Publikationsprojekt Afrika-Jahrbuch

Seite 2 von 13<1234567>>>
Seite von 13
26.08.2021
Elke Grawert und die Afrikaforschung am IWIM – Ein Nachruf



Elke Grawert, Bremen, 13. November 1958 - 5. März 2021

Frau PD Dr. Elke Grawert ist am Freitag, 5. März 2021 nach schwerer Krankheit gestorben. Der Verlust ist überaus groß – für ihre Söhne, ihre FreundInnen, ihre Kollegen. Das IWIM verdankt ihr viele wichtige Initiativen und Forschungsarbeiten, die zur Reputation dieses universitären Instituts wesentlich beigetragen haben. Sie hat sich in weiten Bereichen der Afrika-, Friedens- und Konfliktforschung betätigt, als Forscherin, als Lehrende, als Beraterin, als Netzwerkerin und als einfühlsame Gesprächspartnerin. Sie hat im klassischen Sinne Feldforschung betrieben und inmitten der Bevölkerung im Sudan, in Tansania und in anderen Ländern des Südens gelebt und gearbeitet. Sie hat die lokale Bevölkerung in ihren Haushalten besucht, bei deren täglicher Arbeit begleitet und beobachtet, Frauen und Männer in entlegenen Dörfern interviewt, und intensive Erhebungen zur Lebensweise und Arbeit von Frauen, deren Männer aus Erwerbsgründen migrierten,  durchgeführt. In vielen Publikationen von Elke Grawert finden sich diese empirischen Erhebungen in methodisch mustergültiger Weise verarbeitet. Zu ihrer letzten beruflichen Station am BICC (Bonn International Center for Conversion)  liegt ein Nachruf vom Direktor des BICC vor. In der Zeit am BICC seit 2010 hat sie sich mit wichtigen Themen der Konflikt- und Friedensforschung befasst. Zu erwähnen sind beispielsweise Arbeiten zur Friedenssicherung in Afghanistan durch konfliktsensitive Beschäftigungsinitiativen und Forschungen zur Verknüpfung von geschäftlichen Interessen des Militärs und der Unternehmen in arabischen Ländern. In ihrer Zeit am BICC hat sie im Juli 2012 an der Universität Bonn die 9th International Sudan Studies Conference ausgerichtet und mehrere hundert Sudanforscherinnen und -forscher aus aller Welt zum wissenschaftlichen Austausch versammelt. Die Tagung wurde ein großer wissenschaftlicher Erfolg.

Vor ihrer Zeit als Senior Research Fellow am BICC war sie in mehreren Funktionen an der Universität Bremen tätig. Sie kooperierte mit dem Forschungsteam von Prof. Dr. Karl Wohlmuth in mehreren Publikations- und Forschungsprojekten zum Sudan und zu anderen afrikanischen Ländern und mit Prof. Dr. Michaela von Freyhold im Rahmen von neu eingerichteten internationalen entwicklungspolitischen Studiengängen. Hier wird über ihre ersten wissenschaftlichen Arbeiten an der  Universität Bremen und über ihre Zeit am IWIM (Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management)  berichtet. Sie gehörte zu den Gründern des African Development Perspectives Yearbook, dem englischsprachigen Afrika-Jahrbuch, das an der Universität Bremen seit1989 herausgegeben wird. Bereits am Band 2 (1990/91) war sie beteiligt - mit einer Unit (einem Themenkomplex mit mehreren Aufsätzen) mit dem Titel „Women’s Participation in the Industrialization Process - Problems and Perspectives“. Am Band 3 (1992/93) war sie mit der Unit “Household Energy Systems” beteiligt, und am Band 7 (1999) mit der Unit „Self-Help, Self-Organization, and Empowerment of Disadvantaged Rural and Urban Population Groups“. Am Band 8 (2000/2001) bearbeitete sie die Unit „African Women in the Globalising Economy“. Die Themen, die sie als Mitarbeiterin bzw. als Mitherausgeberin des Afrika-Jahrbuchs besetzte, hatten mit Partizipation von gesellschaftlichen Gruppen, mit der Stärkung der Position und der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen, mit der Rolle von Frauen als Unternehmerinnen, und mit der Förderung der Zivilgesellschaft durch lokale Initiativen zu tun. Sie war ein sehr geschätztes Redaktionsmitglied der Herausgebergruppe des Afrika-Jahrbuchs. Mit ihrem schnell anwachsenden wissenschaftlichen Netzwerk war sie sehr hilfreich bei der Themenfindung und -formulierung.

Frau Elke Grawert wurde aufgrund ihrer Sudanforschungsinteressen nach Bremen eingeladen. In der Sudanforschungsgruppe Bremen hat sie viele Jahre aktiv mitgearbeitet, zahlreiche Forschungsvorhaben angestoßen und viele Publikationen erarbeitet. Sie hat auch ihre Dissertation in Bremen angefertigt. Ihre Bücher und Sammelbände konnte sie immer in erstklassigen Verlagen unterbringen. Die Dissertation mit dem Titel “Making A Living In Rural Sudan. Production of Women, Labour Migration of Men, and Policies for Peasants’ Needs”  ist 1998 bei Macmillan Press Ltd erschienen. Sie entwickelte einen Ansatz, in dem sie vier Ebenen integrierte: eine Analyse der ländlichen Entwicklung und der Lebensbedingungen der bäuerlichen Bevölkerung, eine Analyse der Ernährungssicherung, eine Analyse der spezifischen Situation von Frauen in ländlichen Gegenden, und eine Analyse der Migrationsprozesse. Durch moderne Feldforschungsmethoden konnte sie wichtige Ergebnisse erzielen; sie nahm sich immer ausreichend Zeit für ihre Feldforschungsaufenthalte. Für ihre Dissertation etwa war sie von Februar bis September 1988 in Kutum, Nord-Darfur, Sudan, um durch Beobachtung und Interviews Daten für ihre Arbeit zu erheben. Sie lebte dort unter vergleichbaren Bedingungen wie die lokale Bevölkerung, wie die Personen in jenen Haushalten, die sie analysierte. Durch die Beobachtung der Lebens- und Arbeitsbedingungen erarbeitete sie sich ein Verständnis der Struktur der Haushalte und der Arbeitswelt in Kutum, Nord-Darfur; durch Interviews mit Frauen konnte sie deren tägliche Aktivitäten kennenlernen und sich ein Bild von der Gesellschaft und Wirtschaft in Kutum erarbeiten. Ihr Interesse galt vor allem der neuen lokalen Arbeitsteilung und der Arbeitslast der Frauen nach der Erwerbsmigration der Männer. Die präzise Analyse in ihrer Dissertation hat wohl zahlreiche Sudanforscher/Innen angeregt, ihre theoretischen Fragestellungen weiter zu vertiefen.

Aber auch an vielen anderen sudanspezifischen Forschungsarbeiten war Elke Grawert beteiligt. Sie hat etwa ein Forschungsprojekt zur Wanderarbeit im Sahel durchgeführt und 1994 einen wichtigen Band über die Ergebnisse einer  Konferenz zu dem Thema veröffentlicht. Der Band über „Wandern oder bleiben? Veränderungen der Lebenssituation von Frauen im Sahel durch die Arbeitsmigration der Männer“ war der Versuch, den Analyserahmen von ihrem Dissertationsthema auch für andere Sahelländer zu nutzen. Die Publikation umfasst Fallstudien in acht verschiedenen Orten von vier Sahelländern mit Ergebnissen dazu, wie sich die Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen durch die Migration der Männer verändern. Die Studien zu Orten im Sudan, in Mali, in Burkina Faso und im Senegal zeigen wichtige Muster und Reaktionsweisen auf, was Frauen erleben und wie Frauen in solchen Situationen reagieren. Die Konferenz und die Publikation zeigen auch die Arbeitsweise von Frau Grawert – Frauen berichten über ihre Feldforschungen bei Frauen in afrikanischen Ländern. Unterbelichtete Bereiche der Migrationsforschung wurden sehr konsequent analysiert; das Material wurde handlungsorientiert aufbereitet. Es ging Frau Grawert immer um Wege, wie Frauen ihre Lage vor Ort verbessern können - die Auswirkungen der Arbeitsmigration auf die Ernährungssicherung, auf die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, auf die natürliche Umwelt, und ganz allgemein auf die Handlungsspielräume, die ein Bleiben im Sahel ermöglichen. Auch im Inter-University Centre (IUC) Dubrovnik hat Frau Grawert mehrere Kursprogramme der Universität Bremen bzw. des IWIM unterstützt. Sie nahm gerne die Möglichkeit wahr, als Dozentin bei internationalen Konferenzen über ihre Forschungsergebnisse zu referieren.

Und nun zum Meisterwerk von Elke Grawert. Von größter Bedeutung für die Sudanforschung des IWIM war ihr Engagement für das große Forschungsprojekt „Governance and Social Action in Sudan after the Peace Agreement of January 2005: Local, National, and Regional Dimensions“, das großzügig von der VolkswagenStiftung gefördert wurde. Dieses Forschungsprojekt sollte unmittelbar nach dem Friedensabkommen vom Januar 2005 die Regierungsführung im Sudan durch wissenschaftliche Expertise, durch Ausbildungsprogramme und durch Beratung unterstützen. Die Friedensvereinbarungen zwischen der südsudanesischen Befreiungsfront SPLM und der sudanesischen Regierung in Khartum waren bedeutsam, mussten aber durch internationale solidarische Aktionen unterstützt und stabilisiert werden. Das Projekt startete unmittelbar nach dem Friedensabkommen vom 9. Januar 2005 und endete erst im September 2012 mit der  Übergabe des Endberichtes an die VolkswagenStiftung; immer wieder wurde das Projekt verlängert, auch um die Zeit nach der Unabhängigkeit des Südsudan (9. Januar 2011) noch einzubeziehen. Das Projekt war nicht nur ein Forschungsprojekt, sondern auch ein Ausbildungsprojekt, da auch Masterstudien und Doktoratsstudien im Sudan, in Kenia und in Äthiopien gefördert wurden. Die StudentInnen arbeiteten zu Themen, die mit der Umsetzung des Friedensabkommens im Zusammenhang standen. Die Nachbarländer des Sudan (Kenia und Äthiopien) wurden einbezogen, weil Millionen von sudanesischen Flüchtlingen in Lagern dieser Länder lebten und auf eine geordnete Rückführung in ihre Heimatgebiete hofften. Dieses Projekt hat wichtige Forschungen zum Sudan angeregt, insbesondere hinsichtlich der Chancen für einen Neustart der Beziehungen zwischen dem von der SPLM kontrollierten autonomen und dann unabhängigen Südsudan und der Regierung des Sudan unter Präsident Al-Bashir in Khartum. Das Netzwerk der Bremer Sudanforschung wurde durch das Projekt stark ausgeweitet. Das Projekt war aber auch ein Beratungsprojekt, da Regierungsbehörden im Sudan/Südsudan und UN-Organisationen durchaus an den Ergebnissen der Forschungsarbeit interessiert waren. Frau Grawert hat die Funktion als Projektkoordinatorin akribisch ausgefüllt; die wissenschaftliche und die organisatorische Koordination klappte vorbildlich. Die afrikanischen Wissenschaftler wurden sehr gut in die Projektarbeit integriert, und eine Vielzahl von Publikationen wurde zum Projektthema verfasst. Frau Grawert hat sich intensiv darum bemüht, afrikanischen Nachwuchswissenschaftler/Innen aus den Projektländern Publikationschancen zu bieten.

Wir werden Elke Grawert dankbar in Erinnerung behalten.

Professor Dr. Karl Wohlmuth
IWIM, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft,
Universität Bremen

Nach oben

26.08.2021
Global Technology Trends and Adaptations of Enterprises in Africa – A new Research Report by Professor Karl Wohlmuth

Professor Karl Wohlmuth has written a new research report on global technology trends and the adaptations of enterprises in Africa (see the PDF in the Blue Series Discussion Papers of IWIM: PDF-Langfassung-WWC-Heft Nummer 129). This report is part of the research programme by the professor on “Digital Transformation in Africa”.

In this contribution it is investigated how African countries can benefit from global technological developments, based on their own technological and scientific competencies and their institutional systems of innovation. The global technological dynamics reveals that the speed of technological development is increasing rapidly, what has to do with the new digital competencies which are prevalent in society and which are intensively used in science, technology, and innovation (STI) activities. Also, the global innovation competition is increasing, and it will further intensify. Africa will be able to benefit from these global technological developments if policies are adapted so that technology absorption and digital transformation are progressing. Windows of opportunity are emerging as the African Continental Free Trade Area (AfCFTA) advances in implementation. In the phase 2 of the AfCFTA an African Common Market will be established, so that the African enterprises will face a new environment for their businesses; competition and market development will be enhanced. In this context also the technologies for the Fourth Industrial Revolution (4IR) will be used to increase the productivity of the African companies, but these technologies also matter for various social areas and public policy fields, such as health, sanitation, and education. The COVID-19 crisis has given evidence that the digital transformation was accelerating in recent months in Africa; the 4IR technologies are used already in the health sectors of the African countries (but also in other sectors). It is becoming obvious that technological catching-up is determined strongly by the speed of digital transformation. The African Leapfrog Index (ALI) is a useful instrument and measures how African countries can leapfrog new global technologies through their own STI institutions and the available national innovation capacities. The African Leapfrog Index shows that catching-up processes can be very dynamic in Africa, although there are significant differences between countries and sectors in the processes of digital and technological change. The initial structure of the country, the economic geography, the digital and technological readiness, and the policies pursued matter a lot.

Most relevant for digital and technological catching-up processes in Africa are the enterprises (small and large ones, domestic and foreign ones, those in state’s property and those in private property). When considering the dynamics of enterprises in Africa, one can see that there are enterprises which have the ability and strength to shape the market conditions and to reconstruct the business conditions in markets (the so-called “African Challengers”, a term introduced by The Boston Consulting Group/BCG). But there are also some few enterprises in Africa which have global importance in affecting markets and business conditions (the so-called “Global Challengers”, also a term introduced by The Boston Consulting Group/BCG). Although the various components of the digitalization process in enterprises have a different scope and depth, one can say that already many African enterprises follow a pro-active strategy of digital transformation. The African Continental Free Trade Area (AfCFTA) can also facilitate the development of so-called “Technology Challengers” (also a term introduced by BCG) in Africa with enterprises which are leading in specific technology fields being of relevance to Africa. These enterprises can have impact on issues which are determining the global competitiveness of African products and services. Technology Hubs and Technology Start-ups are of growing importance for Africa, although the concentration of them in a few African countries is not a positive trend for the many other African countries; their enterprise dynamics is negatively affected. But new developments show also that alternative forms of technology hubs and start-ups are emerging in Africa which may contribute to the dynamics of technology development. These alternative forms are not primarily profit-oriented, but are of collective interest; these are solidarity, cooperative, and social ventures. These enterprises are less hierarchical in organization and less controlled by private capital; they are less structured from the top and less organized through central public interventions. The innovative business actions are coming rather from the bottom and through local actors and decision-makers.

The large technology enterprises, the technology start-ups, and the technology hubs in Africa are supported by various excellence research institutions which are affiliated to universities and to private and public research institutions and agencies. The excellence research centres are focussed on key problems of social and economic development in Africa. In the context of the African Continental Free Trade Area (AfCFTA) these excellence centres can lead - according to their specialisation - to a network of scientific division of labour all over Africa, by giving impulses to established and new technology enterprises. The excellence research institutions and the technology enterprises will contribute in their environment to a more productive private sector and to a deepening of Africa’s integration process. The economic and the scientific division of labour will be supported all over the AfCFTA by new Science, Technology, and Innovation (STI) policies for the continent. The Strategic Science and Research Policy of the African Union (AU) is now based on the Science, Technology, and Innovation Strategy For Africa 2024 (STISA-2024). With STISA-2024 a frame was created to impact on six (6) major research priority fields which were selected as most relevant research priorities for Africa to advance STI. These six research priority fields reflect on the one side the relative strength of Africa’s research capacities and the abundance of productive factors in Africa, and on the other side the opportunities of Africa-wide new research initiatives a) for eliminating the many communication barriers of integration in Africa, especially through new infrastructure projects, b) for protecting the environment and the natural resources in Africa, especially by water management and new satellite navigation technologies, and c) for networking the plans, ideas and activities of economic and scientific actors in Africa, especially by introducing new STI policies.

The next volume of the African Development Perspectives Yearbook (Volume 23/2022) will consider in depth the issues of “Digital Transformation in Africa”. Business opportunities in Africa through digitization will be reviewed for countries, sectors and enterprises, and African start-ups will be analysed in their new roles for entrepreneurship development. Units on West Africa, Cameroon and South Africa will be presented in the volume with numerous essays. But there will also be individual essays to survey the theme of “Digital Transformation in Africa” in analytic essays. The book reviews and book notes section (a whole Unit of volume 23/2022) will give information on most recent publications in the field (see the link for the Call for Papers on volume 23/2022: http://www.iwim.uni-bremen.de/index.php?content=345&lng=de, and: https://www.karl-wohlmuth.de/african_development_perspectives_yearbook/).

Nach oben

31.01.2021
Thirty Years (1989 - 2019) of the African Development Perspectives Yearbook – Impacts on Policy Reforms in Africa – A second edition of the “Festschrift” is now available.
A second edition of the “Festschrift” was published recently by the Research Group on African Development Perspectives Bremen at the occasion of the 30 years anniversary of the Yearbook. The title of the Festschrift is “Thirty Years (1989 - 2019) of the African Development Perspectives Yearbook – Impacts on Policy Reforms in Africa”. It was compiled by Professor Karl Wohlmuth, University of Bremen, Bremen, Germany, Director of the Research Group and Chief Editor of the Yearbook since 1989 (see the PDF under Wohlmuth-Festschrift Thirty Years). While the first edition appeared in November 2020, the second edition is from January 2021. The Festschrift is now also published by the Library of the University of Bremen (link: https://doi.org/10.26092/elib/449).

The Festschrift contains various statements and chapters to celebrate the work over 30 years. In Foreword and Acknowledgements by Professor Dr. Karl Wohlmuth the history of the Yearbook project is presented. The Statements by the University of Bremen for the Press (in English and German) inform about the character of the annual publication on Africa and about the ambitions for the future work of the Research Group.

In Chapter 1: How did It Start: The Research Group on African Development Perspectives Bremen and the Formative Years of the Yearbook, there is a description of the work of the Research Group on African Development Perspectives Bremen and an essay by the co- founder of the Yearbook project Professor Dr. Robert Kappel, Professor at Leipzig University, Leipzig, Germany, and former president of GIGA, Hamburg, Germany about “The Formative Years of the African Development Perspectives Yearbook”.

In Chapter 2: What were the Topics: Thirty Years (1989 - 2019) of Africa’s Development and the African Development Perspectives Yearbook, there is for all volumes a short description of the Selected Theme, the Content of the Volume, the Highlights of the Volume, the Cover of the Book, and information about the Units of the Volume.

In Chapter 3: Who Did Cooperate and Why: The Statements of Supporters, Editors, Contributors, Reviewers, there is a great number of statements by cooperants to give an account of their affiliation with the Yearbook and with the Research Group, specifically about the type, the years, and the forms of cooperation, the main messages for and the impressions about the Yearbook, and the Proposals for the Future of the Yearbook.

In Chapter 4: How to prepare for the Future: Proposals for important Themes, changes of Format, and the adaptation of the Working Procedures we find a Statement by the Managing Editor of the African Development Perspectives Yearbook, Professor Dr. Tobias Knedlik, University of the Applied Sciences Fulda, and Research Professor IWH Halle, Germany, and a Statement by the Book Reviews and Book Notes Editor of the African Development Perspectives Yearbook, Professor Dr. Samia Satti Osman Mohamed Nour, Full Professor at the University of Khartoum, Sudan and member of numerous international research and advisory institutions. Also, the Key Pillars of the African Development Perspectives Yearbook are considered to answer the question: What should be preserved? Then, there is a presentation about The Future of the African Development Perspectives Yearbook: What should be changed?

Finally, the Festschrift contains information about accessing all the volumes and how to contact the editorial group; this is found under the title: The African Development Perspectives Yearbook: Information to access the volumes. This part has also relevant information about Websites, Contact, Wikipedia entry about the Yearbook, and the Imprint.

The Research Group on African Development Perspectives Bremen is presenting soon the volume 22 for 2020/2021 about “SDG 9 and Africa” (see the entry on the homepage) and has submitted an International Call for Papers for Volume 23 (2022) on the theme “Business Opportunities, Start-ups and Digital Transformation in Africa” (see the entry on the homepage). There is already great interest in reading volume 22 (2020/2021) and to become part of the new Yearbook project for volume 23/2022 (see the entry on the homepage: https://www.karl-wohlmuth.de/african_development_perspectives_yearbook/). The International Call for Papers for volume 23 (2022) is available as a PDF: International Call for Papers Volume 23).
Nach oben

31.01.2021
“Towards A New Vision For Inclusive Development in Sudan” – First Conference of the Sudan Research Group (SRG) in November 2019 after the Sudanese Revolution in Khartoum



The Sudan Research Group (SRG) has now released its conference report
on the first conference held in Khartoum, Sudan which took place some months after the Sudanese Revolution and the instalment of the Transitional Government. The title of the report is “Towards Sustainable Inclusive Development in Sudan“. The participants were divided into eight clusters to discuss 31 papers around the Conference’s main themes: 1- Macroeconomic Management for Inclusive Development; 2- Bringing the Productive Sectors back in Sudan; 3- Governance and Institutions; 4- Management of Natural Resources; 5- Sustainable Infra-Structure; 6- Social Policy and Public Service Delivery; 7- The Role of the Private Sector; and 8- Gender. The Report was published in 2020 and contains Recommendations on Macroeconomic Issues, Reviving the Productive Sectors, Governance and Institutions, The Management of Natural Resources, Sustainable Infrastructure, Social Policy and Public Service Delivery, and the Private Sector. There are specific recommendations to the Transitional Government, to the Ministry of Finance and to other competent ministries, to International Donors, and to Civil Society Organizations. The full report contains information about all the clusters of the conference.

The Sudan Research Group (SRG) writes about its mandate: “The Sudan Research Group is a UK-based voluntary organization. It was formed in 2003 by a group of academics and researchers who felt a pressing need for a specialized network that brings together multidisciplinary academics, researchers, activists and policy makers in a forum devoted to in-depth discussions of the key and pressing issues that face the country. Dedicated to impact, it aims to produce and promote research and scholarship that may inform home-grown policies to address the country’s urgent economic, political, and social needs.” And the SRG reports about the conferences: “The main conferences and events organized by the Group so far include “Economic Challenges in Post-conflict Sudan” (2004), “Institutional and Governance Requirements for the Future Development of Sudan” ( 2005 ), “Education and Capacity Building” (2006), “Assessing the Peace-building in Darfur”, (2008), “General Education Crisis in Sudan” (with an Open Themes Group), (2016), Training in Communication for Sudanese NGOs” (2019), and a series of Webinars.” Then, “Towards Sustainable Inclusive Development in Sudan” (2019) was the first conference that SRG was able to convene in Sudan after the Sudanese Revolution which started in December 2018. It was convened for June 2019, but was then postponed to November 2019 (SRG 5TH Meeting Tentative Agenda).

Contact Information about SRG: Email address: Info@Sudanresearchgroup.org; Website: www.sudanresearchgroup.org

About the Report on the SRG Conference November 2019 in Khartoum, Sudan: “The Sudan Research Group (SRG) is pleased to introduce a summary of the proceedings of its Fifth Conference, with the title “Towards Sustainable Inclusive Development in Sudan”. Held only three months after the formation of the Transitional Government that followed the end of three decades of dictatorship, the conference sought to provide a neutral space for open discussions that help in shaping the agenda for change. More than 160 researchers, policy makers, private sector and civil society participants engaged in three days of constructive - and sometimes heated debate - about immediate reform programs and long -term development policies. This report provides a brief summary of the discussions on the key themes of the conference and its substantive findings. It should be noted that the messages and ideas summarized are not intended to indicate a consensus and they do not necessarily reflect the opinion of the SRG”. The report is available for download as a PDF under: Final SRG 5th Conf. 2019. Professor Karl Wohlmuth had the privilege to be invited to the conference as a speaker for the cluster Infrastructure. Professor Wohlmuth follows the studies and projects of the SRG carefully.

Dr. Gamal Al-Tayib from UNECA in Addis Ababa is one of the founders of the SRG.

Another important development about Sudan as two thinktanks are cooperating: SRG is joined by SWEA in development work

In the new Sudan independent NGOs can be founded and have space for action. SWEA (see below) is now ready to mobilise the women economists. There are links between SRG and SWEA. SERG in Bremen is cooperating with these groups.

Sudanese Women Economists Association (SWEA): Empowering the Women in the Peripheries through Capacity Building Projects

Women economists work together for a peaceful and prospering Sudan. Sawsan Musa Adam Abdul-Jalil from the Ministry of Finance in Khartoum, Sudan is a co-founder of the Sudanese Women Economists Association (SWEA). SWEA was founded in June 2020. SWEA is collaborating with the Sudan Research Group (SRG) in a capacity building project. The first (and so far the only) project was an online training on a research proposal writing for the students of Nayala, El Fahser, Gedaref and Kassala, but much more is in the pipeline. Sawsan Musa Adam Abdul-Jalil from the Ministry of Finance in Khartoum, Sudan is working now with the Aid Coordination Unit of the Ministry to restructure their strategy. We cooperate from the SERG in Bremen with SRG and SWEA to learn more about the reforms ongoing in Sudan and to support the process of change in the country. It is intended to cooperate on the new Yearbook project of the Research Group on African Development Perspectives Bremen (see the International Call for Papers Volume 23).

 


The Sudanese Women Economists Association (SWEA) is becoming an important partner for democratic development, inclusive growth, and economic change in Sudan.

Source: Website SWEA

 

About the Mandate of SWEA:

“The Sudanese Women Economists Association (SWEA) was founded in June 2020, on the ground of redeeming the prevalent gap of women economists participation in the policy and academic spheres in Sudan. Fuelled by the enthusiasm of its founders and members, SWEA aims at building capacities, encouraging and amplifying the contribution of women economists, and of young women pursuing degrees in economics. SWEA strives to achieve this by providing a platform to convene Sudanese women economists, offering networking opportunities and enriching the economic research space by the contributions from its members.”

The Vision of SWEA:

“SWEA’s vision is to advance Sudanese women economists’ participation in academic and public policy spheres in Sudan. Our aim is to promote solidarity between Sudanese women economists across generations, as a key step to build capacity of young women in economics and to amplify the voices of Sudanese women in economic research and practice.”

Contact:
The website of SWEA is: https://sweasd.org.

Source: Website SWEA

Nach oben

31.01.2021
New Publications on Sudan’s Regional Development: Food Security and Agricultural Development in Kassala State, Sudan

Professor Samia Nour from the University of Khartoum, Sudan has published (in cooperation with Dr. Eltayeb Mohamedain) a working paper and two policy briefs on Food Security and Agricultural Development in Kassala State, Sudan. These are publications of the CMI (Chr. Michelsen Institute). The CMI Sudan Working paper Number 1 (21 July 2020) and the two CMI Policy Briefs (21 July 2020) are of interest as the focus is on research done by regional universities and for advice to policymakers in peripheral regions in Sudan. The two policy briefs are based on the findings in the CMI Sudan working paper number 1 (21 July 2020) that analyses agricultural development and food security with the use of survey data from Kassala State. This research is conducted as part of the Agriculture and Food Security cluster in the Assisting Regional Universities in Sudan (ARUS) programme. The ARUS programme is a collaboration between CMI, the University of Khartoum, Ahfad University for Women, the University of Bergen, and several regional universities in Sudan. The programme is funded by the Norwegian Embassy in Khartoum. The importance of these studies is that regional universities in Sudan are participating, and that key issues of peripheral areas like food security and agricultural development are more deeply researched.

Professor Samia Nour is now also Book Reviews/Book Notes Editor of the African Development Perspectives Yearbook. She has advised the editors of volumes 20 (2018) and 21 (2019) and is Unit editor and Volume Editor for volume 22 (2020/21). She is also collaborating with various international research organisations. She has recently published in the SERG discussion papers of IWIM on Sudan’s revolution (see Number 44 of the SERG discussion papers with the title: “Overview of the Sudan Uprising”: http://www.iwim.uni-bremen.de/sudan_economy_research_group/).

Access to these three CMI publications (see links below) which are co-authored by Professor Samia Nour:

CMI Sudan Working Paper Number 1: “Food Security and Agricultural Development in Sudan: The case of Kassala State”, CMI Sudan Working Paper Number 1, CMI (Chr. Michelsen Institute), Bergen, Norway, 21 July 2020, pp. 1-113. Link: Food Security and Agricultural Development in Sudan: The case of Kassala State

See the Abstract (shortened) below.

Sudan CMI Policy Brief Number 3: “Food Insecurity in Sudan as seen from Kassala State ”, Sudan CMI Policy Brief Number 3, CMI (Chr. Michelsen Institute), Bergen, Norway, 21 July 2020, pp. 1-4. Link: Food Insecurity in Sudan as seen from Kassala State

“This policy brief discusses the incidence of food insecurity, explores families’ survival strategies, and recommends measures that may combat food insecurity.”

Sudan CMI Policy Brief 4: “Agricultural development and food Security in Sudan as seen from Kassala State”, Sudan CMI Policy Brief Number 4, CMI (Chr. Michelsen Institute), Bergen, Norway, 21 July 2020, pp. 1-4. Link: Agricultural development and food Security in Sudan as seen from Kassala State

“This policy brief uses data from Kassala State to assess the close link between agricultural development and food security, and investigates factors and policies that can strengthen agricultural development, thereby increasing food security in Sudan.”

Abstract (shortened) of Sudan Working Paper 1, 21 July 2020

Food Security and Agricultural Development in Sudan: The case of Kassala State,

by Prof. Dr. Samia Mohamed Nour and Dr. Eltayeb Mohamedain, Bergen: Chr. Michelsen Institute (Sudan Working Paper 2020:1)

This research discusses the relationship between agricultural development and food security, the determinants of the supply of food and of the demand for food, and the determinants of food insecurity in Kassala State. In so doing, it provides a significant contribution to the current literature. Used are new primary data from a Food Security Household Survey which was conducted in Kassala State (2019). It was found that the majority of households are food insecure (77%), out of which 32.9% of the households are severely food insecure, while fewer households are fully food secure (23%). There is a large variation in households' food insecurity between localities, with rural Kassala having most of the food insecure households. This may be explained by the variation in monthly income between localities.

Three hypotheses are examined. A first hypothesis is verified that the most significant determinants of production of food are the size of agricultural land, the available livestock, and the irrigation systems. There is support for the second hypothesis that the family's own production of food and the household income have positive effects on food consumption. It is found that the significant determinants of the production of sorghum (the main staple food) are the size of agricultural land and the available livestock, and that the significant determinants of consumption of sorghum are the family's own production of sorghum, the household income, and the family size. For small farmers, their own consumption of sorghum is to a larger extent determined by their own production of sorghum. Therefore, enhancing production of sorghum among smallholders would contribute to enhancing consumption of sorghum and hence supporting food security. The third hypothesis is verified that better working conditions of the farmers are crucial for family own production of food and are then supporting food security; the probabilities of households being food secure increase with better working conditions for higher family own production .

Investigating the gender gap related to food production and food security has led to the results that male-headed households produce more food and are more food secure than female-headed households. Some reasons for this observation are analyzed. Also, it was found out that agricultural production is impeded by the lack of agricultural land, the cultivation of only few crops, an insufficient irrigation system, and shortages of agricultural services, which are mainly related to the provision of agricultural technology. Therefore, the major policy implication is that measures aimed at increasing household incomes and enhancing family own production of food are important for eliminating food insecurity. Recommended are therefore policies that may increase household incomes and may enhance smallholders' own production of food. Relevant policy instruments may be increases of agricultural land ownership, increases of the size of cultivated land for smallholders, more diversification of agricultural food crops, an improvement of irrigation systems, measures for enhancing female participation in agricultural activities and food security, steps towards improvement of agricultural services, mainly related to the adoption of technology, improving access to clean drinking water and proper sanitation systems, and, in general terms, improved infrastructure which may help in access to food, to inputs, and to production requirements.

Nach oben

31.01.2021
“Sustainable Development Goal Nine and African Development – Challenges and Opportunities”: A forthcoming volume of the African Development Perspectives Yearbook

The African Development Perspectives Yearbook, Volume 22(2020/2021) with the title “Sustainable Development Goal Nine and African Development – Challenges and Opportunities” is now finalized by the publisher. The Volume 22 (2020/2021) focusses on the relevance of Sustainable Development Goal (SDG) 9 (“Build resilient infrastructure, promote inclusive and sustainable industrialization, and foster innovation") for Africa’s development. In three Units key issues in the context of SDG 9 and its eight targets and twelve indicators are analysed at the continental level and in country case studies.

Unit 1 presents in four essays the African continental perspectives and achievements - on developing productive capacities towards sustainable industrialization, supporting frugal innovations for bottom-of-the pyramid households, reorganising commodity-based industrialization through the African Continental Free Trade Agreement, and making foreign direct investment work for inclusive growth and sustainable industrialisation.

Unit 2 presents six essays which are focussing on aspects of the eight targets of SDG 9. Two essays discuss perspectives of agro-industrial development and of financial innovations for Sudan and Nigeria; two essays consider the future of renewable energy projects in urban and rural areas of Nigeria and Cameroon; and two further essays analyse the importance of the roads system in Sudan for structural transformation and the role of sustainable mining activities in support of social infrastructure for Zimbabwe and South Africa.

Unit 3 presents book reviews and book notes in the context of SDG 9, classified around 11 categories. Reviewed are publications on SDG 9 and interlinkages with other SDGs, global and regional reports of relevance for Africa and/or coming from Africa, and new books on African Studies.

Volume 22 of the African Development Perspectives Yearbook is the first comprehensive publication on the relevance of SDG 9 for African development. See the focus on SDG 9 in the United Nations system: https://www.un.org/development/desa/disabilities/envision2030-goal9.html, by UNDP: https://www.undp.org/content/undp/en/home/sustainable-development-goals/goal-9-industry-innovation-and-infrastructure.html, by the UN Office for Outer Space Affairs: https://www.unoosa.org/oosa/en/ourwork/space4sdgs/sdg9.html, and by The Global Goals initiative: https://www.globalgoals.org/9-industry-innovation-and-infrastructure. Also in and for Africa SDG 9 is intensively researched now by UNIDO: https://www.unido.org/who-we-are/unido-and-sdgs/africa-and-sdg-9; by UNDP: https://www.africa.undp.org/content/rba/en/home/sustainable-development-goals/goal-9-industry-innovation-and-infrastructure.html; by the SDG Philanthropy Platform: https://www.sdgphilanthropy.org/SDG-9-in-Africa-by-2030; and by the Sustainable Development Goals Center for Africa and the Sustainable Development Solutions Network:  https://s3.amazonaws.com/sustainabledevelopment.report/2020/2020_africa_index_and_dashboards.pdf. The new study by the Research Group on African Development Perspectives Bremen is presenting in Volume 22 (2020/2021) a collection of analytic essays and country case studies.

In the meantime, a Festschrift was published at the occasion of the 30 years anniversary of the African Development Perspectives Yearbook (1989-2019). A second edition was just released (see: Wohlmuth-Festschrift Thirty Years). It contains information about the formative years of the project, a description of the volumes over the thirty years by themes, messages and highlights, and comments and statements by contributors, supporters, and editors. Also, the new International Call for Papers for volume 23 (2022) was released some weeks ago (see: International Call for Papers Volume 23). Over the years, the African Development Perspectives Yearbook became the leading annual English-language publication on Africa in Germany.

Nach oben

31.01.2021
“Business Opportunities, Start-ups and Digital Transformation”: International Call for Papers, African Development Perspectives Yearbook, Volume 23 (2022)

Invited are contributions for Volume 23 (2022) of the African Development Perspectives Yearbook with the title “Business Opportunities, Start-ups and Digital Transformation in Africa” (International Call for Papers Volume 23, 2022). The contributions should be evidence-based and policy-oriented. High academic standards are requested and will be reviewed by referees. Non-technical papers with deep analysis, which are readable by practitioners in development cooperation and by media people, have a high priority in the selection process. The analytical concept of the proposed contribution and the methodological framework of analysis should be outlined in the Abstract which is submitted to the Editors.

The theme for volume 23 (2022) on “Business Opportunities, Start-ups and Digital Transformation in Africa” is related to the ongoing global digital transformation, with impacts on productive sectors and the society also in Africa. African countries are differently advancing in the process of digital transformation, and some countries are even leading in this process by presenting digital solutions to current problems as we can see now in the COVID-19 crisis. The COVID-19 crisis reveals that health systems, education systems, government structures, financial services, and manufacturing processes are impacted by the digital transformation. Digital platforms give access to medical innovations, give information about hygiene advice, and provide for local availability of health protection utensils so that those living in remote rural areas and in semi-urban areas can also be reached. Those who are working in informal sector occupations get also access to digital media. In manufacturing sectors, we see a process of repurposing of industries towards basic goods for protecting people from COVID-19. We also encourage contributions along these lines.

The volume 23 (2022) of the African Development Perspectives Yearbook will cover three main issues:

First, the new business opportunities created by the digital transformation will be reviewed. Consumers, producers, traders, and entrepreneurs benefit from the new business opportunities. New products, new services, new forms of cooperation, and new supply chains emerge.

Second, the digital transformation increases the number of start-ups and venture capital funds in Africa. All types of start-ups are growing rapidly in Africa, and digital entrepreneurship is advancing not only in technology hubs but in all areas where Internet access is given. The many emerging start-ups (in all productive sectors and in all branches of digital transformation) and finance institutions (from venture capital funds to impact, innovation and technology funds) are important for employment creation, structural transformation, poverty reduction, and the connection to local, regional and global markets.

Third, there are longer-term implications of the digital transformation for the productive sectors, mainly for manufacturing sectors and for agribusiness. But there are also strong impacts on services and administration sub-sectors.

It is an intention to publish in volume 23 country-specific, company-specific and sector-specific digital transformation cases, company success stories, but also analytic essays on the perspectives of the “fourth industrial revolution” for Africa and on the impacts of “globalization 4.0” on Africa. It is also of great interest to see how informal sectors can become part of the core economy in Africa through the digital transformation. COVID-19 is affecting the pace of the digital transformation in Africa, and this process needs to be documented.

The Book Reviews/Book Notes Editor (Professor Samia Nour, University of Khartoum) invites authors, research institutes and publishers to send books, discussion papers, documents, and journals for review. The material should be related to the theme of volume 23 (2022).

To get an overview of the African Development Perspectives Yearbook project please look at the links: http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/africanyearbook.htm, and: https://www.karl-wohlmuth.de/african_development_perspectives_yearbook/.

Nach oben

25.05.2020
30 Jahre „African Development Perspectives Yearbook” – Ein Projekt der Afrikaforschung an der Universität Bremen

Von Fragen der Industrialisierung, der Agrarentwicklung und der Armutsbekämpfung bis hin zu Wissenschaft, Technologie und Innovation als Voraussetzungen für inklusives Wachstum in Afrika reichen die Themen, die im Jahrbuch abgehandelt werden. Drei Jahrzehnte afrikanischer Entwicklungen und Politikreformen sind im Fokus dieses Publikationsprojektes der Bremer Universität gewesen, und das Projekt wird weitergeführt. Die Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Wohlmuth und das Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management (IWIM) am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen haben dieses Bremer Entwicklungsprojekt für Afrika begründet. Vor wenigen Wochen ist nun der Band für 2019 des „African Development Perspectives Yearbook“ erschienen (siehe das Cover unten). Der Titel des englischsprachigen Bandes lautet „Science, Technology And Innovation Policies For Inclusive Growth In Africa – Human Skills Development And Country Cases” („Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitiken für inklusives Wachstum in Afrika – Entwicklung der menschlichen Fähigkeiten und Länderstudien“).


Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Professor Dr. Karl Wohlmuth startete mit ihrer Arbeit bereits 1988 und gab seinerzeit den Band 1 des Afrika-Jahrbuchs mit dem Titel „Human Dimensions of Adjustment“ („Menschliche Dimensionen der Anpassung“) im Jahr 1989 heraus (siehe das Cover unten). Dieser Band fand sehr großes Interesse, weil eine neue und kritische Sicht auf die Vorschläge von internationalen Finanzorganisationen für Wirtschaftsreformen in Afrika präsentiert wurde. In den 30 Jahren von 1989 bis 2019 wurden immer wieder zentrale Fragen der afrikanischen Entwicklung unter dem Gesichtspunkt der notwendigen Politikreformen aufgegriffen und tiefschürfend abgehandelt. Wichtige Themen waren etwa: Industrialisierung auf der Basis landwirtschaftlicher Entwicklung; Energie für Afrikas Entwicklung; Aktive Arbeitsmarktpolitiken für Afrika; Regionale Chancen und Perspektiven der Beschäftigung; Governance und ökonomische Entwicklung; Economic Empowerment von kleinen Produzenten in Afrika; Afrikas Reintegration in die Weltwirtschaft; Privatsektorenentwicklung und Entrepreneurship Development in Afrika; Öffentliche und private Wirtschaftssektoren in Afrika im Gleichgewicht; Auswege aus dem Dilemma der Primärgüterexporte; Rohstoffabhängigkeit und Exportdiversifizierung in Afrika; Neue Wachstums- und Armutsbekämpfungsstrategien für Afrika; Internationale, regionale, institutionelle und lokale Strategien der Armutsbekämpfung in Afrika; die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die Wirtschaftsreformen in Afrika; die Formierung und Implementierung makroökonomischer Politiken in Afrika; Regionale Integration und makroökonomische Politik in Afrika; Afrikas Fortschritte bei der regionalen und globalen Wirtschaftsintegration, und nun in zwei Bänden für 2018 und 2019 die Thematik der Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitik als Hebel für eine inklusive Wachstumspolitik in Afrika. Alles Themen, die jeweils im Mittelpunkt der Entwicklungspolitik für Afrika standen bzw. noch immer stehen.

Über dieses Jubiläum wurde eine Presseerklärung verfasst (vgl. die PDF Info 30 Jahre Jahrbuch). Vgl. dazu auch die Mitteilungen auf der Homepage des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen: https://www.uni-bremen.de/wiwi/news/detailansicht/ein-projekt-der-afrikaforschung-an-der-universitaet-bremen. Es ist auch geplant, eine Online-Festschrift „30 Jahre African Development Perspectives Yearbook – Reformimpulse für Afrika“ zu veröffentlichen. Wichtige Unterstützer, Herausgeber, Autoren wollen sich zu dem Projekt äußern.

Bibliographische Information über die neue Publikation:

African Development Perspectives Yearbook 2019

Science, Technology And Innovation Policies For Inclusive Growth In Africa - Human Skills Development And Country Cases,

Edited by Achim Gutowski, Nazar Mohamed Hassan, Tobias Knedlik, Chantal Marie Ngo Tong, Karl Wohlmuth,
LIT Verlag Wien, Zürich 2020
ISBN 978-3-643-91173-5 (pb)
ISBN 978-3-643-96173-0 (PDF)
i-xxxvi und 527 Seiten und i-x

Infos über die Publikationsreihe: 1989-2019

http://www.iwim.uni-bremen.de/index.php?content=345&lng=de
http://www.lit-verlag.de/reihe/adpy


Der nächste Band des Jahrbuchs für 2020/21 ist in Vorbereitung und wird dem Thema “Sustainable Development Goal 9 (Infrastructure, Industrialization, Innovation) and African Development – Challenges and Opportunities” gewidmet sein. Vgl. den International Call for Papers zur Übersicht der Inhalte (PDF International Call for Papers Volume 22). Für das Jahr 2022 ist das Thema „Business Opportunities, Growth of Start-Ups, and Digital Transformation in Africa” in Planung.

Durch Forschungsprojekte wird die Herausgabe dieser Bände unterstützt. Ein aktuelles Forschungsprojekt der Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven Bremen thematisiert die Frage, ob die Tendenzen der De-Industrialisierung in Afrika durch die globalen technologischen Entwicklungen und durch die globale digitale Transformation eher verstärkt oder aber abgeschwächt werden. Das neue Thema ist von hoher Politikrelevanz, weil vielfach nicht nur der Industriesektor in Afrika vor großen Problemen steht, sondern auch der Landwirtschaftssektor unter strukturellen Problemen leidet. Ziel der Forschungsarbeit ist es daher, die Grundlagen einer neuen Industrie- und Landwirtschaftspolitik für Afrika zu erarbeiten, die auf kohärenten Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitiken beruhen. Vgl. dazu die neue Veröffentlichung über technologische Kompetenzen, Strukturwandel und digitale Transformation in Afrika (Veröffentlichung als Discussion Paper in der Blauen Reihe des IWIM mit dem Titel: „Technological Development, Structural Change and Digital Transformation in Africa“, Nummer 128, 2019); Access: http://www.iwim.uni-bremen.de/blaue_reihe/).

Nach oben

25.05.2020
Die „Sudanesische Revolution“, die Demokratisierung und die Perspektiven der Bürgerbewegung - Vortrag von Professor Karl Wohlmuth an der Universität Mainz

Im Rahmen einer Ringvorlesung „Afrika - Der zurückgelassene Kontinent“ referierte Professor Karl Wohlmuth über die Chancen der Demokratiebewegung im Sudan und über die Perspektiven der Bürgerbewegung (vgl. die PDF mit der Präsentation von Professor Karl Wohlmuth zur Bürgerbewegung und zur Demokratisierung im Sudan). Professor Wohlmuth ging zunächst auf die aktuelle Lage im Sudan nach dem Sturz des Bashir-Regimes ein und skizzierte dann die Entwicklung und die Struktur der Bürgerbewegung, die den Regimewechsel maßgeblich herbeiführte. Um aber auch einen nachhaltigen Systemwechsel zu ermöglichen, ist es nach Meinung des Bremer Professors notwendig, die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Bürgerbewegung zügig zu schaffen. Dies setzt voraus, dass die Machtpfeiler des Systems (Militär und Sicherheitsapparat; Parteien und parteiabhängige Organisationen; Regierungen und Bürokratien auf zentraler und lokaler Ebene; islamische Bruderschaften und abhängige islamische Gruppierungen; große Unternehmen und Kapitalgruppen; professionelle Vereinigungen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände) auf Grund ihrer ökonomischen Vernetzung als „Elemente eines tiefen Staates“ begriffen werden.

Um den „tiefen Staat“, der innerhalb von 30 Jahren (1989 - 2019) im Sudan geschaffen wurde, durch Bürgerbewegungen und demokratische Prozesse zu kontrollieren, müssen die sozialen, organisatorischen und ökonomischen Verflechtungen zwischen diesen Machtpfeilern erkannt und beeinflusst werden. Die vorliegenden Untersuchungen zum „tiefen Staat“ im Sudan kommen von zivilgesellschaftlichen sudanesischen Nichtregierungsorganisationen und von internationalen Organisationen. Die Studien zeigen, dass es nur teilweise gelungen ist, diese Verflechtungen im vergangenen Jahr seit dem Sturz des Bashir-Regimes aufzubrechen. Im Vortrag wurden die Verflechtungen im „tiefen Staat“ an Beispielen dargestellt und die Perspektiven einer „Demokratisierung von unten“ wurden erläutert. Strategische Sektoren, wie die Telekommunikation, die Goldgewinnung und andere Bergbauaktivitäten, die Pharma- und Chemieindustrie, die Bauwirtschaft, und die Rüstungsindustrie, werden nach wie vor von Militärs, Milizen, Geheimdienstoffizieren, Politikern der National Congress Party, und von der Familie von al-Bashir kontrolliert. Kapitalgruppen, die im Rahmen der Privatisierungspolitik des Bashir-Regimes entstanden sind, geben den Mantel für diese Verflechtungen.

Gezeigt wurde im Vortrag auch, dass die Reformen im Sudan nach wie vor durch internationale Sanktionen, durch mangelnde finanzielle und logistische Unterstützung von Seiten westlicher Länder, und durch regionale Krisenfaktoren behindert werden. Interne Faktoren dominieren aber unter all den Hemmnissen für einen Systemwechsel. Ansatzpunkte für Reformen ergeben sich auf vielen Ebenen, doch zeigen die Erfahrungen seit der Unabhängigkeit im Jahre 1956, dass die Demokratiebewegungen im Sudan schwach blieben und demokratisch gewählte Regierungen immer nur von kurzer Dauer waren. Professor Karl Wohlmuth arbeitet derzeit an einer Studie, die externe und interne Krisenfaktoren in ihrem Zusammenwirken bei der Blockierung von Reformen seit der Unabhängigkeit des Sudan analysiert. Grundlage sind die Studien, die seit 1978 in Bremen über den Sudan angefertigt wurden. Besondere Aufmerksamkeit wird dem „tiefen Staat“ im Sudan in der Periode seit 1989 gewidmet werden.


Quelle: Salzburger Nachrichten, 9. April 2020 (Vor allem die Frauen trugen die Revolution im Sudan).
Bild: SN/APA/AFP/AHMED MUSTAFA

Professor Karl Wohlmuth hat in mehreren Arbeiten die Wirtschaftsdoktrinen des Bashir-Regimes untersucht und aufgezeigt, dass praktisch alle Maßnahmen der Bashir-Regierung seit 1989 dem Ziel untergeordnet wurden, die Ressourcen des Landes (Öl, Gold, Wasser, Land) und die öffentlichen, privatisierten und privaten Unternehmen der National Congress Party (NCP) nutzbar zu machen. Diesem Ziel wurden die Privatisierungspolitik, die Handels- und Technologiepolitik, die Industrie- und Wettbewerbspolitik, aber auch die Infrastruktur- und Landwirtschaftspolitik untergeordnet. Auch der vom Regime initiierte gelenkte Föderalismus wurde in den Dienst dieser Politik gestellt. Die Verflechtungen von Militär, Milizen, Sicherheitsapparat und Wirtschaft wurden auf allen Ebenen vertieft, bis hin zur Stärkung der Military Industry Corporation (MIC); die Instrumentalisierung von Konflikten im Sudan und mit Nachbarländern wurde wichtiger Teil dieser Politik. In der Diskussion nach dem Vortrag wurde immer wieder die Frage artikuliert, ob denn im Sudan Potentiale für erfolgreiche Bürger- und Demokratiebewegungen gesehen werden können (vgl. zur Thematik des Vortrages die Studien, die im Rahmen der Sudanforschungsgruppe/Sudan Economy Research Group/SERG angefertigt wurden; die Nummer 38 der SERG Discussion Papers gibt einen Überblick über diese Veröffentlichungen in: „Sudan Studies 1979 - 2011 in Bremen“, January 2011; Zugang mit dem Download: http://www.iwim.uni-bremen.de/sudan_economy_research_group/).

Nach oben

06.06.2019
New Studies on Implementing Economic Reforms in Tunisia – New Approaches towards Employment Generation, Industrial Development and Science, Technology and Innovation (STI) Promotion

Two new studies came out from the Bremen Tunisia Project – first, a study on De-Industrialization, Reindustrialization and Employment. Elements of a National Employment Strategy for Tunisia and second, a whole Unit of the African Development Perspectives Yearbook 2019 containing a set of studies on Innovation Policies, Industrial Cluster Policies and Health Sector Reform Policies in Tunisia. A Synopsis on the proposed strategies for the policymakers was written by Professor Karl Wohlmuth (see the PDF Tunisia-Employment, Industry and STI Policies 2019).

The first study is on implementing economic reforms through a) labour market transformations and laying the institutional foundations for a National Employment Strategy, b) managing de-industrialization through pro-active industrial development policies, c) exploiting multiple paths of reindustrialization via promotion of all productive sectors, regional industry development, supporting viable regional and global value chains and mobilizing green growth potentials in the country, and d) involving new partners and actors in the implementation process of economic reforms, also at regional and global levels. These issues were discussed at a conference on reindustrialization in Tunisia (see about the Reindustrialization Conference in Tunisia and the Bremen Tunisia Project: http://www.karl-wohlmuth.de/sti_policies_tunisia/).

In the second study three key areas of STI policies were discussed, first, the role of obstacles to innovation in and among Tunisian firms; second, the role of industrial clusters smart specialization policies for innovations; and third, the role of innovation policies in the health sector comprising all relevant sub-sectors and value chains. These essays are part of a strategy to promote STI policies in North Africa with a focus on Egypt and Tunisia. Two volumes of the African Development  Perspectives Yearbook (Volume 20 for 2018 and Volume 21 for 2019) were devoted to the issue of Science, Technology and Innovation Policies for Inclusive Growth in Africa. These essays are in Volume 21.

The Bremen Tunisia Project is running since 5 years. A short report was presented by Professor Hans-Heinrich Bass from the  University of Applied Sciences Bremen at a jubilee meeting in 2018 for an international study programme on Applied Economic Languages (AWS/Angewandte Wirtschaftssprachen) Arabic, Japanese and Chinese running for 30 years (see Bass Presentation AWS). Volume 21 for 2019 of the African Development Perspectives Yearbook is also part of a jubilee event in 2019 as this Yearbook Project is now running for 30 (thirty) years, as the number one issue on Human Dimensions of Adjustment in Africa was published in 1989 (see the link to the various issues of the Yearbook Project: http://www.karl-wohlmuth.de/african_development_perspectives_yearbook/ and: http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/africanyearbook.htm).

Bibliographic Information on the New Publications:

Wohlmuth, Karl, 2018, De-Industrialisierung, Reindustrialisierung und Beschäftigung. Elemente einer nationalen Beschäftigungsstrategie für Tunesien (Deindustrialization, Reindustrialization and Employment. Elements of a National Employment Strategy for Tunisia), Seiten 33-90, in: Zeitschrift "Berichte", 2018/II, 28. Jg., Nr. 213, ISSN 1022-3258, Thema des Heftes (Theme of the Issue of the Journal): Gegensätze - Westbalkan, Tunesien und Karl Marx, Berlin, Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW) e. V.

African Development Perspectives Yearbook 2019, Volume 21, Theme: Science, Technology and Innovation Policies for Inclusive Growth in Africa – Human Skills Development and Country Cases, Edited by Achim Gutowski, Nazar Mohamed Hassan, Tobias Knedlik, Chantal Marie Ngo Tong and Karl Wohlmuth, LIT Publishers Wien-Zürich, 2019, with contributions on Tunisia in Unit 2: Science, Technology and Innovation (STI) Policies for Economic Transformation in North Africa by: Nazar Mohamed Hassan and Karl Wohlmuth; Zouhour Karray and Wiem Ben Ghorbel Abed; Maximilian Benner; and by Mondher Khanfir and Sana Ayari-Riabi.

Nach oben

Seite 2 von 13<1234567>>>
Variante 1
Seite 2 von 13