Publikationsprojekt Afrika-Jahrbuch

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Frühere Aktivitäten der Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven/ Earlier Activities of the Research Group on African Development Perspectives

(1) Kurztitel: Afrikanische Entwicklungsperspektiven (Research Group); African Development Perspectives Yearbook Bände 1-15 ( Link)
(2) Leiter: Prof. Dr. Karl Wohlmuth, Mitarbeiter: Dipl.-Volkswirtin Mareike Meyn, Dipl.-Volkswirt Tobias Knedlik, Dr. Achim Gutowski, wechselnde externe MitarbeiterInnen. 
(3a) Inhalt und Methodik des Forschungsvorhabens: Von der Research Group wird seit 1989 das African Development Perspectives Yearbook herausgegeben. Darüber hinaus werden afrikabezogene Forschungsprojekte initiiert, Kooperationen mit afrikanischen Institutionen vereinbart und Beratungsaufgaben durchgeführt. Ziel ist es vor allem, Politiken, Programme und Projekte zu kommentieren und zu bewerten, die für eine erfolgreiche Entwicklung in afrikanischen Ländern maßgeblich sind. Neben der analytischen und dokumentarischen Arbeit der Research Group steht die Vernetzung mit afrikanischen Partnerinstitutionen im Vordergrund, um die Ergebnisse der Forschungsarbeit einem breiten Fachpublikum in Afrika und anderen Ländern zugänglich zu machen. 
Zur Zeit arbeitet die Research Group an der Herausgabe von Band 11 des African Development Perspectives Yearbook zum Thema "Africa - Escaping the Primary Commodities Dilemma". Den Auftakt bildete ein gleichnamiger Workshop, der im November 2004 in Bremen stattfand und auf dem afrikanische und deutsche Wissenschaftler Ihre Arbeit vorstellten und diskutierten. Die Veröffentlichung von Band 11 ist für Ende 2005 geplant.
(3b) Aktivitäten der Research Group 1998-2001 
(4) Förderung: Universität Bremen, Wolfgang-Ritter-Stiftung, Friedrich Ebert-Stiftung, DAAD, diverse internationale Organisationen, Die Sparkasse in Bremen. 
(5) Eingliederung in einen Forschungsverband: Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management 
(6a) Veröffentlichungen:
Wohlmuth, K. et al.: African Development Perspectives Yearbook vol. 1 - 10 · Wohlmuth, K. (2004): The African Growth Tragedy. Comments and an Agenda for Action, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 91. Kifle, T. (2004): "Return to and Demand for Education in Eritrea and the Role of International Remittances", Diss., Shaker-Verlag, Aachen.
Kifle, T. (2004): Can Border Demarcation Help Eritrea to Reverse the General Slowdown in Economic Growth? Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 90. 
Riese, J. (2004): Wie können Investitionen in Afrika durch nationale, regionale und internationale Abkommen gefördert werden?, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 88. 
Uzor, O. (2004): Small and Medium Scale Enterprises Cluster Development in South-Eastern Region of Nigeria, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 86. · 
Sandy, D. (2003): "Small and medium scale enterprises development : a strategy for poverty alleviation in Sierra Leone", Diss., Shaker Verlag, Aachen. · 
Kifle, T. (2003): Policy Directions and Program Needs for Achieving Food Security in Eritrea, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 84. · Wohlmuth, K. (2003): Chancen der Globalisierung - für wen? Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 81. 
Kifle, T. (2002): Educational Gender Gap in Eritrea, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 79.  
Frempong, G. (2002): Telecommunication Reforms - Ghana's Experience, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 78. 
(6b) Veröffentlichungen 1998-2001

 


(3b) Aktivitäten der Research Group (1998-2001)
Im Rahmen der Arbeiten für das Jahrbuch Band 7 analysierte Dr. Elke Grawert 1998 die Bedingungen der Demokratisierung und der lokalen Mobilisierung der Bevölkerung für Entwicklungsvorhaben in verschiedenen ländlichen Gebieten von Tansania.
Prof. Dr. Karl Wohlmuth hat sich 1998 in einem Forschungsprojekt "Die Grundlagen des neuen Wachstumsoptimismus in Afrika" mit wachstums- und innovationstheoretischen Perspektiven afrikanischer Länder beschäftigt. Analysiert wurde der in einigen afrikanischen Ländern beobachtbare positivere Wachstumstrend und die Dauerhaftigkeit dieses Trends. Über erste Ergebnisse dieser Forschungsarbeit wurde im Oktober 1998 bei der VAD-Tagung in Bayreuth berichtet. 
Im Zusammenhang mit der Erarbeitung von Analysen für den Band 8 des African Development Perspectives Yearbook mit dem Titel "Africa's Reintegration into the World Economy" wurde ein Netzwerk von Forschungsgruppen begründet, um die Thematik der Wachstums-, Investitions- und Exportchancen afrikanischer Länder komparativ analysieren zu können.
Prof. Dr. Hans-Heinrich Bass beschäftigte sich mit Fragen der Menschenrechte und der Demokratisierung in Afrika. Ergebnisse der Forschungsarbeit wurden im Band 6 des African Development Perspectives Yearbook präsentiert. Diese Arbeiten basieren auch auf Feldforschungsergebnissen zur Menschenrechtssituation und zur Demokratieentwicklung in Kenia. 
Dipl.-Ökonom Markus Wauschkuhn hat sich intensiv mit der Kleinindustrieförderung in afrikanischen Ländern, insbesondere in Bezug auf Nigeria, beschäftigt und zu dieser Thematik mehrere Arbeiten vorgelegt. Ein für diese Arbeiten durchgeführter Feldforschungsaufenthalt in Nigeria wurde von Prof. Dr. Bankole Oni in Nigeria wissenschaftlich begleitet. Für den Band 7 des African Development Perspectives Yearbook hat Herr Wauschkuhn eine Analyse von neuen Strategieansätzen zur Kleinindustrieförderung in Afrika erarbeitet. Im Rahmen einer Konferenz über Entwicklungsprobleme von Nigeria wurde ein Vortrag über Konzepte einer neuen Entwicklungsstrategie für Nigeria gehalten.
Dr. Frank Messner hat sich im Rahmen der Research Group mit der Bedeutung von Umweltaktionsplänen für die Umweltpolitik in afrikanischen Ländern beschäftigt. Zudem wurde die Konzeption der nachhaltigen Entwicklung auf die Länderfälle Simbabwe und Sambia bezogen. Für den Band 6 des Yearbook wurden entsprechende Studien erarbeitet. Im Rahmen der Dissertation über Managementprobleme bei nichterneuerbaren Ressourcen wurden auch Analysen über eine nachhaltige Entwicklungspolitik in afrikanischen Ländern angefertigt. Die Arbeit wurde 1998 fertiggestellt.
Prof. Dr. Bankole Oni war ab September 1998 über ein halbes Jahr Gast des IWIM und der Research Group gewesen und forschte über die Rolle des Universitätssystems für die Entwicklung in Nigeria, die Rolle der "Knowledge Industry" in Nigeria und in anderen westafrikanischen Ländern, und schließlich auch über neue Wirtschaftsstrategien für ein demokratisches Nigeria. 
Dr. Fidelis Mtatifikolo von der University of Dar es Salaam, Tansania hat im Rahmen des Weltwirtschaftlichen Colloquiums Vorträge über Strukturanpassungsprogramme in Afrika mit besonderer Berücksichtigung der Lage in Tansania und über neue Integrationsansätze im südafrikanischen Raum am Beispiel der COMESA gehalten. Für den Band 6 des Yearbook erarbeitete Herr Mtatifikolo eine Studie über die Reform der öffentlichen Verwaltung in Tansania als Element einer umfassenden Wirtschaftsreformpolitik. 

 


(6b) Veröffentlichungen 1998-2001
Wohlmuth, K. (1999): "Die Grundlagen des neuen Wachstumsoptimismus in Afrika", in: Robert Kappel (Hrsg.), Afrikas Wirtschaftsperspektiven. Strukturen, Reformen und Tendenzen, Hamburger Beiträge zur Afrika-Kunde 59, S. 47 - 72, Institut für Afrika-Kunde, Hamburg.
Oni, B. (1999): "A Framework For Technological Capacity Building In Nigeria: Lessons from Developed Countries", Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 64.
Oni, B. (1999): " The Nigerian University Today and the Challenges of the Twenty First Century", Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 60, 1999.
Wohlmuth, K. (1999): " Espoir d' une croissance continue en Afrique", in: D+C Developpement et Cooperation, No. 3/1999, S. 9-14, DSE: Frankfurt.
Wohlmuth, K., (1999): "Die Hoffnung auf anhaltendes Wachstum in Afrika" Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 61, 1999.
Wohlmuth, K. (1998): "Good Governance and Economic Development. New Foundations For Growth in Africa", Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium, Nr. 59.
Mtatifikolo, F. (1998): " The Content and Challenges of Reform Programmes in Africa – The Case Study of Tanzania", Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 56.

 

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Statement in the Final Session of the Conference “Africa And The Global Financial Crisis”

Statement in the Final Session of the Conference, Africa And The Global Financial Crisis, Impact On Economic Reform Processes, African Development Perspectives Volume 15, Yearbook Conference, January 29, 2010 (http://www.iwim.uni-bremen.de/files/dateien/1611_wohlmuth_statement_gfc_plenary_session_1_2010_2.pdf)

 

 

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20.12.2019
Überblick zu den bisher erschienenen Bänden des African Development Perspectives Yearbook

Zu den Inhalten der Bände 1 bis 9 vergleiche die Übersicht in: http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/africanyearbook.htm

Der Band 10  zum Thema "Private and Public Sectors: Towards a Balance" ist Ende 2004 erschienen. Band 11 des "African Development Perspective Yearbook" zum Thema "Africa - Escaping the Primary Commodities Dilemma"  ist 2006 erschienen. Der  Band 12 zum Thema "Africa - Commodity Dependence Resource Curse and Export Diversification" ist Anfang 2007 erschienen. Die Bände 13 zum Thema "New Growth and Poverty Alleviation Strategies - International and Regional Perspectives" und 14 zum Thema "New Growth and Poverty Alleviation Strategies - Institutional and Local Perspectives" wurden 2008 und 2009 veröffentlicht. Der Band 15 (2010/2011) zum Thema "Global Financial Crisis and Africa - Impact on Economic Reform Processes" ist 2011 erschienen. Der Band 16 "Macroeconomic Policy Formation in Africa – General Issues" und der Band 17 “Macroeconomic Policy Formation in Africa – Country Cases” sind 2014 erschienen. Der Band 18 mit dem Titel “Africa’s Progress in Regional and Global Economic Integration“ ist für 2015 in Vorbereitung.

Der erste Band des Jahrbuchs beschäftigte sich mit den „menschlichen Dimensionen" der Strukturanpassung in Afrika. Über vierzig Autoren, sowohl afrikanischer wie auch nordatlantischer Herkunft, präsentierten das Thema in den verschiedensten Facetten. Jedoch ergab sich eine Übereinstimmung in einigen zentralen Punkten:

  • Die Vernachlässigung der Agrarproduktion bzw. der ländlichen Bevölkerung ist eine wesentliche Ursache für die fortschreitende Verarmung Afrikas. Durch Markt- und Preisreformen allein läßt sich dieser Trend nicht umkehren, vielmehr sind grundsätzliche politische Umorientierungen notwendig.
  • Elemente einer Strategie der Anpassung „mit menschlichem Antlitz" sind die Unterstützung lokaler Selbsthilfeinitiativen, die Mobilisierung der produktiven Potentiale der Ärmsten und die Stärkung kleinbäuerlicher und kleingewerblicher Produktion.

Die in jüngster Zeit zu beobachtende Konvergenz von Erklärungsmodellen der internationalen Organisationen einerseits und der afrikanischen Institutionen und der Afrikaforschung andererseits bezüglich der internen und externen Ursachen der „afrikanischen Krise" eröffnet aus der Sicht der Autoren des Bandes und der Research Group eine Vielzahl von Chancen, die notwendigen politischen Programme auch in die Tat umzusetzen. Die Research Group sieht ihre Aufgabe darin, die Ergebnisse internationaler Diskussionen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen (z. B. durch Dokumentation und Evaluierung von strategisch bedeutsamen afrikanischen Deklarationen) sowie die Implementierung neuer Programme in Afrika kritisch zu begleiten.

Im zweiten Band des Jahrbuchs ist dieser duale Ansatz fortgesetzt worden. Zentrales Thema war der Entwurf einer auf landwirtschaftlicher Entwicklung basierenden Industrialisierung. Während die konventionellen Theorien dem Agrarsektor lediglich eine passive Rolle zugestehen, nämlich die der (produktiven) Selbstauflösung, versucht die Konzeption der „Agricultural Demand-Led Industrialisation", den afrikanischen Verhältnissen angemessen, die Industrialisierung an die Erfordernisse einer landwirtschaftlichen Entwicklung anzupassen.

Im dritten Band wurde auf die Problematik einer nachhaltigen Entwicklungspolitik für Afrika eingegangen. Thematisiert wurden die Perspektiven einer neuen Energie- und Umweltpolitik; regionale, nationale und sektorale wie auch lokale Aspekte einer zukunftsweisenden Energie- und Umweltpolitik wurden analysiert. Insbesondere wurde auch das Potential für erneuerbare Energietechnologien in Afrika abgeschätzt.

Im vierten und im fünften Band wurden auf der Grundlage umfassender Analysen der Arbeitsmärkte und der Beschäftigungspolitiken neue Konzepte für Arbeitsmarktstrategien und Beschäftigungsprogramme in Afrika diskutiert. Ein breiter Ansatz der aktiven Arbeits- und Beschäftigungspolitik für Afrika wurde dabei entwickelt. Neben makro-ökonomischen Aspekten wurden auch sektorale, regionale und internationale Dimensionen einer aktiven Arbeits- und Beschäftigungspolitik ausführlich dargestellt. Zahlreiche konzeptionelle Beiträge und diverse Länderstudien finden sich in diesen beiden Bänden. Hier ist es gelungen, den Zusammenhang von Arbeitspolitik und Strukturanpassungspolitik zu verdeutlichen und der Entwicklungspolitik zu vermitteln.

Im sechsten und siebenten Band wurde auf die Themen „Gute Regierungsführung" (Good Governance) und „Stärkung von lokalen Selbsthilfegruppen" (Empowerment) eingegangen. Es ist in diesen beiden Bänden gelungen, die verschiedenen Ansätze zur „guten Regierungsführung" auch aus der Sicht afrikanischer Positionen zu beleuchten und damit die Voraussetzungen für eine breitere Übernahme dieses strategischen Konzeptes in Afrika zu schaffen. Empirische Arbeiten zur „guten Regierungsführung" wurden durchgeführt und stellen in diesen beiden Bänden neue Evidenz zur notwendigen Umgestaltung der lokalen und nationalen Regierungspolitiken bereit. Die Rolle von Selbsthilfegruppen in Afrika bei der Durchsetzung von „guter Regierungsführung" wurde in Abhängigkeit von deren Zielen, Interessen und Organisationsweisen mit Blick auf die Bündelung von Kräften (Empowerment) diskutiert. Strategien des Empowerment wurden in den beiden Bänden auf viele Bereiche der lokalen Produktion, Distribution und Konsumtion bezogen (informelle Finanzeinrichtungen, Frauenvereinigungen, Kleinindustrie- und Handwerksverbände, etc.). Auch in Länderstudien wurde das so bedeutsame Thema der Strategien des Empowerment diskutiert.

Im achten Band ("Africa’s Reintegration into the World Economy") wurde auf die Grundlagen der Reintegration Afrikas in die Weltwirtschaft eingegangen. Die Außenwirtschaftsbeziehungen afrikanischer Länder und des afrikanischen Kontinents insgesamt wurden analysiert. Die Erfahrungen mit und die Chancen durch regionale Integration in Afrika wurden diskutiert. In Länderstudien wurden Optionen, Chancen und Wege der Reintegration in die Weltwirtschaft thematisiert. Die Rolle von Frauen im Prozess der Globalisierung Afrikas wurde analysiert. 

Im neunten Band ("African Entrepreneurship and Private Sector Development") wird auf die Entwicklungsbedingungen von afrikanischen Unternehmen und auf die Wirtschaftsreformen mit dem Ziel einer schnelleren Privatsektorentwicklung eingegangen. In ihren Beiträgen gehen die Autoren detailliert auf die Determinanten erfolgreichen Unternehmertums in Afrika ein und machen auf entsprechenden Reformbedarf aufmerksam. Die Beiträge untersuchen anhand konkreter Länderbeispiele, welche Voraussetzungen erfolgreiche Unternehmen in Afrika aufweisen. Diese Fragestellung wird in drei Units diskutiert, wobei Unit 3 sich ausführlich mit der Untersuchung von "Women Entrepreneurship" in Afrika befasst.

Im zehnten Band ("Private and Public Sectors: Towards a Balance") wird die Schwierigkeit diskutiert, die sich aus dem Ausbalancieren privater und staatlicher Sektoren in Afrika ergeben. Die Entwicklung des schwach ausgeprägten Privatsektors in Afrika verlangt dessen Förderung durch die öffentliche Hand, um seine positive Dynamik zu entfalten. Die Beiträge von Jahrbuch zehn machen anhand ausgesuchter Länderbeispiele deutlich, dass sowohl die Förderung von Privatsektor als auch die des öffentlichen Sektors wichtig ist, um eine erfolgreiche Marktentwicklung zu erreichen. 

Der elfte Band des "African Development Perspective Yearbook" beschäftigt sich mit Produktions- u. Exportdiversifizierung afrikanischer Länder und der effektiveren Integration der Exportsektoren dieser Länder in die Weltwirtschaft ("Africa - Escaping the Primary Commodities Dilemma").

Der zwölfte Band ("Africa - Commodity Dependence, Resource Curse and Export Diversification") befasst sich mit der Ressourcenabhängigkeit afrikanischer Länder und präsentiert Fallstudien verschiedener Länder. Darüber hinaus werden Handlungsempfehlungen für das Überwinden der Ressourcenabhängigkeit gegeben.  

Die Bände 13 und 14 ("New Growth and Poverty Alleviation Strategies - International and Regional Perspectives" und "New Growth and Poverty Alleviation Strategies  - Institutional and Local Perspectives") behandeln neue Strategien der Entwicklungspolitik in Afrika, nachdem herkömmliche Entwicklungsstrategien in vielen Ländern nicht zu stetigem Wachstum und einer Verringerung der Armut geführt haben. Insbesondere beschäftigen sich die beiden Bände mit den neuen Wachstums- und Armutsbekämpfungsstrategien. Erfolgreiche Länderstrategien und institutionelle Probleme werden diskutiert. 

Der Band 15 zum Thema "Global Financial Crisis and Africa - Impact on Economic Reform Processes" geht auf die Folgen der Globalen Finanzkrise für die Reformbemühungen in afrikanischen Ländern ein. Es werden neben analytischen und vergleichenden Studien auch Länderfallstudien präsentiert (Nigeria, Botswana, Kamerun), und es werden auch die Folgen der Krise für die Zukunft der regionalen Integration in Afrika (am Beispiel ECOWAS) untersucht.

Die Bände 16 und 17 ("Macroeconomic Policy Formation in Africa – General Issues" und “Macroeconomic Policy Formation in Africa – Country Cases”) behandeln die Grundfragen einer Gestaltung von makroökonomischen Politiken in Afrika. Eine neue makroökonomische Strategie für Afrika wird präsentiert und auf mehrere afrikanische Länder angewendet. Neben den grundlegenden Beiträgen zur neuen makroökonomischen Strategie für Afrika finden sich in den beiden Bänden Länder- und Regionalstudien. An den Beispielen von „Arab Spring“-Ländern in Nordafrika und mehreren Ländern in Afrika südlich der Sahara wird aufgezeigt, wie nachhaltige und inklusive makroökonomische Politiken in Afrika durchgesetzt werden können.

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