangen; Befunde zu Korrelationen und Kausalitäten wurden erläutert. Schließlich wurden zwei zentrale Konzepte in dieser Debatte kontrastiert: erstens, Wachstumsstimulierung mit Fokus auf Armutsreduzierung (Pro-Poor Growth) und zweitens, Armutsbekämpfung mit Fokus auf Wachstumsimpulsen (Pro-Growth Poverty Reduction).

An Länderbeispielen wurde gezeigt, dass beide Konzepte (Pro-Poor Growth und Pro-Growth Poverty Reduction) durchaus gleichzeitig angewendet werden können. Es wurde vom Referenten auch betont, dass die Nachhaltigkeitsziele Eins („Keine Armut“) und Acht („Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“) durch diese Kombination von Entwicklungsinterventionen in afrikanischen Ländern am ehesten verwirklicht werden können. Voraussetzung ist allerdings, dass in den afrikanischen Ländern die Reformpolitik im Rahmen eines langfristigen Entwicklungsprogramms erfolgt. Das Beispiel Äthiopien zeigt, dass beide Konzepte zur Förderung von Wachstum und Armutsreduzierung relevant sind und beide Ziele der Agenda 2030 so am ehesten erreicht werden können. Der Fokus auf landwirtschaftliche und agro-industrielle Entwicklung kann durch Beschäftigungsschaffung zur Armutsreduzierung beitragen, während ausgewählte soziale Sicherungsprogramme so gestaltet werden können, dass sich Wachstumsimpulse ergeben, etwa durch Infrastrukturentwicklung und Kaufkraftschaffung.



Quelle:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ); Link: https://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/17_ziele/index.html

Die Präsentation des Referenten kann hier nachgelesen werden (Wohlmuth-Wachstum-Armut 2019). Professor Wohlmuth hat in mehreren Publikationen diese Fragestellungen näher untersucht (vgl. die Auflistung der Publikationen in: http://www.karl-wohlmuth.de/publikationen/ und: http://www.iwim.uni-bremen.de/publikationen/index.html). In mehreren Bänden des African Development Perspectives Yearbook wurde diese Thematik beleuchtet. Der neue Band 22 (2020) des Jahrbuchs wird sich intensiv mit den Nachhaltigkeitszielen beschäftigen (vgl. die Links dazu: http://www.karl-wohlmuth.de/african_development_perspectives_yearbook/ und: http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/africanyearbook.htm).

Ein kurzer Bericht zu dieser Veranstaltung wurde vom biz (Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung) veröffentlicht; Link: https://www.bizme.de/Veranstaltungen-Rueckblick-2019.html. An der Veranstaltung mitgewirkt haben auch die folgenden entwicklungspolitischen Organisationen im Bremer Raum:  BeN (Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V); Aktionsbündnis Wachstumswende Bremen; Afrika Netzwerk; „Konsum mit Köpfchen“.

Nach oben

06.06.2019
Professor R. A. Alabi extends his Research Programme at the University of Bremen until end of 2020 and cooperates with World Bank, IFPRI and AERC

Since 2015 Professor Alabi is researching in Bremen at the Faculty of Economics and Business Studies of the  University of Bremen. This is part of the activities of the Research Group on African Development Perspectives Bremen, directed by Professor Wohlmuth. Professor Wohlmuth is supervising the research activities and is advising this particular research programme. For the years 2019 and 2020 Professor Alabi has proposed four new research projects, after having finalized four others in recent years (see the detailed Research Report of Professor Alabi). Among the finalized research projects are: Cassava Production, Processing, Fortification and Acceptability in Nigeria (for the Volume 20 of the African Development Perspectives Yearbook, Volume 20); The Pro-poorness of the Fertilizer Subsidy and its Implication on Food Security in Nigeria (for the Africa Research Department of IMF); The Case of Sustainable Management of Waste in Germany and Practical Lessons for Nigeria (in joint authorship with Professor Wohlmuth and addressed to waste management authorities in Nigeria); and The Causes and Economic Consequences of Political Conflicts in Nigeria (for the Community of Students from Nigeria in Germany).

Among the new research projects are: Impact of State Government Public Expenditure on Yam Productivity and Its Implications for Food Security in Nigeria (for AERC, Nairobi); Addressing Youth Unemployment in Nigeria Using Agricultural and Business Technologies (in cooperation with staff from World Bank and IFPRI); Impact of the Agricultural Credit Guarantee Scheme Fund on the Productivity of Food Crops and Its Implications on Food Security in Nigeria (in cooperation with agencies of Nigerian States and the Nigerian Federation); and Financial Inclusion, Innovation and Agricultural Development in Africa (in cooperation with the editors of the African Development Perspectives Yearbook).

To pursue these research programmes, Professor Alabi is cooperating with international organizations  (IMF, World Bank) and with international and regional African research organizations (IFPRI, AERC).  The research commitment at the IMF Headquarters in Washington D. C. was an excellent opportunity to present his research findings on innovative agricultural policies of Nigeria (see the picture from the event below). A short report on the project is presented here (Alabi IMF Activity – E-Wallet-Fertilizer Subsidy).

Lecture at IMF Headquarters in Washington D. C. by Professor Alabi (third person from right) about:
THE PRO-POORNESS OF The FERTILIZER SUBSIDY AND ITS IMPLICATIONS FOR FOOD SECURITY IN NIGERIA

Source: Seminar at IMF Headquarters in Washington D. C./Presentation by Professor Alabi

Professor Alabi has recently launched a global research and publication initiative (see the link to the project: https://www.frontiersin.org/research-topics/10096/labor-requirements-of-alternative-land-use-systems-and-the-impacts-on-livelihoods). The research programme - in cooperation with staff from World Bank and IFPRI - is titled “Labour Requirements of Alternative Land Use Systems, and the Impacts on Livelihoods”. It has the following research interest (taken from the overview): “Projections indicate that food production may need to increase by 60% by 2050 to meet the food requirements of a growing global population. However, conventional forms of agriculture are often unsustainable and global croplands are increasingly impacted by soil erosion, reduced fertility, and/or overgrazing. As populations grow and food demand increases, pressure on land resources is expected to rise and make lands more vulnerable to degradation. Namely, further increases in the use of fertilizers and pesticides for expanding food production may cause excessive nutrient loading in soils, leading to eutrophication and declining soil fertility.” As the programme is of great relevance for Africa, submission of original research from African research teams are expected.

Applications to support researches and to publish original research are invited from the three partners of the project which form the core editorial team.

Research Topic:
Labour Requirements of Alternative Land Use Systems, and the Impacts on Livelihoods

Source:
https://www.frontiersin.org/research-topics/10096/labor-requirements-of-alternative-land-use-systems-and-the-impacts-on-livelihoods

About Frontiers Research Topics (as requested from the editors): “With their unique mixes of varied contributions from Original Research to Review Articles, Research Topics unify the most influential researchers, the latest key findings and historical advances in a hot research area! Find out more on how to host your own Frontiers Research Topic or contribute to one as an author.”

Professor Alabi was invited to participate at the June 2019 meeting of the African Economic Research Consortium (AERC) at Cape Town, South Africa. He will give a presentation about the research programme “Impact of public expenditure on yam productivity and its implications on food security in Nigeria”. This is a follow-up to a high-level meeting of AERC in Nairobi, Kenya in December 2018.  The research programme has a great importance for the agricultural transformation policy in Nigeria (see the Abstract of the research programme for AERC by Professor Alabi - Yam Productivity in Nigeria). Professor Alabi cooperates intensively since years with AERC; he has participated at various high-level meetings and has received valuable research grants from the institution. Research output from these research programmes are published in issues of the African Development Perspectives Yearbook. Professor Alabi is one of the co-editors of the Yearbook.

Nach oben

06.06.2019
Sudan Expert Consultation on Development, Conflict and Peace at the Foreign Office in Berlin - Professor Karl Wohlmuth speaks about “International and regional economics and politics impacting on conflict and stability in the Sudan”

To prepare for the impacts of the escalating political and economic crisis in Sudan, the Foreign Office in Berlin has invited key international researchers on Sudan, representatives from German and UK ministries, representatives from thinktanks, and representatives from international NGOs to discuss under Chatham House rules about ways to address the Current Dynamics in Sudan, the Future of the International and Regional Interventions in Darfur, and the Regional Dynamics of Sudan. Professor Karl Wohlmuth gave a presentation on Sudan’s economic problems and perspectives, highlighting the internal economic problems and the cross-border issues which are affecting the development of the country (see the Presentation on Sudan by Karl Wohlmuth). Main emphasis in the presentation was on the need to revise the national economic policy of Sudan towards stability, innovation and diversification and towards a more balanced and mutually beneficial cooperation with the seven neighbouring countries, especially so the South Sudan

Professor Wohlmuth referred to the challenges and opportunities of economic and political cooperation programmes of Sudan with South Sudan which would yield high returns for the people and the economy of both countries – because of the high interdependence of the countries on oil production and oil transport issues, the economic role of the states (provinces) along the international border of Sudan and South Sudan, and the necessity to end conflicts in Sudan and in South Sudan through negotiated peace and development programmes. The end of the regime of Omar al-Bashir in Sudan may now provide a window of opportunity to start a “development-friendly” cooperation between the governments in Khartoum and Juba, and to build an alliance for peace and development along the international border between regions in Sudan and South Sudan.

Professor Karl Wohlmuth also presented his blueprint for an economic reform programme for Sudan and South Sudan as based on publications in the SERG Discussion Papers (see the links: http://www.karl-wohlmuth.de/serg_sudan_discussion_papers/ and http://www.iwim.uni-bremen.de/publikationen/pub-sudan.htm). Recently, Volume 20 (for 2018) of the African Development Perspectives Yearbook has brought interesting articles towards a strategy on Sudan’s science, technology and innovation (STI) policies, and on Sudan’s industry and agriculture policies. This part of the Yearbook on Sudan (Unit 2) builds a frame for a strategic reorientation of the Sudanese economy towards structural transformation, economic revitalization and diversification (see on this volume the links: http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/africanyearbook.htm, and: http://www.karl-wohlmuth.de/african_development_perspectives_yearbook/, and: http://www.lit-verlag.de/reihe/adpy).

Nach oben

26.10.2018
African Development Perspectives Yearbook: Volume 20 on “Science, Technology and Innovation (STI) Policies For Inclusive Growth In Africa – General Issues And Country Cases” just published


In volume 20 of the African Development Perspectives Yearbook with the title “Science, Technology and Innovation Policies for Inclusive Growth in Africa - General Issues and Country Cases” major strategic and policy issues are analysed. The guiding issue is how to make Science, Technology and Innovation (STI) Policies relevant for inclusive growth strategies in Africa so that socio-economic transformation strategies will take off. Although STI polices are considered as indispensable for sustainable growth in Africa, the steps towards such policies and strategies are not yet streamlined enough. Therefore, it is necessary to learn from the successful cases of STI development in Africa and in other emerging countries.


African Development Perspectives Yearbook 2018:
On Science, Technology And Innovation Policies For Inclusive Growth In Africa

In this volume a new approach is envisaged. Based on Africa’s deep-routed structural problems, the STI policies are related to Africa’s economic transformation agenda. In a first part of Volume 20 the general issues of introducing effective STI policies are presented, based on visions, strategic plans and the requirements of functioning national innovation systems. In a second part, country case studies highlight the new approach. Specific case studies, such as for Sudan and Nigeria, are presented, as these two countries have a long history of STI development. Strategies and policies for more coherent STI policies are presented (see the Cover of volume 20: PDF 91042-4 Alabi).

Complementary to this volume is Volume 21 with the title “Science, Technology and Innovation Policies for Inclusive Growth in Africa - Human Skills Development and Country Cases”. In the first part of Volume 21 the role of human skills development for capacity building in STI systems is discussed. This is based on examples from Cameroon, Nigeria and Mauritania. In the second part the national innovation systems and STI policies of North African countries (Egypt and Tunisia) are evaluated, to assess how they can be directed towards economic transformation and inclusive growth.

With Volume 21 the African Development Perspectives Yearbook project is approaching 30 years of activity as the first volume was published in 1989 under the title “Human Dimensions of Adjustment”. In these 30 years the African Development Perspectives Yearbook has become the major annual publication in English language on Africa in Germany. Guiding principle is the inclusion of authors and editors from Africa, the publication of essays which are also readable by media people, development actors and policymakers, and the presentation of successful policies, projects and programmes which highlight that Africa can succeed in regard of its ambitions and that it can rise in growth and development.

The Research Group on African Development Perspectives has just released the International Call for Papers for Volume 22 (2020) and invites Abstracts and nominations for the position of Guest Editors (see International Call for Papers Volume 22, for the year 2020).

Nach oben

26.10.2018
International Call for Papers for: Volume 22 of the African Development Perspectives Yearbook on “Sustainable Development Goal 9 (Infrastructure, Industrialization, Innovation) and African Development – Challenges and Opportunities”

Invited are contributions for Volume 22 (2020) of the African Development Perspectives Yearbook with the title “Sustainable Development Goal 9 (Infrastructure, Industrialization, Innovation) and African Development – Challenges and Opportunities”. See the International Call for Papers for Volume 22 (for the calendar year 2020). The contributions should be evidence-based and policy-oriented. High academic standards are requested and will be checked by referees. Non-technical papers with deep analysis, which are readable by practitioners in development cooperation and by media people, have a high priority in the selection process. The concept of the contribution and the methodological framework of analysis should be outlined in the Abstract which is submitted to the Editors, Professor Karl Wohlmuth (Bremen) and Professor Tobias Knedlik (Fulda).


Source: United Nations
Sustainable Development Goal Nine (Industry, Innovation and Infrastructure) and African Development

Upon acceptance of the paper, the Contributors will receive Editorial Guidelines and a Template. Accepted papers will be grouped into Thematic Units, and the respective Unit Editors will contact the contributors quite regularly during the process of finalization of the paper to discuss the various drafts. The African Development Perspectives Yearbook is published since 1989 (see the link to the website of the Yearbook project: http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/africanyearbook.htm). The volumes 20 and 21 (for the years 2018 and 2019) were on the theme “Science, Technology and Innovation Policies for Inclusive Growth in Africa”. In 2019, the Research Group celebrates the event of 30 years of publishing the African Development Perspectives Yearbook. Each of the volumes 20 and 21 had three Thematic Units. Volume 22 will be related to the year 2020; in case of many high-quality submissions a Volume 23 for the year 2021 can be added. Guest Editors for various Thematic Units are also invited to apply. Editors of Thematic Units are also becoming automatically the status of Volume Editors. Guest Editors are responsible for a Thematic Unit with 3 – 5 contributions and an Introduction. For specific themes see the Main Issues proposed by the Editors for Volume 22 as presented in the International Call for Papers Volume 22 (2020). These proposals for themes are only examples. The Editors are open to further suggestions in the context of SDG 9..

The theme for volume 22 on “Sustainable Development Goal 9 (Infrastructure, Industrialization, Innovation) and African Development – Challenges and Opportunities” is related to the importance of Goal Nine in the context of the SDG Agenda 2030. SDG 9 is comprehensive and is focussing on “Build resilient infrastructure, promote inclusive and sustainable industrialization and foster innovation”. The targets and indicators related to Sustainable Development Goal Nine focus on:

  1. a) developing quality, reliable, sustainable and resilient infrastructure;
    b) promoting inclusive and sustainable industrialization and raising significantly industry’s share of employment;
    c) increasing the access of small-scale industrial and other enterprises to financial services, and facilitating their integration into value chains and markets;
    d) upgrading infrastructure and retrofitting industries to make them sustainable in terms of resource-use efficiency and adoption of clean and environmentally sound technologies; and
    e) enhancing scientific research, upgrading the technological capabilities of industrial sectors, and encouraging innovation.

Focus in SDG 9 is also on facilitating sustainable and resilient infrastructural development, on supporting domestic technology development, research and innovation, and on increasing access to information and communication technologies.

The contributions will add to the knowledge about the role of SDG 9 for sustainable development and inclusive growth in Africa. Understanding the links to the other 16 SDGs of the Agenda 2030 is of great importance when drafting contributions for volume 22 of the African Development Perspectives Yearbook. The contributors should consider the links to, the spillovers from and the interactions with the other SDGs.

Nach oben

Seite 1 von 111234567>>>
Variante 1
Seite 1 von 11